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Asus Zenbook 3 bietet einen Fingerabdruckleser im Touchpad.
Asus Zenbook 3 bietet einen Fingerabdruckleser im Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Gute Akkulaufzeit und M-Sata-SSD mit Bloatware-Manager

Leistungstechnisch haben wir uns vor allem auf einige Eckpunkte konzentriert, die in der Praxis relevant sind. Die Akkulaufzeit des sehr leichten Notebooks ist trotz des Prozessors sehr gut. Um herauszufinden, was der Anwender als minimale Akkulaufzeit hat, haben wir das System mit der X-Plane-11-Beta unter Volllast gesetzt. Sprich, sowohl CPU als auch GPU belasten den Akku, der Lüfter dreht auf Hochtouren und das Display ist bei voller Helligkeit im Einsatz. Wir kamen dabei auf sehr gute 1:55 Stunden - und das wohlgemerkt mit einem Notebook unter einem Kilogramm und einem 40-Wattstunden-Akku bei einem Core i7-7500U.

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In der alltäglichen Praxis heißt das, dass wir ohne weiteres zwischen sechs und sieben Stunden das Notebook benutzen können. Die Strommessungen am Netzteil bei vollem Akku bestätigen diese Werte, auch wenn die Effizienz des Netzteils bei der Messung eine Rolle spielt. Die Leistungsaufnahme liegt bei 20 Watt bei Volllast und maximaler Displayhelligkeit und bei 4,2 bis 7,2 Watt beim Nichtstun in Abhängigkeit von der Displayhelligkeit. Wer im Dunkeln arbeitet und nur etwas tippt, der kann also durchaus 9 Stunden arbeiten.

  • Das Zenbook 3 von Asus ist schön klein. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das spiegelnde Display bietet eine gute Farbdarstellung. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist ein wenig gewöhnungsbedürftig durch die breiteren Tasten. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Anschlüsse ... (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ist bei der dünnen Konstruktion ... (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • ... so gut wie kein Platz.(Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein USB Typ C muss reichen. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser ist ein wenig schmutzempfindlich. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lautsprecher an der rechten oberen Seite ist recht kräftig. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Gut zu sehen: Das Display spiegelt. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Diesen Adapter legt Asus bei. Er funktioniert auch an anderen Notebooks. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgeklapptes Zenbook neben dem Macbook. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Asus ist dünner, mit dem Auge ist das aber kaum erkennbar, insbesondere durch die Standfüße. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der USB-C-Anschluss ist beim Macbook links, beim Zenbook rechts. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das nervte uns anfangs: ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... die Giftbox von Asus. Die schlägt sogar die Installation eines zweiten Virenscanners vor. (Screenshot: Golem.de)
  • App-Empfehlungen: Vermutlich verdient Asus so noch ein wenig Geld extra pro Notebook. (Screenshot: Golem.de)
  • Frontansicht des Zenbook. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die beiden Konkurrenten übereinander. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein kleiner Nachteil der Farbe ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... zeigt sich an der Buchse in der Nahaufnahme. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auch unten sind Lautsprecher verbaut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Fokus ist absichtlich auf die Lampe gesetzt. Gut zu sehen ist, dass es Unterschiede bei spiegelnden Displays gibt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Da mit dem Dongle kein USB-Typ-C-Gerät mehr eingesetzt werden kann, mussten wir einen Hub von Belkin ab und an nutzen. Damit lässt sich das Zenbook aber nicht aufladen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Anker Akkupack im Versorgungsmodus: Wie an dem Windows-Icon zu sehen ist, klappt die Stromversorgung nicht immer per Power Delivery. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Lieferumfang des Zenbook 3. Das USB-Kabel ist fest mit dem Netzteil verbunden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das nervte uns anfangs: ... (Screenshot: Golem.de)

Das Display selbst kann sehr hell werden. Wir haben zwischen 300 (links unten) über 330 (Mitte) bis hin zu 342 (Mitte oben) Candela pro Quadratmeter gemessen. Die Abweichung ist damit relativ stark, allerdings nicht so stark, dass sie im normalen Betrieb auffällt. Das Gerät ist im Schnitt etwas dunkler als das Macbook 2015, das bei uns noch immer Werte zwischen 320 und 340 cd/qm erreicht. Während objektiv die Helligkeit damit fast identisch ist, ist der subjektive Eindruck des Asus-Notebooks anders. So dachten wir beim Draufsehen erst, dass das Zenbook deutlich heller sei, was aber an dem leicht kühleren Display zu liegen scheint und tatsächlich nur für die obere Mitte gilt. Subjektiv schlechter ist die Entspiegelung des Spiegeldisplays beim Zenbook, wobei auch das Macbook im Vergleich zu einem mattem Display nicht ideal ist.

Full HD lässt sich gut nutzen

Das Display selbst hat eine gute Farbdarstellung und die Helligkeit ist ausreichend, um in einem hellen Büro zu arbeiten. Zudem ist das Display durch die hohe Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln sehr scharf. Asus stellt standardseitig die Skalierung auf 125 Prozent. Da selbst Microsoft mit Windows 10 noch nicht das gesamte Betriebssystem auf die Skalierung umgebaut hat, empfiehlt es sich mitunter, die Auflösung ohne Skalierung zu verwenden. Dann wirkt auch der Windows-Geräte-Manager nicht seltsam unscharf neben den modernen Teilen des Betriebssystems. Unserer Meinung nach lässt sich ganz gut mit 1.920 x 1.080 Pixeln unter Windows bei einem 12,5-Zoll-Display arbeiten.

Rein von der Leistung ist das Zenbook in fast allen Bereichen ausreichend dimensioniert. Eine Ausnahme ist das Spielen, was aber sicherlich nicht der Einsatzzweck dieses Notebooks ist. Die X-Plane-11-Beta läuft jedenfalls nur ruckelig. Beim normalen Arbeiten entfallen die gelegentlichen Aussetzer des Systems, die wir mit Core-M-Systemen kennen. Die Arbeit ist durchweg flüssig. Etwas seltsam mutet allerdings die SSD an. Mit 512 GByte ist sie ausreichend groß. Allerdings ist die verbaute HFS512g39mnd-3510a von SK Hynix im M.2-Format nur per SATA mit 6 GBit/s angebunden und damit deutlich langsamer als die in Konkurrenz-Notebooks verbauten PCIe-NVMe-SSDs. Im Crystal Disk Mark erreicht sie vergleichsweise langsame 483 MByte/s im Schreiben und 553 MByte/s beim Lesen. Allerdings soll es laut Asus bald Varianten mit PCIe-SSDs geben. Bei einem Gerät mit einem Startpreis von rund 1.500 Euro ist eine SATA-SSD allerdings nicht zeitgemäß.

Belastend ist zudem der Einsatz der Bloatware. Nicht unbedingt kapazitätsseitig. Dem Nutzer stehen nach Windows-Einrichtung und beibehaltener Recovery-Partition noch rund 440 GByte zur Verfügung. Das ist genug Platz für die viele Bloatware. Neben der Asus-Software ist noch Dropbox, Evernote, Foxit PhantomPDF, WPS Office, McAffee Anti-Virus und noch zahlreiche andere Software vorinstalliert. Da wunderten wir uns schon.

Um noch eins draufzusetzen, gibt es einen Bloatware-Manager, den Asus Giftbox (Geschenkbox) nennt. Die Software ist durchaus Gift für das System. Asus empfiehlt beispielsweise die Installation eines zweiten Virenscanners von Avast. In Verbindung mit der recht langsamen SSD ist das eine ziemlich schlechte Idee. Jedenfalls empfiehlt Asus noch die Installation von ein paar Dutzend weiterer Anwendungen. Zudem startet der Bloatware-Manager nach jedem Booten, wenn der Anwender das nicht abschaltet. So etwas muss wirklich nicht sein. Insbesondere bei einem 1.500-Euro-Notebook.

 So manches Power-Delivery-Netzteil arbeitet nicht mit voller LeistungFazit und Verfügbarkeit des Zenbook 3 

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derdiedas 11. Dez 2016

Ein MacBook ist ein MacBook und damit war's das. Jedes andere Notebook ist ein Notebook...

FreiGeistler 11. Dez 2016

Betonung auf Haushalt. In der Industrie werden Kreuzschrauben nur für geringe...

Der Supporter 10. Dez 2016

Danke für die Tipps. Der Lüfter stört mich nicht besonders. Nutze das Gerät oft in...

igor37 09. Dez 2016

Okay, das Gerät scheint besser zu sein als ich dachte. Angeblich muss es selbst bei...

Der Supporter 09. Dez 2016

Wenn man es geschafft hat, die nicht "Standard-Schrauben" zu überwinden, sieht es so im...



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