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Asus Zenbook 3 bietet einen Fingerabdruckleser im Touchpad.
Asus Zenbook 3 bietet einen Fingerabdruckleser im Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

So manches Power-Delivery-Netzteil arbeitet nicht mit voller Leistung

Die Anker Power Bank funktionierte beim Zenbook weder direkt noch über den Adapter, obwohl dieses Gerät ohne weiteres ein Macbook aufladen kann - wenn auch sehr langsam. Laut Asus ist das Gerät zu schwach zum Aufladen. Uns wundert aber, dass es das Zenbook selbst dann nicht auflädt, wenn es abgeschaltet ist. Es würde sich zumindest anbieten.

Wir können nur spekulieren, warum das Anker-Akkupack nicht funktioniert. Möglicherweise reicht das Power-Delivery-Profil 1 (10 Watt, 5 Volt, 2 Ampere) dem Zenbook nicht aus. Auf Nachfrage sagte Asus nur allgemein, dass das Akkupack den Anforderungen nicht genüge, teilte uns aber nicht mit, welches Profil (Power Delivery 2.0) das Minimum wäre oder ob das Gerät auch mit den Power-Regeln von Power Delivery 3.0 zusammenarbeitet. Nachtrag vom 8. Dezember 2016, 15:16 Uhr: Das Anker Akkupack arbeitet vermutlich mit USB Type C Current 3A und nicht mit einem Power-Delivery-Profil..

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  • Das Zenbook 3 von Asus ist schön klein. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das spiegelnde Display bietet eine gute Farbdarstellung. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist ein wenig gewöhnungsbedürftig durch die breiteren Tasten. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Anschlüsse ... (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ist bei der dünnen Konstruktion ... (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • ... so gut wie kein Platz.(Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein USB Typ C muss reichen. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser ist ein wenig schmutzempfindlich. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lautsprecher an der rechten oberen Seite ist recht kräftig. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Gut zu sehen: Das Display spiegelt. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Diesen Adapter legt Asus bei. Er funktioniert auch an anderen Notebooks. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgeklapptes Zenbook neben dem Macbook. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Asus ist dünner, mit dem Auge ist das aber kaum erkennbar, insbesondere durch die Standfüße. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der USB-C-Anschluss ist beim Macbook links, beim Zenbook rechts. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das nervte uns anfangs: ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... die Giftbox von Asus. Die schlägt sogar die Installation eines zweiten Virenscanners vor. (Screenshot: Golem.de)
  • App-Empfehlungen: Vermutlich verdient Asus so noch ein wenig Geld extra pro Notebook. (Screenshot: Golem.de)
  • Frontansicht des Zenbook. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die beiden Konkurrenten übereinander. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein kleiner Nachteil der Farbe ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... zeigt sich an der Buchse in der Nahaufnahme. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auch unten sind Lautsprecher verbaut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Fokus ist absichtlich auf die Lampe gesetzt. Gut zu sehen ist, dass es Unterschiede bei spiegelnden Displays gibt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Da mit dem Dongle kein USB-Typ-C-Gerät mehr eingesetzt werden kann, mussten wir einen Hub von Belkin ab und an nutzen. Damit lässt sich das Zenbook aber nicht aufladen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Anker Akkupack im Versorgungsmodus: Wie an dem Windows-Icon zu sehen ist, klappt die Stromversorgung nicht immer per Power Delivery. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Lieferumfang des Zenbook 3. Das USB-Kabel ist fest mit dem Netzteil verbunden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Da mit dem Dongle kein USB-Typ-C-Gerät mehr eingesetzt werden kann, mussten wir einen Hub von Belkin ab und an nutzen. Damit lässt sich das Zenbook aber nicht aufladen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Bei der Nutzung des Macbook-29-Watt-Netzteils versagte die Stromverbindung mit dem Asus-Adapter. Das lässt sich nur nutzen, wenn das Netzteil direkt am Zenbook hängt. Dann allerdings zeigte das Messgerät nur 20 Watt Leistungsaufnahme an. Das spricht dafür, dass das Zenbook in dem Fall nur mit dem Power-Delivery-Profil 2 aufgeladen wird. Das Profil 3 wird nicht genutzt. Warum das so ist, konnte uns auch Asus auf Nachfrage nicht beantworten. Das 61-Watt-Netzteil von Apple hingegen funktionierte besser am Zenbook und funktionierte nach ein paar Einsteckversuchen auch mit dem Asus-Dongle.

Das Dongle selbst führt auch bei den anderen Netzteilen zu einer geringeren Leistungsaufnahme beim Laden des Akkus im Betrieb. Um etwa 5 Watt reduzieren sich die Werte, die wir an der Steckdose gemessen haben, ohne dass wir eine Erklärung haben, auch nicht vom Hersteller. Am besten ist es, das Zenbook direkt aufzuladen. Dann lädt das System offenbar mit dem Profil 3 auf, sprich 3A@12V. Von stärkeren Netzteilen wie dem 61-Watt-Netzteil von Apple profitiert das Zenbook nicht.

Die besten Ergebnisse gibt es, wenn das Zenbook ausgeschaltet geladen wird. Nicht nur, dass das System nicht zusätzlich Energie benötigt, auch die Netzteile arbeiteten grundsätzlich mit höheren Werten. Das Asus-Netzteil nimmt dann über 40 Watt aus der Steckdose auf. Asus selbst gibt an, dass das Netzteil 2,25A@20V schafft, was Teil des Profils 4 wäre und eigentlich eher den Power-Regeln von Power Delivery 3.0 entspricht. Allerdings haben wir schon länger das Gefühl, dass die Hersteller sich nicht so recht an Standards halten wollen oder können.

Das Asus-Zubehör funktioniert am Macbook besser

Das seltsame Verhalten ist aber anscheinend dem Zenbook geschuldet. Beim Macbook funktionierten alle Verbindungskombinationen zum Laden. Und das auch mit dem Asus-Adapter, der beim Zenbook manchmal versagt. Beim Macbook zeigte sich zudem ein konstanteres Bild beim Asus- und Anker-Netzteil. Egal ob mit oder ohne Adapter: Beide Netzteile zeigten zwischen 32 und 33 Watt Leistungsaufnahme an. Nur das Apple-Netzteil des Macbook wollte mit dem Asus-Dongle nicht mit voller Leistung laden. Hier waren es nur 23 Watt statt 32 Watt ohne Adapter.

Für den Kunden ist die Situation ärgerlich. Er weiß nicht, ob ein USB-C-Netzteil eines Kollegen oder Freundes funktioniert und wenn es funktioniert, wie gut. Es kann für den Besitzer nicht schaden, sich mit dem optionalen USB-Power-Delivery-Standard auseinanderzusetzen. Der Endkunde wird sonst jedenfalls Schwierigkeiten haben die Möglichkeiten und Einschränkungen über den USB-Typ-C-Stecker zu verstehen. Den Schuldigen auszumachen ist allerdings nicht möglich. Und der Adapter löst das Problem nicht optimal.

 Eine USB-C-Buchse und Ärger mit Power DeliveryGute Akkulaufzeit und M-Sata-SSD mit Bloatware-Manager 

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derdiedas 11. Dez 2016

Ein MacBook ist ein MacBook und damit war's das. Jedes andere Notebook ist ein Notebook...

FreiGeistler 11. Dez 2016

Betonung auf Haushalt. In der Industrie werden Kreuzschrauben nur für geringe...

Der Supporter 10. Dez 2016

Danke für die Tipps. Der Lüfter stört mich nicht besonders. Nutze das Gerät oft in...

igor37 09. Dez 2016

Okay, das Gerät scheint besser zu sein als ich dachte. Angeblich muss es selbst bei...

Der Supporter 09. Dez 2016

Wenn man es geschafft hat, die nicht "Standard-Schrauben" zu überwinden, sieht es so im...



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