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Asus Zenbook 3 bietet einen Fingerabdruckleser im Touchpad.
Asus Zenbook 3 bietet einen Fingerabdruckleser im Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine USB-C-Buchse und Ärger mit Power Delivery

Asus' Zenbook 3 hat nur eine datenfähige Schnittstelle außen. Ein einsamer USB-Typ-C-Anschluss ist für alles zuständig: Bildausgabe, Ladefunktion und Datenträgerannahme. Ersteres funktioniert im Alternate Mode und das nicht nur am Zenbook, sondern beispielsweise auch am Macbook. Zweiteres funktioniert mit dem Power-Delivery-Standard. Praktischerweise zeigt eine LED neben der Buchse an, ob das Gerät auflädt. Letzteres ist USB mit 5 GBit/s. Ethernet gibt es nicht. Das müsste man als aktives USB-Gerät samt eigenem Treiber einbinden. Ein simpler generischer Adapter existiert nicht.

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  • Das Zenbook 3 von Asus ist schön klein. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das spiegelnde Display bietet eine gute Farbdarstellung. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist ein wenig gewöhnungsbedürftig durch die breiteren Tasten. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Anschlüsse ... (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ist bei der dünnen Konstruktion ... (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • ... so gut wie kein Platz.(Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein USB Typ C muss reichen. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser ist ein wenig schmutzempfindlich. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lautsprecher an der rechten oberen Seite ist recht kräftig. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Gut zu sehen: Das Display spiegelt. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Diesen Adapter legt Asus bei. Er funktioniert auch an anderen Notebooks. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgeklapptes Zenbook neben dem Macbook. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Asus ist dünner, mit dem Auge ist das aber kaum erkennbar, insbesondere durch die Standfüße. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Der USB-C-Anschluss ist beim Macbook links, beim Zenbook rechts. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)
  • Das nervte uns anfangs: ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... die Giftbox von Asus. Die schlägt sogar die Installation eines zweiten Virenscanners vor. (Screenshot: Golem.de)
  • App-Empfehlungen: Vermutlich verdient Asus so noch ein wenig Geld extra pro Notebook. (Screenshot: Golem.de)
  • Frontansicht des Zenbook. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die beiden Konkurrenten übereinander. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein kleiner Nachteil der Farbe ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... zeigt sich an der Buchse in der Nahaufnahme. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auch unten sind Lautsprecher verbaut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Fokus ist absichtlich auf die Lampe gesetzt. Gut zu sehen ist, dass es Unterschiede bei spiegelnden Displays gibt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Da mit dem Dongle kein USB-Typ-C-Gerät mehr eingesetzt werden kann, mussten wir einen Hub von Belkin ab und an nutzen. Damit lässt sich das Zenbook aber nicht aufladen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Anker Akkupack im Versorgungsmodus: Wie an dem Windows-Icon zu sehen ist, klappt die Stromversorgung nicht immer per Power Delivery. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Lieferumfang des Zenbook 3. Das USB-Kabel ist fest mit dem Netzteil verbunden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Diesen Adapter legt Asus bei. Er funktioniert auch an anderen Notebooks. (Foto:Martin Wolf/Golem.de)

Asus liefert für die oben genannten Funktionen aber einen Adapter mit, der bei uns einige Probleme aufzeigte. Er macht aus dem einzelnen USB Typ C eine kleine Breakout-Box mit USB Typ C, USB Typ A und HDMI. Die HDMI-Buchse ermöglicht eine Ausgabe mit bis zu 4.096 x 2.160 Pixeln. Die Ausgabe an einem 4K-UHD-Fernseher ist also kein Problem. Zudem arbeitet der HDMI-Adapter im Displayport-Alternate-Mode via USB Typ C, funktioniert also beispielsweise auch an einem Macbook aus dem Jahr 2015 ohne Probleme. HDMI im Alternate Mode wird nicht unterstützt, der Standard ist aber auch noch zu jung. In der Praxis dürfte es ohnehin kaum Unterschiede geben, ob nun HDMI oder Displayport übertragen wird, wenn dahinter ohnehin ein Wandler arbeitet. Nachtrag vom 8. Dezember 2016, 15:21 Uhr: HDMI im Alternate Mode nur die 1.4b-Spezifikation umsetzt, würde unter anderem nativ die Unterstützung höherer Bildraten und HDR entfallen.

Per USB A werden die 5-GBit/s mit anderer Steckerform weitergegeben. Eine Besonderheit betrifft den USB-C-Port am Dongle: Dieser beherrscht nur die Energieübertragung, wie wir verwundert feststellten. Wer also von einem Stick bootet und etwa mit einem USB-C-Stick noch auf weitere Daten zugreifen will, der kann dies mit dem Asus-Dongle schlicht nicht tun. Dafür haben wir einen Belkin-USB-C-Hub verwendet, der zwei USB-Typ-C- und zwei USB-Typ-A-Anschlüsse bereitstellt, aber kein Power Delivery durchlässt. Sprich, das Notebook lässt sich dann nicht mehr aufladen.

Der USB-C-Anschluss am Dongle liefert nur Strom

Die Anschlüsse reichen nicht aus, so dass sich der Anwender nach anderen Adaptern umsehen sollte. Im Auslieferungszustand gibt es beim Laden des Akkus entweder einen USB-A-Port per Dongle oder der Anwender verzichtet auf das Laden. Anzumerken wäre auch, dass das Dongle Power Delivery nur in eine Richtung zulässt. Ein iPhone mit einem USB-C-Lightning-Kabel aufzuladen mit dem Dongle geht nicht. Weder Power-Delivery noch Battery Charge gehen über das Dongle vom Notebook via USB-C heraus. Battery Charge geht aber über USB Typ A. Es versteht sich leider von selbst, dass es nirgends Beschriftungen gibt, was welcher Port eigentlich vollständig leistet.

Beim Aufladen des Notebooks sind uns noch andere Auffälligkeiten begegnet. USB Typ C ist nicht gleich USB Typ C. Es herrscht ein gewisses Chaos. Parallel zu Asus' Zenbook 3 haben wir uns auch einiges an Zubehör kommen lassen, um uns - über ein Jahr nach der Einführung des Macbook - mal anzuschauen, wie die Infrastruktur funktioniert. Die Erwartungen waren hoch und wurden glatt enttäuscht. Vor allem das Laden des Zenbooks lief nicht immer entsprechend der Erwartung.

Wir hatten für Tests mehrere Netzteile zur Verfügung. Das original Asus-Netzteil (45 Watt), je einen Apple-Adapter mit 29 und 61 Watt sowie ein Anker Powerport+-Netzteil (30 Watt) und für unterwegs das Akkupack Powercore (72 Wattstunden, nur maximal 3A@5V), ebenfalls von Anker. Alle Geräte laden per USB Typ C Endgeräte auf. Die Wattwerte beziehen sich auf eine Power-Delivery-Aushandlung über die 20-Volt-Schiene der Netzteile.

 Ein fast perfektes, lärmendes LinuxSo manches Power-Delivery-Netzteil arbeitet nicht mit voller Leistung 

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derdiedas 11. Dez 2016

Ein MacBook ist ein MacBook und damit war's das. Jedes andere Notebook ist ein Notebook...

FreiGeistler 11. Dez 2016

Betonung auf Haushalt. In der Industrie werden Kreuzschrauben nur für geringe...

Der Supporter 10. Dez 2016

Danke für die Tipps. Der Lüfter stört mich nicht besonders. Nutze das Gerät oft in...

igor37 09. Dez 2016

Okay, das Gerät scheint besser zu sein als ich dachte. Angeblich muss es selbst bei...

Der Supporter 09. Dez 2016

Wenn man es geschafft hat, die nicht "Standard-Schrauben" zu überwinden, sieht es so im...



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