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Der Zeloslaser Cutter
Der Zeloslaser Cutter (Bild: Zeloslaser)

Zeloslaser Cutter 2.0: Offener Lasercutter aus Deutschland

Der Zeloslaser Cutter
Der Zeloslaser Cutter (Bild: Zeloslaser)

Eine Gruppe Bastler aus Potsdam bietet über Kickstarter einen preiswerten Lasercutter unter Open-Source-Lizenz zum Selbstbau an. Das Projekt ist bereits finanziert.

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In einer Kickstarter-Kampagne bietet das Team Zelos Dynamics einen Bausatz für einen Lasercutter und -gravierer an. Unterstützer können zwischen verschiedenen Konfigurationen wählen. Das normale Modell bietet eine Arbeitsfläche von 17 x 28 cm, das Big Mama genannte größere Modell eine Fläche von 51 x 64 cm. Als Arbeitswerkzeug kommen ein 300-mWatt- oder ein 2-Watt-Laser zum Einsatz.

Mit dem 300-mWatt-Laser sind vor allem Gravuren in einer Vielzahl von Materialien möglich. Der 2-Watt-Laser kann auch festere Materialien wie dünnere Holzarten schneiden. An Acryl scheitert der 2-Watt-Laser, auch Metall und Glas können weder graviert noch geschnitten werden.

Der Bausatz enthält alle erforderlichen mechanischen wie elektronischen Bauteile inklusive der Laserdiode sowie eine Sicherheitsbrille. Eine Ausnahme betrifft das große Modell: Um die Versandkosten niedrig zu halten, ist keine Arbeitsplatte enthalten. Das soll nach Angaben der Macher aber kein Problem sein, da an die Arbeitsplatte keine speziellen Anforderungen gestellt werden. Diese Aussage ist allerdings bedenklich, wie auch das Fehlen einer blickdichten und feuerfesten Abdeckung. Der sichere Betrieb des Cutters erfordert eine hohe Aufmerksamkeit und Umsicht des Betreibers.

  • ZelosLaser Cutter 2.0 (ZelosLaser)
ZelosLaser Cutter 2.0 (ZelosLaser)

Die Konstruktion besteht aus Standardteilen, vor allem kommen Aluprofile und mit einem 3D-Drucker gedruckte Bauteile zum Einsatz. Durch den Verzicht auf Sonderanfertigungen sollen Unterstützer bereits im November 2015 ihren Bausatz erhalten.

Die Macher verstehen ihre Kampagne als Methode, um Fertigungsmaschinen jedem zugänglich zu machen. Deshalb sollen potenzielle Gewinne der Kampagne unmittelbar für die Weiterentwicklung und Preissenkung des Lasercutters verwendet werden. Die Konstruktion des Cutters, inklusive der erforderlichen Software, steht unter einer offenen Lizenz. Interessierte können alle nötigen Bauteile des Cutters auch selbstständig erwerben und zusammenbauen. Der Bausatz hat allerdings den Vorteil, dass einige Teile für den Zusammenbau vorbereitet wurden, zum Beispiel werden die Kabel fertig konfektioniert geliefert.

Die Preise für den Cutter-Bausatz bewegen sich in der Kampagne zwischen 360 und 530 Euro. Die Versandkosten betragen 17 Euro für das normale und 27 Euro für das große Modell. Diese Preise sind nicht weit entfernt von den reinen Material- und Aufwandskosten, die im Eigenkauf und -druck entstehen würden. Deutsche Unterstützer dürften sich freuen, dass der Zoll nicht involviert ist.


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emanresu 05. Aug 2015

Ich muss ganz ehrlich sagen, was die Golem Redaktion hier geritten hat kann ich nicht...

petergriffin 05. Aug 2015

Mit einer anderen Diode sollte das möglich sein, in dem Video ist ja nur ein 100mW Laser...



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