Abo
  • Services:
Anzeige
Google-Logo im Büro des Unternehmens in Toronto
Google-Logo im Büro des Unternehmens in Toronto (Bild: Mark Blinch/Reuters)

Zeitungsverleger Deutsche Verleger wollen Google-Suche einschränken

Das Leistungsschutzrecht reicht ihnen nicht aus; über ein Verfahren in der EU wollen die deutschen Verleger die Google-Suche weiter einschränken.

Anzeige

Die deutschen Verleger wollen die Google-Suche einschränken. Der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, fordert, dass Google "nicht ohne vorherige Zustimmung Inhalte Dritter über dasjenige hinaus nutzt, was für die Navigation in der allgemeinen Google-Suche wirklich unerlässlich ist."

Am 1. August 2013 tritt ein geändertes Urheberrecht in Kraft und mit ihm das Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Als Reaktion darauf hat Google bereits angekündigt, seine Nachrichtenaggregationsseite Google News zu verändern. Anbieter von Informationen müssen dann eine neue, eindeutige Erklärung abgeben, ob ihre Inhalte bei Google News aufgeführt werden sollen.

Die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger und ihre Wirtschaftsverbände fordern (PDF) nun in einem laufenden Missbrauchsverfahren der Europäischen Kommission gegen Google EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia auf, hart gegen das Unternehmen vorzugehen. Der Präsident des Beschwerdeführers, der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Hubert Burda, erklärte: "Wenn Google nicht umgehend grundlegend verbesserte Vorschläge präsentiert, rufen wir die EU-Kommission auf, alle ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Instrumente zu nutzen, einschließlich einer formalen Mitteilung der Beschwerdepunkte mit effektiven Abhilfemaßnahmen. Eine faire und diskriminierungsfreie Suche mit gleichen Kriterien für alle Webseiten stellt eine essenzielle Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung des europäischen Medien- und Technologiesektors dar."

Heinen sagte: "Mindestanforderung muss sein, dass Google alle Dienste, einschließlich seiner eigenen, den genau gleichen Vorgaben unterwirft, also alle Seiten nach denselben Algorithmen durchsucht, indexiert, bewertet, darstellt und sanktioniert."

In dem seit November 2010 laufenden Kartellverfahren droht Google eine Geldbuße von maximal zehn Prozent des im vergangenen Geschäftsjahr erzielten Gesamtumsatzes. Das würde für Google eine Strafe in Milliardenhöhe bedeuten.


eye home zur Startseite
Mett 27. Jun 2013

Das lehnen sie ab, weil es zu kompliziert sei, man nicht einzelne Artikel ausnehmen...

S-Talker 27. Jun 2013

Genau. Und nun fordern sie das Gegenteil - ohne natürlich die Aufhebung des ersteren...

Anonymer Nutzer 27. Jun 2013

Genau diese Überlegung hatte ich letzte Woche auch. Wird Zeit für was neues....

Neuro-Chef 26. Jun 2013

Ehrlich gesagt nicht, da ich selbst das Gymnasium in der 12. Klasse abgebrochen, gerade...

Schiwi 26. Jun 2013

Ja, Zerge machen nur kleinen Dung, doch Kleinvieh macht auch Mist ;)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Brabbler Secure Message and Data Exchange Aktiengesellschaft, München
  2. Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau
  3. Syna GmbH, Frankfurt am Main
  4. SARSTEDT AG & Co., Nümbrecht-Rommelsdorf


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 2,49€
  2. 3,49€
  3. 47,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: Siri und diktieren

    andi_lala | 17:41

  2. Nachtrag nicht 100% richtig

    U.S.tooth | 17:38

  3. Re: Forken

    sniner | 17:34

  4. Re: 1400W... für welche Hardware?

    Ach | 17:33

  5. Re: Horizon zero dawn

    HierIch | 17:32


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel