Abo
  • Services:
Anzeige
Auf den Network Manager greifen verschiedene Client-Bibliotheken zu.
Auf den Network Manager greifen verschiedene Client-Bibliotheken zu. (Bild: KDE/Screenshot: Golem.de)

Zehn Jahre Entwicklung: Network Manager 1.0 ist erschienen

Auf den Network Manager greifen verschiedene Client-Bibliotheken zu.
Auf den Network Manager greifen verschiedene Client-Bibliotheken zu. (Bild: KDE/Screenshot: Golem.de)

Der Network Manager ist nach zehn Jahren Entwicklung in Version 1.0 erschienen. Das weit verbreitete Tool für Linux-Desktops enthält neue Bibliotheken sowie Bugfixes und ist zu vorhergehenden Versionen kompatibel.

Erst zehn Jahre nach der ersten Ankündigung erscheint der Network Manager in Version 1.0, wie der Red-Hat-Angestellte Dan Williams schreibt. Standardmäßig eingesetzt wird die Software aber bereits seit einigen Jahren von verschiedenen Linux-Distributionen und Desktopumgebungen.

Anzeige

Die nun veröffentlichte Version fasst die bisherigen Teilbibliotheken Util, GLib und GLib-VPN zu einer neuen GObject-basierten Clientbibliothek zusammen, was die API vereinfachen soll. Zudem werden nun Eigenschaften wie IP- und Hardwareadressen oder verschiedene Routen und Weiteres nicht mehr als einzelne Type, sondern als String repräsentiert, wodurch der Code leichter zu verwenden ist. Die alten Teile bleiben zur Abwärtskompatibilität zunächst aber noch bestehen.

Hinzugekommen ist auch ein neuer interner DHCP-Client, der auf Code von Systemd basiert. Das integrierte Kommandozeilenwerkzeug erlaubt nun komplett die Nutzung von Verbindungen, welche ein Passwort zur Erstellung benötigen. Ebenso ermöglicht das Texttool eine Autorisierung via Policy Kit. Der Network Manager respektiert zudem bei IPv6-Verbindungen die vom Router gesetzte MTU.

In weniger dynamischen Umgebungen lassen sich die Schnittstellen nun konfigurieren, woraufhin der Network Manager beendet wird. Kleine Helferprogramme erhalten aber jeweils die DHCP-Verbindung und IPv6-Adresse, falls die Schnittstellen diese benötigen. Für rein statische Konfigurationen werden aber auch die Helferprogramme nicht gestartet.

Außerdem können nun VPN-Verbindungen auch bei Link-Veränderungen und nach dem Aufwachen des Rechners aus dem Ruhezustand erhalten bleiben. Damit diese Funktion genutzt werden kann, müssen aber noch die VPN-Plugins entsprechend angepasst werden, was jedoch noch nicht geschehen ist.

Der Code des Network Manager 1.0 steht zum Download bereit, Pakete sollten demnächst ebenfalls durch die Distributionen bereitgestellt werden.


eye home zur Startseite
oleid 23. Dez 2014

Frag mich nicht, was sie optimiert haben. Ich kann nur wiedergeben, was man so liest...

NERO 23. Dez 2014

Agile Methoden sind auch nicht das Heilmittel. Scrum ist für mich so ein schickes...

gaelic 23. Dez 2014

Sorry, Aber genau für solche Anwendungen (home per Netzwerk) ist NM generell nicht...

Eiertoller 22. Dez 2014

Morgen kommt pulseaudio 10.0



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn
  2. Detecon International GmbH, Dresden
  3. Bechtle Onsite Services GmbH, Neckarsulm
  4. T-Systems International GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Yakuza Zero PS4 29€ und NHL 17 PS4/XBO 25€)
  2. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Samsung Galaxy A3 2017 für 199,00€)
  3. 449,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch erlaubt unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: Nicht realisierbar

    moppi | 14:31

  2. Re: Siri und diktieren

    SanderK | 14:30

  3. Ich weiss wie man das hin bekommt

    moppi | 14:28

  4. Re: Kenne ich

    BLi8819 | 14:28

  5. Meine Erfahrung als Störungssucher in Luxemburg

    AndyWeibel | 14:26


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel