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Zehn Jahre AM4: AMD will wohl den alten Ryzen 7 5800X3D wieder verkaufen

Einst war der AM4-Chip eine der besten CPUs auf den Markt. Jetzt könnten Kunden Geld beim Arbeitsspeicher sparen.
/ Oliver Nickel
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Der Ryzen 7 5800X3D war einst eine der besten Gaming-CPUs. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Ryzen 7 5800X3D war einst eine der besten Gaming-CPUs. Bild: Martin Wolf/Golem

Es scheint, als wolle AMD den alten Ryzen 7 5800X3D erneut herstellen und verkaufen. X-User HXL(öffnet im neuen Fenster) hat einen entsprechenden Leak aufgedeckt, der wohl in China bekanntgeworden ist. Es handelt sich dabei um den gleichen Ryzen 7 5800X3D, der bereits 2022 für den Sockel AM4 hergestellt wurde. Er verwendet 100 MByte Cache (64 MByte V-Cache), 8 Cores und 105 Watt Leistungsbudget.

Eine vom Magazin Videocardz(öffnet im neuen Fenster) veröffentlichte Präsentationsfolie verweist zudem auf einen Release des neuen alten Chips im zweiten Quartal 2026. AMD soll damit das zehnjährige Jubiläum des AM4-Sockels feiern. Der 5800X3D gehört zur Zen-3-Generation.

Auch, wenn der Chip leistungstechnisch nicht mehr das Niveau aktueller CPUs von Intel und AMD erreichen kann, hat er doch einen entscheidenden Vorteil: Die AM4-Plattform verwendet den älteren DDR4-Standard. RAM-Kits mit DDR4 sind nicht so stark von der Preisinflation durch die Speicherkrise betroffen und generell im Vergleich zu DDR5 günstiger.

Ursprünglicher Preis lag bei 490 Euro

Ein Beispiel: Kostet ein 32-GByte-Vengeance-Kit von Corsair in DDR4.3200 190 Euro, sind es bei der DDR5-Variante 360 Euro. Interessenten müssen allerdings auch ein passendes AM4-Mainboard zur Verfügung haben. Ansonsten könnte sich der Preisvorteil beim RAM durch die zusätzlichen Mainboard-Kosten ausgleichen.

Bisher sind die Informationen nicht offiziell bestätigt. Auch ein möglicher Verkaufspreis ist bisher nicht bekannt. Ursprünglich kostete der Ryzen 7 5800X3D, den Golem im Test von 2022 als "die beste Spiele-CPU" bezeichnete, rund 490 Euro ab Release. Es wäre plausibel, wenn der alte Chip mittlerweile wesentlich weniger Geld kosten würde, da aktuelle X3D-Chips von AMD merklich schneller sind.


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