Zeeq: Smartes Kissen stupst Schnarcher an
Das Unternehmen Rem-Fit(öffnet im neuen Fenster) hat mit Zeeq(öffnet im neuen Fenster) ein smartes Kissen vorgestellt. Es hat eingebaute Sensoren, die den Schlaf überwachen und Daten aufzeichnen. Zusätzlich sind insgesamt acht Lautsprecher eingebaut, die Musik von einem Smartphone streamen können. Für das Projekt wird aktuell auf Kickstarter Geld gesammelt, nach einem Tag ist die Finanzierung bereits gesichert.

In Verbindung mit einer Smartphone-App zeichnet Zeeq die Bewegungen des Nutzers während des Schlafes auf – ähnlich wie ein Fitness-Wearable, nur direkt in einem Kissen eingebaut. Dank einer eingebauten Vibrationseinheit können sich Nutzer vom Kissen wecken lassen. Die Schlafphase kann in den Weckvorgang mit eingebunden werden: Befindet sich der Schlafende kurz vor der eigentlichen Weckzeit in einer leichten Schlafphase, geht das Zeeq bereits früher los.
Die Vibrationseinheit soll auch dazu dienen, Schnarchen zu vermindern. Registriert das eingebaute Mikrofon ein Schnarchgeräusch, wird der Nutzer durch ein kurzes Vibrieren ermutigt, seine Position zu verändern – was Schnarchen zumindest vorübergehend verhindern kann. Ob die Mikrofone schlau genug sind, das Schnarchen des Partners als "Fremdschnarchen" zu erkennen, bleibt abzuwarten.
Eingebaute Lautsprecher für Musik beim Einschlafen
Dank acht eingebauter Bluetooth-Lautsprecher sollen Zeeq-Nutzer beim Einschlafen Musik hören können, ohne den Partner im Bett zu stören. Die Musik soll Rem-Fit zufolge nur für den Benutzer des Zeeq zu hören sein. Als Musikquelle dient das verbundene Smartphone.
Der Kissenüberzug von Zeeq besteht aus Lyocell, einer aus Cellulose bestehenden Faser. Der Überzug ist abnehmbar und kann gewaschen werden.
Die Finanzierung des Zeeq-Kissens ist bereits gesichert: Nach einem Tag hat das Projekt auf Kickstarter das Ziel von 50.000 US-Dollar überschritten. Die Kampagne läuft noch bis zum 27. August 2016. Aktuell kann Zeeq noch für 120 US-Dollar plus Versand vorbestellt werden. Bei Crowdfunding-Kampagnen besteht allerdings auch bei erfolgreicher Finanzierung immer die Gefahr, dass das Projekt doch noch scheitert.



