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ZdK: Katholiken treten für Netzneutralität ein

Das Zentralkomitee der Katholiken ist dafür, Netzneutralität gesetzlich vorzuschreiben, um ökonomisch und politisch motivierte Eingriffe ins Internet zu verhindern.

Artikel veröffentlicht am ,
ZdK: Katholiken treten für Netzneutralität ein
(Bild: ZdK)

Das Zentralkomitee der Katholiken setzt sich für freiheitliche, netzpolitische Ziele ein. In einem Positionspapier heißt es: "Für die Forderung nach Beteiligungsgerechtigkeit und einem ungehinderten Zugang zum Internet ist Netzneutralität von entscheidender Bedeutung." Das Zentralkomitee der Katholiken, das den Kirchentag organisiert, ist kein offizielles Führungsgremium der Kirche.

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Netzneutralität könne durch ökonomisch und politisch motivierte Eingriffe eingeschränkt werden. "Kosten für den Transport umfangreicherer Daten müssten dann durch die Anbieter oder durch die Endnutzer getragen werden. Zugleich kann der Eingriff in die Netzneutralität von Netzbetreibern dazu genutzt werden, sich oder ausgewählten Unternehmen Marktvorteile für eigene Anwendungen und Dienste zu verschaffen." Sowohl für ökonomisch als auch politisch motivierte Eingriffe gebe es technische Verfahren, um Daten genau zu analysieren, sie entsprechend unterschiedlich zu gewichten, zu filtern und zu überwachen.

Dabei gelte es, kritisch zu hinterfragen, wer diese Gewichtung vornehme, auf welcher Grundlage dies geschehe, wie transparent die Diskriminierung von Daten stattfinde, wer diese Normierung kontrolliere und für wen sich daraus Benachteiligungen ergäben.

Derzeit sei nicht absehbar, in welche Richtung sich die Netzneutralität und die ökonomischen Eingriffe in Europa entwickelten. Erste Vorstöße von Unternehmen zur Einschränkung der Netzneutralität machten den politischen Handlungsbedarf sichtbar. "Es bedarf eines ordnungspolitischen Rahmens, um Netzneutralität zu garantieren und eine verstärkte Ökonomisierung der Teilhabe an Information, Kommunikation und Partizipation im Internet zu verhindern. Drohende und bereits bestehende Teilhabebeschränkungen sind wahrzunehmen, ihnen ist politisch entgegenzuwirken."



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Destroyer2442 23. Okt 2013

Jo, das hat man sich 1939 auch gedacht ;)

bstea 23. Okt 2013

Für die Christen ist das Neue Testament ausschlaggebend.

hansenhawk 23. Okt 2013

Selbst dann wenn es sich um die eigene Religion handelt?

AnonymerHH 23. Okt 2013

böse aber wahr xD die katholiken setzen sich doch auch nur für das internet ein damit...

/mecki78 22. Okt 2013

Wie kommst du da drauf? Also nicht da drauf, dass es fragwürdig ist, sondern die Sache...


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