Zbox Pro: Zotac stellt Minirechner für den Embedded-Markt vor

Zotac erweitert sein Mini-Rechner-Portfolio in der Zbox-Marke um neue Pro-Modelle. Diese sind für den Embedded-Markt bestimmt, teilweise passiv gekühlt und recht klein.

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Zotacs neue Zbox-Familie
Zotacs neue Zbox-Familie (Bild: Zotac/Montage: Golem.de)

Zotac verkauft ab sofort auch Rechner für den Embedded-Markt. Die Rechner werden unter der Zbox-Marke mit dem Zusatz Pro verkauft. Auf der Übersichtsseite sind derzeit drei Zbox-Pro-Modelle gelistet: CI329 Nano, CI330 Nano und PI335 Pico sowie die Großmodelle QK5P1000 und QK7P3000.

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Das Pico-Modell ist dabei der kleinste Vertreter mit einer Grundfläche von 11,5 x 7,6 cm sowie einer Höhe von 2,7 cm. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa der Grundfläche üblicher Pi-Bastelplatinen. Zotac verbaut allerdings einen Celeron N4100 mit vier Kernen, dazu 4 GByte RAM, 64 GByte eMMC-Flash und WLAN (bis 802.11ac). Die Antennen können direkt am Gehäuse angebracht werden. Anschlussseitig bietet die Box USB 3.0, USB Typ C, Displayport, HDMI und RJ45, was fast die gesamte seitliche Außenfläche belegt.

Bei den Nano-Modellen hat das Unternehmen etwas mehr Platz. Dadurch kann der RAM ausgetauscht werden (zwei leere SO-DIMM-Schächte, DDR4). Die Prozessoren gehören derselben Familie an wie die der Pico-Box. Allerdings setzt Zotac nur beim 330er-Modell auf den N3160, den es bei Intel auch als Embedded-Option gibt, sprich die Verfügbarkeit des Prozessors ist bei diesem Modell länger von Intel garantiert.

  • Zbox Pro CI329 Nano (Bild: Zotac)
  • Zbox Pro CI330 Nano (Bild: Zotac)
  • Zbox Pro PI335 Pico (Bild: Zotac)
  • Zbox Pro QK5P1000 (Bild: Zotac)
  • Zbox Pro QK7P3000 (Bild: Zotac)
Zbox Pro CI329 Nano (Bild: Zotac)

Etwas seltsam wirkt der Anschlussmix. Die 329er hat etwa USB Typ C und USB Typ A, Displayport+VGA+HDMI und RS-232. Beim 330er sind es hingegen zwei Mal HDMI, 1 x VGA und ausschließlich USB Typ A. Beide Modelle haben zusätzlich einen Kartenleser und sind wie das Pico-Modell passiv gekühlt. Als Speichermedium kann eine 2,5-Zoll-Festplatte oder -SSD eingesetzt werden. Auch kleine M.2-Kärtchen sind möglich. Laut Datenblatt sind sie nach dem M-Schema codiert. Ob das PCIe-SSDs erlaubt, lässt das Datenblatt offen.

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Die QK-Modelle sind hingegen mit einem Lüfter ausgestattet. Zotac verbaut hier aber auch Dual- oder Quad-Core-CPUs der 7000er U- oder T-Serie von Intel. Zudem gibt es beim kleinen Modell eine Quadro P1000 und beim großen Modell eine P3000 von Nvidia. Mit jeweils vier HDMI-Buchsen eignen sich die Geräte auch für aufwendige Digital-Signage-Systeme. Die jeweils zwei SO-DIMM-Slots sind auch hier leer und für DDR4-RAM ausgelegt. Ansonsten ähneln die Funktionen den kleineren Geräten, wenngleich bei den QK-Modellen allgemein mehr Anschlüsse vorzufinden sind. RS-232 ist bei beiden Modellen Standard.

Preise nennt Zotac nicht, was bei dieser Art von Hardware aber üblich ist. Zotac verspricht zudem für seine neuen Pro-Systeme eine lange Verfügbarkeit von fünf Jahren. Im Embedded-Markt ist das besonders wichtig, da hier oft Geräte mit Hardware versorgt werden, die lange Nutzbarkeitszyklen haben. Als Anwendungsfälle sieht Zotac unter anderem auch Kasino- und Bankautomaten oder Digital Signage.

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