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Die Größe bestimmt den möglichen Abstand

Wichtiger Paramenter all dieser induktiven Ladetechniken ist die Größe der Spulen. Sie bestimmt, wie effizient das Aufladen abläuft und wie groß der Abstand zwischen Ladestation und Gerät sein darf. Je geringer der Abstand ist, desto höher sind die erzielten Wirkungsgrade, lautet die Faustregel - Wirkungsgrade von über 95 Prozent können erreicht werden. Das direkte Auflegen - Abstand etwa ein Zentimeter - von Smartphones auf Ladeplatten, die auch schon in Ikea-Möbel integriert wurden, ist daher sinnvoll und weit verbreitet.

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Parallel wird jedoch an Systemen gearbeitet, die bis zu 30 Zentimeter Abstand erlauben. Magmimo, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), ist nur ein Beispiel. "Ein Telefon lädt sich schon auf, wenn man sich nur an einen Tisch mit integrierter Ladestation setzt", sagt MIT-Forscherin Dina Katabi. In Testläufen konnte so ein iPhone 4S ohne Auflegen auf eine Ladestation binnen fünf Stunden komplett aufgeladen werden.

Mit noch größeren Induktionsspulen und hohen Übertragungsfrequenzen lässt sich die Leistung auch in den Kilowattbereich steigern. Audi, Tesla, BMW, Daimler oder VW - alle Hersteller von Elektromobilen arbeiten an der komfortablen Aufladetechnik. Denn für E-Mobile ist das Ladekabel unhandlich, das ständige Mitführen lästig. Zahlreiche Systeme wurden gerade auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt gezeigt. Es wird gemunkelt, dass VW noch dieses Jahr für seinen E-Golf ein serientaugliches Ladesystem einführen wird.

Was die automobile Ladetechnik leisten kann, lässt sich am ehesten bei den Entwicklern mehrerer Fraunhofer-Institute sehen. Auf Strom aus einer Bodenplatte setzt das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel. Aus möglichst günstigen Standardkomponenten gefertigt, integrierten sie den Stromempfänger aus Spule und Leistungselektronik in den Unterboden eines Fahrzeugs. Dank Spulendurchmesser von bis zu 60 Zentimetern ist der Abstand zum Garagenboden keine unüberwindbare Hürde mehr. "Selbst bei einem Luftspalt von 20 Zentimetern erreichen wir einen Wirkungsgrad von 93 bis 95 Prozent - und das über den kompletten Leistungsbereich von 400 Watt bis 3,6 Kilowatt", erklärt René Marklein, Projektleiter am IWES. Zudem kann die Batterie entladen werden. So können Elektrofahrzeuge etwa als Energiespeicher dienen und zur Stabilität des Stromnetzes beitragen.

Ladesysteme müssen leichter werden

Allerdings wiegt das ins Auto integrierte IWES-Ladesystem über zehn Kilogramm. "Um Gewicht und Kosten zu reduzieren, sollten die Spulen aber so klein wie möglich sein", sagt IISB-Fraunhofer-Entwickler Bernd Eckardt. Daher ist sein Lademodul mit nur noch drei Kilogramm deutlich leichter. Es ist nicht in den Unterboden, sondern in die Front eines Testfahrzeugs montiert. Bei 3,7 Kilowatt Leistung erreicht Eckardt ebenfalls hohe Wirkungsgrade über 90 Prozent. Doch dazu muss das E-Mobil so nah wie möglich an eine Ladesäule heranfahren. Parksensoren können hierbei helfen. Und um Schäden beim Rangieren zu vermeiden, lässt sich die senkrechte Ladesäule vor dem Fahrzeug wegklappen. "Wir arbeiten mit allen großen deutschen Herstellern zusammen", sagt Eckardt. So könnte auch dieses Ladesystem bald zum Einsatz kommen.

"Das induktive Aufladen von Elektromobilen wird mit Sicherheit in den nächsten Jahren kommen", sagt Eckardt überzeugt. Allerdings werde noch - wie auch bei den Smartphone-Ladestationen - an einem gemeinsamen Standard gearbeitet. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass in der Startphase jeder Fahrzeughersteller ein eigenes Ladesystem anbieten könnte. Für die eigene Garage mag das noch praktikabel sein. Aber für ein flächendeckenden Netz an öffentlichen Stromtankstellen ist es wenig sinnvoll.

Etwas Zeit bis zur Einigung auf einen Standard bleibt allerdings noch. Denn ein möglichst schnelles Aufladen gilt als Knackpunkt für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Ladeleistungen von 20 Kilowatt und mehr - mit dem Kabel möglich - sind dazu gefordert. Und auch an diesem nächsten Schritt wird fieberhaft gearbeitet und in wenigen Jahren mit ersten schnurlosen Schnellladesystemen gerechnet.

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 Zahnbürste, Smartphone, E-Mobil: Schnurloses Laden wird erwachsenWenn der Strom aus der Straße kommt 
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CaTiO 06. Okt 2015

...Und die sonne erst!!!1!111! Wahnsinn! Und keine Grenzwerte!

CaTiO 06. Okt 2015

Palm Pre ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Geiles Teil, das war echt Jahre voraus!

CaTiO 06. Okt 2015

Genau, ich habe noch nie einen Auto-Handyhalter mit QI gesehen. Dieser halte war auch...

Sarkastius 05. Okt 2015

Liebe Fluggäste, aus Unwettergründen müssen wir auf das Eon Microwave Plateau kurz EMP...

pk_erchner 29. Sep 2015

Super Idee das alles lächerlich zu machen Während man bei Mobilfunk versucht die...


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