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Zahlungsdienstleister: Stripe zieht Angebot für Paypal-Übernahme zurück

Mit dem Übernahmeangebot hat Stripe dazu beigetragen, dass sich der Aktienkurs von Paypal erholt.
/ Mike Faust
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Im Februar 2026 wurde bekannt, das Stripe an einer Übernahme von Paypal interessiert sei. (Bild: Reuters)
Im Februar 2026 wurde bekannt, das Stripe an einer Übernahme von Paypal interessiert sei. Bild: Reuters

Ein Konsortium aus der Beteiligungsgesellschaft Advent und dem Zahlungsdienstleister Stripe hat sich dazu entschlossen, die Übernahmepläne für Paypal nicht weiter zu verfolgen. Wie Bloomberg berichtete(öffnet im neuen Fenster), hatte das Konsortium bereits ein Übernahmeangebot von mehr als 50 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen vorgelegt.

Das Interesse von Stripe an einer vollständigen oder teilweisen Übernahme von Paypal war im Februar 2026 bekannt geworden. Zu dieser Zeit erlitt Paypal einen starken Einbruch des Aktienkurses und damit einhergehend einen erheblichen Verlust des Unternehmenswertes.

Durch die öffentlich gewordenen Übernahmepläne stieg der Aktienkurs von Paypal um mehr als 40 Prozent und der Marktwert des Unternehmens auf rund 52,6 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf der Marktwert das ursprüngliche Gebot des Konsortiums von mehr als 50 Milliarden US-Dollar.

Verhandlungen über höheren Kaufpreis

Das Wall Street Journal berichtete im August 2026, dass Paypal das Angebot von Advent und Stripe als unzureichend abgelehnt(öffnet im neuen Fenster) habe. Daraufhin traten beide Parteien in Verhandlungen ein, um über einen potenziell höheren Kaufpreis zu sprechen. Diese Gespräche wurden nun abgebrochen, ohne dass es zu einer Einigung gekommen war.

Paypal wurde in den späten 1990er-Jahren gegründet und gilt als einer der frühen Vorreiter im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs. In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen jedoch zunehmend Schwierigkeiten, seine Zahlungstechnologien zu modernisieren. Gleichzeitig drängten starke Konkurrenten wie Apple und Alphabet in den Markt und sicherten sich Marktanteile.

Obwohl die Verhandlungen vorerst beendet sind, gilt die Gesamtlage weiterhin als dynamisch, weshalb eine spätere Rückkehr von Advent und Stripe mit einem neuen Angebot nicht gänzlich ausgeschlossen ist.

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