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Fazit

In der alltäglichen Nutzung macht es für Anwender eigentlich keinen Unterschied, ob sie die Sparkassen-App Mobiles Bezahlen oder Google Pay verwenden: Bei beiden Anwendungen halten wird ein Smartphone an ein Bezahlterminal, es brummt kurz und der Zahlbetrag wird abgebucht.

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Als Sparkassen-Kunde kann es mir diesbezüglich also egal sein, ob die Bank bei Google Pay mitmacht oder nicht. Manch einer sieht es wohl sogar als Vorteil an, dass Bankdaten nicht mit Google geteilt werden müssen.

  • Die Mehrzahl der Kartenterminals in Deutschland akzeptiert mittlerweile kontaktlose Zahlungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Bezahlen halten wir unser angeschaltetes Smartphone einfach an das Terminal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Google Pay und einer hinterlegten Kreditkarte von N26 funktioniert das Zahlen problemlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Sparkassen-App Mobiles Bezahlen hat das Terminal sofort erkannt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zahlung erfolgte allerdings nicht: Das Terminal gehört zu den 40 Prozent der Geräte, die keine drahtlosen Girokarten akzeptieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Google-Pay-App gibt es eine Übersicht der erfolgten Zahlungen. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Einträge geben uns Details zum Ort der Transaktion und der verwendeten Karte. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Rechnungen können wir im Nachhinein auch teilen und bei bis zu fünf Personen einen Anteil anfordern. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
Mit Google Pay und einer hinterlegten Kreditkarte von N26 funktioniert das Zahlen problemlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zudem bietet die Sparkassen-App die Möglichkeit, nur eine Girokarte als Zahlungsmittel zu hinterlegen, während Google Pay zwingend eine Kreditkarte verlangt. Zwar scheint die Nutzung von Kreditkarten in Deutschland zuzunehmen, traditionell haben Bankkunden hierzulande aber nun mal eine Girokarte.

Dieser Vorteil gerät im Alltag aber mitunter zum Unsicherheitsfaktor: Da nur 60 Prozent der kontaktlosen Bezahlterminals Girokarten akzeptieren, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sparkassenkunden in manchen Geschäften nicht mit ihrem Smartphone zahlen können. Dann bleibt nur der Griff zur Girokarte. Mit neuen Terminals und Updates für die bestehenden kommen allerdings stetig kompatible Bezahlstellen hinzu.

Google Pay bietet Nutzern eine bessere Übersicht der Einkäufe, für die Sparkassenkunden in ihre Kontoübersicht schauen müssen. Dank der in die Google-Pay-App eingebauten Möglichkeit, gezahlte Beiträge aufteilen zu können und Anteile von Freunden einzufordern, eignet sich Googles Bezahl-App besser, um etwa Restaurantrechnungen zu teilen. Die Sparkasse bietet zwar auch eine App zum Versenden von Geld an, diese ist aber nicht in Mobiles Bezahlen integriert.

Smartphone-Apps können bei Diebstahl besser gesichert sein als eine Karte

Vom Sicherheitsaspekt her sollten beide Apps nicht unsicherer sein als eine physische Karte zum drahtlosen Bezahlen. Bei der Sparkassen-App gefällt uns besser, dass wir die Sicherheitspräferenzen selbst einstellen können. So lässt sich auch ein Missbrauch bei kleineren Beträgen im Grunde ausschließen, mindestens aber sehr erschweren.

Beide Zahlmethoden haben ihre Vor- und Nachteile, letztlich dürfte es für das Gros der Sparkassenkunden allerdings unerheblich sein, dass die Sparkassen nicht bei Google Pay mitmachen. Die Sparkassen-App Mobiles Bezahlen bietet in der Praxis ein zu ähnliches Benutzungserlebnis, als dass wir Google Pay einen echten Vorteil zusprechen würden. Die bis dato noch eher unzureichende Kompatibilität der Zahlungsterminals mit drahtlosen Girokarten macht der Umstand wett, dass Google Pay erst gar keine derartigen Karten akzeptiert.

Bei der Frage nach der Notwendigkeit von bargeldlosem Zahlen per Smartphone dürften sich die Geister scheiden: Manch einer findet, dass es nicht aufwendiger ist, seine kontaktlose Giro- oder Kreditkarte aus dem Portemonnaie oder der Hosentasche zu holen. Wir zumindest würden eher unser Portemonnaie zu Hause vergessen als unser Smartphone - weshalb wir dann in einem Geschäft immer noch bezahlen können.

 Google Pay ermöglicht einfache Aufteilung von Rechnungen
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Peter Brülls 20. Sep 2018 / Themenstart

Es geht darum, dass Du für diesen Workflow erst mal einiges lernen und angewöhnen...

LinuxMcBook 19. Sep 2018 / Themenstart

Und vorher bist du mit angezogenen Handschuhen durch den ganzen Laden gelaufen und hast...

Peter Brülls 19. Sep 2018 / Themenstart

Finde ich persönlich nicht so wichtig. Ich erfasse meine Zahlungen über eine dritte...

treysis 17. Sep 2018 / Themenstart

Nö, und ja, das siehst du falsch. Das Token autorisiert nur die Zahlung. Abgewickelt...

flasherle 17. Sep 2018 / Themenstart

ja das sind getrennte geräte, aber da wo ich bisher essen war, wird das von einem auf das...

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