• IT-Karriere:
  • Services:

Z410: Sandisk packt planaren TLC-Flash in seine Client-SSDs

Neue SSDs für Desktops und Notebooks: Bis zu 480 GByte als TLC-Flash-Speicher stecken in den Z410-Modellen. Ein SLC-Puffer sorgt für mehr Geschwindigkeit, wenn wenige Daten geschrieben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Z410
Z410 (Bild: Sandisk)

Sandisk hat die Z410-Reihe an SSDs vorgestellt. Die neuen Flash-Drives nutzen planaren NAND-Speicher mit 3 Bit pro Zelle (Triple Level Cell), der im 15-nm-Verfahren gefertigt wird. Die 2,5-Zoll-SSDs kommunizieren per Sata-6-GBit/s-Interface mit dem Computer, gedacht sind sie für Desktops und Notebooks im Endkundensegment (der Hersteller nennt das Client-SSD).

Stellenmarkt
  1. Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Hamburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Dresden, München

Die Z410 sind mit einer Kapazität von 120, 240 und 480 GByte angekündigt. Die Spare-Area für Over-Provisioning, also Aufräumarbeiten, um die Haltbarkeit der Flash-Zellen zu steigern, fällt damit recht groß aus. Sandisk gibt eine Lebensdauer von 40, 80 und 120 TByte Written (TBW) an - das ist vergleichsweise niedrig. Hintergrund sind die 3 Bit pro Zelle und das 15-nm-Verfahren, was wenige zur Datenspeicherung nötige Elektronen pro Zelle bedingt.

Ein SLC-Puffer ist obligatorisch

Um die Geschwindigkeit der bei Schreibvorgängen eher langsamen Triple Level Cells zu erhöhen, setzt Sandisk auf einen SLC-Pseudo-Puffer. Für eine bestimmte Menge an Daten wird 1 Bit statt 3 Bit pro Zelle geschrieben und diese erst in Ruhepausen auf die TLCs verschoben. Daher sollen die Z410-Modelle eine Schreibrate von bis zu 410, 440 und 445 MByte pro Sekunde erreichen. Die Lesegeschwindigkeit wird durch den Cache nicht erhöht, sie liegt laut Hersteller bei allen Modellen bei bis zu 535 MByte pro Sekunde.

Bei den Input/Output-Operationen pro Sekunde schaffen die Z410 bis zu 37.000 lesend sowie bis zu 68.000 schreibend. Das ist wenig, für Client-SSD aber völlig ausreichend, da die Flash-Drives im Consumer-Umfeld höchst selten viele Zugriffe parallel abarbeiten müssen. Die Modelle unterstützen Devsleep für eine niedrige Leistungsaufnahme, im Betrieb liegen laut Hersteller 50 mW an. Preise für die Z410-SSDs nannte Sandisk auch auf Nachfrage nicht.

Die Garantie beträgt drei Jahre.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Quantium40 06. Jul 2016

Der Ultraslim-Sektor in 5mm Dicke ist wirklich nicht gerade opulent mit Produkten...

ms (Golem.de) 28. Apr 2016

Beides wollte Sandisk auf Nachfrage nicht nennen.

ms (Golem.de) 27. Apr 2016

Angefragt, keine Antwort bisher.


Folgen Sie uns
       


Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht

Sonnenlicht spaltet Wasser: Ein Team von Helmholtz-Forschern bildet die Photosynthese technisch nach, um Wassesrtoff zu gewinnen.

Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht Video aufrufen
DSGVO: Nicht weniger als Staatsversagen
DSGVO
Nicht weniger als Staatsversagen

Unterfinanziert und wirkungslos - so zeigen sich die europäischen Datenschutzbehörden nach zwei Jahren DSGVO gegenüber Konzernen wie Google und Facebook.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschutzverstöße EuGH soll über Verbandsklagerecht entscheiden
  2. DSGVO Proton vergisst Git-Zugang auf Datenschutzwebseite
  3. DSGVO Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

Big Blue Button: Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen
Big Blue Button
Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen

Ein Verein aus dem Umfeld des CCC zeigt in Berlin, wie sich Schulen mit Open Source digitalisieren lassen. Schüler, Eltern und Lehrer sind begeistert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Mint-Allianz Wir bleiben schlau! Wir bleiben unwissend!
  2. Programmieren lernen Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

    •  /