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Z-Series: IBM bringt Mainframes in die Cloud

Die Cloud zu nutzen ist schneller, als auf Hardware zu warten. Vermutlich auch günstiger. IBM will damit Mainframe-Entwickler erreichen.
/ Sebastian Grüner
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Die Z-Series-Mainframes gibt es künftig auch in der IBM Cloud. (Bild: IBM)
Die Z-Series-Mainframes gibt es künftig auch in der IBM Cloud. Bild: IBM

Hersteller IBM hat angekündigt, seine Mainframe-CPUs der Z-Series künftig als Infrastructure-as-a-Service in seiner eigenen IBM Cloud anzubieten. Das solle Kunden dabei helfen "die Transformation mit einer Reihe neuer Funktionen zu beschleunigen, die darauf ausgelegt sind, Anwendungen in hybriden Cloud-Umgebungen zu modernisieren" , schreibt das Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) .

Konkret handelt es sich dabei um virtuelle Maschinen mit einer Z-Series-CPU, in denen dann auch das eigene z/OS läuft, was wiederum zusammen auf der Wazi-Entwicklungsumgebung(öffnet im neuen Fenster) basiert. Das Angebot dieser Mainframes in der Cloud soll dafür sorgen, dass der Zugriff darauf – dem Cloud-Versprechen folgend – je nach Bedarf zur Verfügung steht.

Gedacht ist das Angebot von IBM als Test- und Entwicklungssystem für Mainframe-Anwendungen, die es immer noch zahlreich gibt. IBM folgt damit der klassischen Herangehensweise an Cloud-Angebote. Das kurzfristige Mieten von Hardware zum Testen neuer Software soll einen zwischenzeitlich höheren Bedarf abfedern können, den die Teams selbst nicht mit der ihnen zur Verfügung stehenden Hardware abdecken können.

Das Vorhalten eigener Hardware ist vor allem bei den traditionellen Z-Series-Mainframes eher kostspielig, so dass IBM wohl darauf setzt, hier viele bestehende Kunden mit dem neuen Cloud-Angebot überzeugen zu können. Außerdem soll der Zugriff auf die dann virtualisierten Rechner deutlich beschleunigt werden. Immerhin stehe die Cloud in wenigen Minuten bereit, Hardware aber erst nach einigen Wochen, wie IBM selbst schreibt.

IBM startet das Angebot als experimentellen Dienst, der noch nicht öffentlich verfügbar ist. Im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres soll der Dienst für alle geöffnet werden.


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