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Yves Guillemot: Ubisoft-Chef beschwert sich über Konsolen-Lebensdauer

Rund sieben Jahre ist die Xbox 360 alt, die Playstation 3 kaum jünger – und die Nachfolger sind nicht wirklich in Sicht. Ubisoft-Chef Yves Guillemot ist der Auffassung, dass die lange Wartezeit den Publishern nicht gut tut und die Innovation innerhalb der Branche blockiert.
/ Peter Steinlechner
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Yves Guillemot, Chef von Ubisoft (Bild: REUTERS/Keith Bedford)
Yves Guillemot, Chef von Ubisoft Bild: REUTERS/Keith Bedford

"Das Fehlen von neuen Konsolen auf dem Markt ist zu unserem Nachteil", sagte Ubisoft-Chef Yves Guillemot im Gespräch mit Gamasutra.com(öffnet im neuen Fenster). "Ich verstehe, dass Hersteller sie nicht zu oft haben möchten, weil das viel Geld kostet, aber neue Geräte sind wichtig für die ganze Branche, weil das der Kreativität hilft." Nach Auffassung von Guillemot ist es wesentlich weniger riskant, neue Marken und innovative Produkte zu veröffentlichen, wenn sich die Branche am Beginn eines neuen Konsolenzyklus befindet. Die Kunden seien dann viel offener für Neues. "Am Ende einer Konsolengeneration möchten sie auch neue Spiele, aber nicht so sehr. Sie wissen dann, dass ihre Freunde Call of Duty oder Assassin's Creed spielen, also kaufen sie das auch."

Die Innovationen vom Anfang würden sich dann oft langfristig etablieren. Als Beispiel nennt Guillemot ein Mini-Tanzspiel aus Rayman: Raving Rabbids, das dann zu Verkaufsschlagern wie Just Dance geführt habe.

Ubisoft ist traditionell einer der Publisher, der neue Hardware und Plattformen sehr engagiert unterstützt und damit auch geschäftlich meist Erfolge einfährt. Für die Wii U hat die Firma sieben Titel in der Entwicklung. Zwei davon – Zombie U und Rayman Legends – sind Neuproduktionen. Bei Assassin's Creed 3, Just Dance 4 und anderen handelt es sich um vergleichsweise risikofreie Portierungen.


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