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Yves Guillemot: Keine Grafik-Downgrades mehr bei Ubisoft

Neue Spiele müssen auch in einem frühen Entwicklungsstadium auf der gezeigten Hardware tatsächlich laufen: Mit dieser Vorgabe will Ubisoft -Chef Yves Guillemot die Diskussionen über Grafik-Downgrades vermeiden.
/ Peter Steinlechner
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Watch Dogs (Bild: Ubisoft)
Watch Dogs Bild: Ubisoft

Seit der E3 2015 gilt bei Ubisoft die Regel: "Stellt sicher, dass die Spiele tatsächlich spielbar sind, und dass sie auf der Zielplattform laufen." Das sagte Ubisoft-Chef Yves Guillemot im Gespräch mit The Guardian(öffnet im neuen Fenster) . Hintergrund dieser Vorgabe sind Diskussionen über Grafik-Downgrades, wie es sie zuletzt bei The Witcher 3 in größerem Umfang gegeben hatte.

Watch Dogs – Fazit
Watch Dogs – Fazit (02:01)

Konkret bezieht sich Guillemot allerdings auf den ähnlichen Fall des Anfang 2014 von Ubisoft veröffentlichten Watch Dogs. Sehr frühe Präsentationen in den Jahren zuvor hatten den Eindruck einer aufwendigeren Grafik vermittelt, als das Actionspiel rund um den Hacker Aiden Pearce dann tatsächlich bot.

Eigentlich klingt es naheliegend, dass Entwickler die Grafik so zeigen sollten, wie sie tatsächlich später aussieht. Allerdings entspricht diese Vorstellung aus der Verbraucherperspektive nur zum Teil der Art, wie Spielemacher denken. Sie sind eigentlich darauf gedrillt, das Optimum aus der verfügbaren Hardware herauszuholen – auch, wenn es nur um eine erste Präsentation geht.

Watch Dogs – Trailer (Debut, E3 2012)
Watch Dogs – Trailer (Debut, E3 2012) (02:32)

Bei Watch Dogs kam offenbar noch dazu, dass das Spiel auf Highend-PCs produziert wurde und die Anpassung an die damals neuen Konsolen Playstation 4 und Xbox One erst spät erfolgte. Zu Watch Dogs 2, das sich derzeit in der Entwicklung befindet, hat Guillemot keine weiteren Angaben gemacht.


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