Yuneecs Drohne Breeze 4K im Test: Das fliegende Auge für Anfänger

"Selfie-Drohne" oder "fliegende Kamera" nennt das chinesische Unternehmen Yuneec seinen kleinen Quadcopter. Er heißt Breeze 4K und soll sich besonders für einfache Videoaufnahmen und Fotos eignen, die auch der Pilot selbst machen kann.

Für ansprechende Aufnahmen soll die eingebaute 4K-Kamera sorgen. Die Steuerung über das Smartphone soll dank spezieller Aufnahme-Flugmodi auch unerfahrenen Piloten die Möglichkeit geben, ohne Risiken Aufnahmen zu machen. Die Breeze 4K kostet unter 500 Euro, was nach einem guten Preis angesichts der technischen Ausstattung und der Kompaktheit klingt. Golem.de hat sich den Copter geschnappt und ausprobiert.










Die Breeze 4K ist kompakt, sie passt praktischerweise in einen Kunststoffkasten, der nur 215 x 205 x 73 mm groß ist. Die Drohne selbst misst 196 x 196 x 65 mm, mit aufgesetztem mitgeliefertem Propellerschutz 327 x 327 x 65 mm. Die Propeller selbst sind nicht starr, weshalb sie platzsparend nach innen geklappt werden können. Mit 385 Gramm ist der Copter verhältnismäßig leicht.
Breeze 4K ist leicht zu transportieren
Aufgrund der kompakten Verpackung lässt sich der Copter sehr einfach und bequem unterwegs mitnehmen, was nicht nur auf Reisen praktisch ist: In vielen Großstädten Deutschlands ist es nicht erlaubt, im Stadtzentrum ohne weiteres eine Drohne fliegen zu lassen, weshalb Piloten häufig etwas ins Umland ausweichen müssen. Das ist mit einer derartig kleinen Drohne weitaus bequemer, insbesondere, wenn man nicht mit dem Auto fährt.
Die Breeze 4K ist schnell einsatzbereit gemacht: Wir müssen lediglich die vier Füße ausklappen, den Akku einsetzen und den Einschalter betätigen. Dann wartet der Copter darauf, sich mit einem Smartphone zu verbinden, das als Fernbedienung fungiert.
Darauf müssen wir die kostenlose Breeze-Cam-App installieren, die es sowohl für Android als auch für iOS gibt. Über diese Anwendung können wir den Quadcopter nicht nur steuern, sondern auch Einstellungen vornehmen, das aufgenommene Videomaterial anschauen, herunterladen und bearbeiten sowie während des Flugs das Livebild der Kamera verfolgen. Die Verbindung zwischen Copter und Smartphone oder Tablet erfolgt über WLAN, entsprechend ist die Reichweite auf wenige Hundert Meter beschränkt.
Geschwindigkeitsbeschränkungen für ruhige Shots
Die maximale Flughöhe ist von Haus aus auf 80 Meter eingestellt - diese Einschränkung ergibt vor dem Hintergrund Sinn, dass Nutzer eher sich selbst mit der Drohne filmen sollen. Die Fokussierung auf die Kamerafunktionen drückt sich auch in der maximalen Fluggeschwindigkeit aus. Diese liegt bei 18 km/h, die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit sogar nur bei 3,6 km/h. Dadurch ist die Breeze 4K viel langsamer als viele Konkurrenzgeräte, etwa von Parrot oder DJI. Dafür lassen sich aber auch äußerst ruhige Kameraschwenks sowie Kamerafahrten aufnehmen.










Die Breeze-Cam-App ist darauf ausgerichtet, dass auch Nutzer mit wenig Flugerfahrung den Quadcopter schnell in die Luft bekommen und gute Aufnahmen damit erzielen können. Neben dem sogenannten Pilot-Mode, in dem wir die Drohne komplett manuell über zwei virtuelle Steuersticks auf dem Bildschirm unseres Smartphones oder Tablets steuern, gibt es verschiedene Flugmodi, bei denen der Nutzer einen Teil der Steuerung aus der Hand gibt und automatisiert durchführen lässt.
Die Drohne als Selfie-Stick
Der Selfie-Modus dient dazu, sich selbst zu fotografieren und zu filmen, ohne allzu sehr auf die Steuerung der Drohne achten zu müssen. Entsprechend sollte dieser Modus in einem Bereich ausgeführt werden, in dem es nicht zu Störungen in der Flugbahn kommen kann. Die Kamera der Breeze 4K zeigt in diesem Modus auf den Nutzer. Der Selfie-Modus fokussiert sich mehr auf die Kameraaufnahme und stellt die Steuerung der Drohne in den Hintergrund. Entsprechend steuern wir den Copter nicht mit virtuellen Steuersticks auf dem Bildschirm wie beim Pilot-Mode.
Diese sind im Übrigen so belegt wie bei anderen Coptern auch: Der linke Stick reguliert das Gieren und den Aufstieg beziehungsweise die Geschwindigkeit der Drohne, der rechte ist für die Richtung zuständig. Diese Aufteilung lässt sich in den Einstellungen auch umkehren. Alternativ steht auch eine Neigungssteuerung zur Verfügung: Hierbei werden das Gieren und die Höhe/Geschwindigkeit weiterhin mit dem virtuellen Stick gesteuert, die Richtung hingegen durch Bewegungen mit dem Smartphone. Dazu drücken wir mit unserem Daumen einen entsprechenden Knopf auf dem Display und halten diesen gedrückt.
Vereinfachte Bedienung
Im Selfie-Modus regulieren wir in der Standardeinstellung die Distanz und Höhe hingegen einfach mit Hilfe von Schiebereglern, auch die Kamera wird auf diese Weise in der Höhe verstellt. Durch diese Steuerung ist es weitaus einfacher, sich auf die Bildaufnahme zu konzentrieren, gleichzeitig aber auch schwerer, auf plötzlich auftauchende Objekte in der Flugbahn zu reagieren. Vor der Aktivierung des Modus wird der Nutzer explizit darauf hingewiesen, auf umliegende Strukturen zu achten. Eingebaute Sensoren, die vor Kollisionen warnen oder gar Objekten ausweichen, hat die Breeze 4K nämlich nicht.
Nach kurzer Eingewöhnung gelingen uns mit dem Selfie-Modus gute Fotos und Videos, besonders, wenn wir in Full-HD filmen. Dann wird das Bild elektronisch stabilisiert, im Gegensatz zu Aufnahmen in 4K. Diese sind zwar von der Auflösung und den Details besser, aber durch die ständigen Korrekturen, die die Breeze 4K im Flug selbstständig unternimmt, merklich ruckeliger.
Im Orbit-Modus fliegt der Copter Kreise
Vorsicht vor umliegenden Objekten gilt besonders beim Orbit-Modus, bei dem die Breeze 4K in Kreisen fliegt. Auch hier ist die Steuerung reduziert, über Schieberegler regulieren wir wieder Höhe und Entfernung. Auf Knopfdruck beginnt die Drohne, entweder mit oder entgegen dem Uhrzeigersinn in der eingestellten Entfernung zu kreisen. Dies kann um den Nutzer selbst oder um ein Objekt erfolgen. Auf Knopfdruck wird das Kreisen unterbrochen.
In unseren Tests stellten wir fest, dass der gewählte Kreis nicht zu eng sein sollte, da die Kamera der Drohne dann Probleme hat, wirklich um einen Mittelpunkt zu fliegen - dieser wird nämlich nicht durch Tracking bestimmt. Entsprechend standen wir bei den Videoaufnahmen manchmal eher am Rand als in der Mitte. Ist der Flugkreis groß genug, funktioniert die Zentrierung besser. Dann müssen Nutzer aber erst recht auf andere Gebäude, Bäume und insbesondere Menschen achten.
Im Journey-Modus fliegt die Drohne von uns weg und anschließend wieder auf uns zu. Eine Möglichkeit, Koordinaten zu bestimmen, die hierbei abgeflogen werden, gibt es nicht - die Breeze 4K fliegt einfach weg und kehrt zurück. Entsprechend fanden wir den Modus von allen am wenigsten sinnvoll.
Im Follow-me-Modus folgt der Copter nur bedingt
Anders sieht das mit dem Follow-me-Modus aus: Wie der Name schon sagt, folgt der Copter uns in diesem Modus - beziehungsweise dem mit ihm verbundenen mobilen Gerät. Yuneec nutzt keine rechenintensive Objekterkennung, sondern verfolgt uns ausschließlich über das Smartphone oder Tablet, mit dem wir die Drohne steuern. Das bedeutet, dass andere Objekte wie beispielsweise Fahrzeuge, andere Menschen oder Tiere nicht verfolgt werden können.
Das Tracking funktioniert in unseren Versuchen mal gut, mal weniger gut. Stellenweise verliert uns die Drohne aus den Augen, bei normaler Gehgeschwindigkeit ist das Ergebnis aber zufriedenstellend. Damit die Breeze 4K uns auch hinterherfliegt, müssen wir einen Schalter im Vorschaudisplay unseres Smartphones umlegen.
Notlandung mit hartem Ausgang
Die einzelnen Flugmodi werden beim ersten Aufrufen detailliert erklärt. Sollten während des Fluges dennoch Fragen aufkommen, gibt es in der oberen rechten Ecke einen Hilfe-Button. Dieser blendet nochmals Informationen zu den Bedienungselementen ein. Im Ernstfall kann der Copter notgelandet werden - wobei "landen" das falsche Wort ist: Tippen wir zweimal auf die obere Leiste des Bedienungsdisplays, können wir die Breeze 4K sofort ausschalten. Sie fällt dann einfach vom Himmel, weshalb diese Möglichkeit wirklich nur im Ernstfall genutzt werden sollte.










Die teilautomatisierten Modi erfordern eine Positionsbestimmung per GPS; findet die Breeze 4K keine Satelliten, etwa in Innenräumen, kann sie nur mit dem vollmanuellen Pilot-Mode geflogen werden. Dann wären die assistierten Modi schlicht nicht genau genug, ergo zu gefährlich. Auch mit einer GPS-Verbindung muss der Nutzer aber selbst darauf achten, dass er nicht gegen Hindernisse fliegt; Sensoren für eine Kollisionswarnung hat die Drohne wie gesagt nicht.
Stabile Position dank GPS und IPS
Neben der Positionsbestimmung per GPS bietet die Breeze 4K zudem ein Indoor Positioning System (IPS), das der Drohne in Innenräumen beim Halten der Position helfen soll. Dafür hat der Copter an der Unterseite weitere Kameras eingebaut, die Texturen am Boden erkennen und dem Gerät so Orientierung bieten sollen. In unseren Tests hat das gut funktioniert.
Ein Infrarotsensor an der Unterseite misst zudem die Flughöhe des Copters. Das ist besonders dann wichtig, wenn wir die automatische Rückholfunktion aktivieren: Hier kann der Nutzer vor dem Start einstellen, in welcher Höhe die Breeze 4K zurückfliegen soll. Bei einem Verbindungsabbruch kommt die Drohne automatisch zurückgeflogen, wenn eine Minute lang keine Verbindung mehr wiederhergestellt werden kann. Auch bei der automatischen Rückkehrfunktion kann der Copter keine Hindernisse erkennen - entsprechende Vorsicht müssen Nutzer hier walten lassen.
13-Megapixel-Kamera zeigt auf den Piloten
In der Standardeinstellung ist die Kamera auf den Piloten gerichtet, zeigt also nicht wie gewöhnlich bei Coptern nach vorne. Auch dies unterstreicht das Einsatzziel des Gerätes als "Selfie-Drohne". Möchten wir nicht uns, sondern die Landschaft filmen und fotografieren und daher die Kamera lieber nach vorne gerichtet nutzen, lässt sich die Steuerung invertieren. Dann kann die Drohne einfach umgedreht und geflogen werden, ohne dass wir sie mit einer verkehrt herum ausgerichteten Steuerung bedienen müssen.
Die Kamera der Breeze 4K hat 13 Megapixel und nimmt wahlweise Videos in 3.840 x 2.160 Pixeln bei 30 fps, in 1.920 x 1.080 Pixeln bei 30 fps und in 1.280 x 720 Pixeln bei 60 fps auf. Fotos werden mit 4.160 x 3.120 Pixeln aufgenommen. Das Blickfeld der Kamera beträgt 117 Grad, die Neigung kann vertikal zwischen 0 und 90 Grad eingestellt werden. Stabilisierte Aufnahmen gibt es nur in Full-HD und HD, die 4K-Videos sind entsprechend deutlicher verwackelt. Der Stabilisator arbeitet elektronisch, eine optische Stabilisierung oder gar einen Gimbal gibt es nicht.
Elektronische Stabilisierung nur bei Full-HD
Die elektronische Stabilisierung arbeitet im Grunde recht zuverlässig, in manchen Situationen ist sie aber deutlich sichtbar. Wenn die Bewegung des Copters in der Luft besonders heftig ist, ist das an einer Art Flirren im Bild zu erkennen. Die Bildränder und das Gesamtbild bleiben dabei stabil, einzelne Teile des Videobildes, beispielsweise sehr kontrastreiche, flimmern dann aber. Wir finden dies allerdings auch vor dem Hintergrund des Preises der Drohne noch akzeptabel.
Die 4K-Aufnahmen empfinden wir nur bei sehr ruhiger Fluglage als nutzbar - also bei nahezu Windstille. Wer sich mit Videonachbearbeitung auskennt, kann hier allerdings auch selbst im Nachgang noch eine Stabilisierung per Software verwenden.
Die Qualität der Fotos entspricht der einer mittelmäßigen Smartphone-Kamera mit 13 Megapixeln. Details wirken in starker Vergrößerung unsauber und verschwommen, für das Teilen in sozialen Netzwerken reicht die Qualität allerdings aus. Großformatige Drucke sollte man sich jedoch nicht von allzu nah anschauen.
Gute Videoqualität
Die Videoqualität gefällt uns gut, besonders vom 4K-Modus waren wir auch bei den diesigen Wetterkonditionen, in denen wir aufzeichneten, positiv überrascht. Zwar kommt es bei sehr feinen Strukturen zu Kompressionsartefakten, im Großen und Ganzen ist die Qualität aber gut. Auch in Full-HD aufgenommene Videos - von uns wegen der Stabilisierung bevorzugt - sind qualitativ ausreichend gut.
Mit der Kamera einer Phantom 4 oder einer noch teureren Drohne kann die der Breeze 4K zwar nicht mithalten, dafür kostet der Copter aber auch weitaus weniger. Aufpassen sollten Piloten aber mit Gegenlicht: Dann kann es leicht zu blauen Farbsäumen kommen, wie wir bei Bäumen vor hellem, weißem Himmel festgestellt haben.
Die Breeze 4K hat einen internen Speicher von 16 GByte, einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte gibt es nicht. Aufgenommene Videos und Fotos können entweder über die App auf ein Smartphone oder Tablet geladen oder per Kabel auf einen PC gespielt werden. In der Breeze-Cam-App lassen sich die aufgenommenen Videos nach dem Download gleich in kleine Filme schneiden und teilen. So lassen sich Fotos und Filmchen direkt auf Facebook, Instagram oder anderen sozialen Netzwerken posten. Die Schnittfunktion bietet die nötigen Werkzeuge, um einfache Bearbeitungen durchzuführen.
Die Akkulaufzeit ist zu kurz
Die Breeze 4K verwendet wechselbare Akkus mit einer Nennladung von 1.150 mAh. Laut Yuneec sollen sie eine Flugzeit von zwölf Minuten ermöglichen, mit Videoaufnahmen sind wir aber in unseren Tests nicht über zehn Minuten hinausgekommen. Verglichen mit Coptern anderer Hersteller ist dies ein unterdurchschnittlicher Wert, der im Alltag zu kurz ist.
Der Akku benötigt eine Stunde, bis er wieder voll aufgeladen ist. Unserer Meinung nach benötigen Piloten mindestens drei Akkus, um die Breeze 4K sinnvoll einsetzen zu können. Glücklicherweise sind die Akkus mit aktuell 35 bis 40 Euro nicht allzu teuer, da jedoch standardmäßig nur einer mitgeliefert wird, müssen Käufer diese Mehrkosten beachten.
Im Inneren des Copters arbeitet Ambarellas SoC A9SE-A1-RH, ein Dual-Core-Chip mit A9-Kernen und einer maximalen Taktrate von 1 GHz. Dieser bietet neben der Möglichkeit der 4K-Aufzeichnung auch spezielle Video- und Bild-DSPs.
Verfügbarkeit und Fazit
Die Yuneec Breeze 4K(öffnet im neuen Fenster) kostet im Onlinehandel um die 450 Euro. Im Lieferumfang sind Ersatzrotoren, vier Rotorenschutzbügel aus Kunststoff, ein Akku, ein Ladegerät, ein USB-Kabel und eine Kunststoffbox für den Copter enthalten. Ein Ersatzakku kostet 35 bis 40 Euro, ein weiteres Aufladegerät um die 30 Euro.
Fazit
Das Konzept der Yuneec Breeze 4K gefällt uns sehr gut: Die Idee, einen Quadcopter auf den Markt zu bringen, der sich explizit auch an unerfahrene Nutzer richtet, die schlicht einfach Videos und Fotos anfertigen möchten, halten wir für sinnvoll. Die Fixierung auf Selbstporträts sehen wir eher als Empfehlung, die Breeze 4K eignet sich hervorragend auch für andere Aufnahmezwecke.










Die Steuerung in den automatisierten Modi ist sehr einfach, allerdings sollten Piloten sehr genau darauf achten, dass sich im Aufnahmebereich keine störenden Objekte befinden. Aufgrund der einfachen Steuerung im Selfie-Modus ist die Reaktionszeit bei plötzlich auftretenden Überraschungen verzögerter als bei der herkömmlichen Steuerung.
Die bewusst gedrosselte Geschwindigkeit sollte nicht als Nachteil gegenüber anderen Coptern gesehen werden. Die Langsamkeit der Breeze 4K ermöglicht es dem Piloten, einfach gleichmäßige und ruhige Filmaufnahmen zu machen. Wer allerdings doch mal schneller fliegen will, wird mit der Yuneec-Drohne wohl nicht glücklich.
Dass der Quadcopter in 4K aufnehmen kann, bringt eigentlich nur bei Windstille etwas. Sobald die Drohne Windbewegungen ausgleichen muss, wackelt das Bildmaterial aufgrund fehlender Stabilisierung. Das lässt sich zwar im Nachhinein mit passender Software auch eindämmen, wir haben aber tatsächlich fast ausschließlich in Full-HD mit Stabilisierung gefilmt.
Wir würden die Breeze 4K nicht mit einer Phantom 4 oder ähnlich großen und teuren Drohne vergleichen - mit der fast gleich teuren Bebop 2 von Parrot hingegen schon. Die ist weniger bequem zu transportieren, bietet dafür aber eine weitaus längere Flugzeit und lässt sich ebenso bequem über ein Smartphone steuern. Dafür ist die Kamera schlechter als bei Yuneecs "Selfie-Drohne".
Die Breeze 4K ist mit ihrer gedrosselten Geschwindigkeit und der Ausrichtung auf Kameraaufnahmen eine Art Sonderfall, mit dem sicherlich nicht jeder Käufer glücklich ist. Für 450 Euro bietet Yuneecs Drohne allerdings mit die beste Videoqualität in dieser Preisklasse. Enttäuschend finden wir allerdings die kurze Flugzeit, für eine ernsthafte Nutzung ist die Anschaffung mehrerer Akkus nötig.
Wer diesen Extrakauf nicht scheut, dem bietet die Breeze 4K unkomplizierte, immer noch preiswerte und qualitativ gute Luftaufnahmen. Für Bleifüße hingegen ist der Copter nicht geeignet und auch schlicht nicht gedacht.



