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Verfügbarkeit und Fazit

Die Yuneec Breeze 4K kostet im Onlinehandel um die 450 Euro. Im Lieferumfang sind Ersatzrotoren, vier Rotorenschutzbügel aus Kunststoff, ein Akku, ein Ladegerät, ein USB-Kabel und eine Kunststoffbox für den Copter enthalten. Ein Ersatzakku kostet 35 bis 40 Euro, ein weiteres Aufladegerät um die 30 Euro.

Fazit

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Das Konzept der Yuneec Breeze 4K gefällt uns sehr gut: Die Idee, einen Quadcopter auf den Markt zu bringen, der sich explizit auch an unerfahrene Nutzer richtet, die schlicht einfach Videos und Fotos anfertigen möchten, halten wir für sinnvoll. Die Fixierung auf Selbstporträts sehen wir eher als Empfehlung, die Breeze 4K eignet sich hervorragend auch für andere Aufnahmezwecke.

  • Die Yuneec Breeze 4K mit entnommenem Akku und Ladegerät (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladegerät und der Akku der Breeze 4K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ermöglicht eine Flugzeit von nur zehn Minuten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Yuneec Breeze 4K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Breeze 4K ist kompakt gebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die eingebaute Kamera macht Videoaufnahmen in 4K-Qualität. Die elektronische Stabilisierung funktioniert aber nur mit maximal Full-HD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Unterseite sind Kameras für die Positionierung eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die aufgezeichneten Videos und Fotos werden auf einem internen Speicher abgelegt. Per Kabel oder über eine App lassen sich die Daten herunterladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Standfüße lassen sich einklappen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Breeze 4K von Yuneec (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Breeze 4K von Yuneec (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Steuerung in den automatisierten Modi ist sehr einfach, allerdings sollten Piloten sehr genau darauf achten, dass sich im Aufnahmebereich keine störenden Objekte befinden. Aufgrund der einfachen Steuerung im Selfie-Modus ist die Reaktionszeit bei plötzlich auftretenden Überraschungen verzögerter als bei der herkömmlichen Steuerung.

Die bewusst gedrosselte Geschwindigkeit sollte nicht als Nachteil gegenüber anderen Coptern gesehen werden. Die Langsamkeit der Breeze 4K ermöglicht es dem Piloten, einfach gleichmäßige und ruhige Filmaufnahmen zu machen. Wer allerdings doch mal schneller fliegen will, wird mit der Yuneec-Drohne wohl nicht glücklich.

Dass der Quadcopter in 4K aufnehmen kann, bringt eigentlich nur bei Windstille etwas. Sobald die Drohne Windbewegungen ausgleichen muss, wackelt das Bildmaterial aufgrund fehlender Stabilisierung. Das lässt sich zwar im Nachhinein mit passender Software auch eindämmen, wir haben aber tatsächlich fast ausschließlich in Full-HD mit Stabilisierung gefilmt.

Wir würden die Breeze 4K nicht mit einer Phantom 4 oder ähnlich großen und teuren Drohne vergleichen - mit der fast gleich teuren Bebop 2 von Parrot hingegen schon. Die ist weniger bequem zu transportieren, bietet dafür aber eine weitaus längere Flugzeit und lässt sich ebenso bequem über ein Smartphone steuern. Dafür ist die Kamera schlechter als bei Yuneecs "Selfie-Drohne".

Die Breeze 4K ist mit ihrer gedrosselten Geschwindigkeit und der Ausrichtung auf Kameraaufnahmen eine Art Sonderfall, mit dem sicherlich nicht jeder Käufer glücklich ist. Für 450 Euro bietet Yuneecs Drohne allerdings mit die beste Videoqualität in dieser Preisklasse. Enttäuschend finden wir allerdings die kurze Flugzeit, für eine ernsthafte Nutzung ist die Anschaffung mehrerer Akkus nötig.

Wer diesen Extrakauf nicht scheut, dem bietet die Breeze 4K unkomplizierte, immer noch preiswerte und qualitativ gute Luftaufnahmen. Für Bleifüße hingegen ist der Copter nicht geeignet und auch schlicht nicht gedacht.

 Notlandung mit hartem Ausgang
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oelk 29. Okt 2016

Da regen sich alle über die Überwachung auf und dann werden Drohnen für Anfänger frei...

Faol 25. Okt 2016

Hi, kennt jemand Alternativen zu dieser "Selfie-Drohne" mit folgenden Eigenschaften...

Unix_Linux 24. Okt 2016

...viel zu kurz. Und keine Fernbedienung. Sehr schlechtes Preis Leistungsverhältnis.


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