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Yuneec Breeze 4K: Die 500-Euro-Drohne für Selfies

Früher wurden Quadcopter auch als Luftnägel bezeichnet, weil sie dank GPS und ausgefeilter Steuerung an Ort und Stelle schweben können. Die Eigenschaft macht sich auch die Drohne Yuneec Breeze 4K zunutze, um Selfies des Besitzers zu machen. Aus der Luft.
/ Andreas Donath
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Yuneec Breeze 4K (Bild: Yuneec)
Yuneec Breeze 4K Bild: Yuneec

Gesteuert wird der kleine Quadcopter mit einem Smartphone. Seine Kamera nimmt zwar 4K auf, doch dieses Bildmaterial landet nur auf dem integrierten Speicher (16 GByte), während beim Smartphone oder Tablet live nur 720p ankommen, und das auch nur, wenn in Full-HD gefilmt wird. Wenn die Drohne in 4K-Auflösung (3.860 x 2.160 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde) arbeiten soll, kommt der Videostream zum Piloten nicht mehr mit und muss auf 480p reduziert werden.

Wer nicht manuell fliegen will, kann die Drohne auch um den Piloten oder ein anderes Objekt kreisen lassen, wobei die Kamera stets auf den Mittelpunkt des Kreises ausgerichtet bleibt. Zudem lässt sich auch eine Follow-me-Funktion aktivieren. So könnten bei hindernisfreiem Umfeld auch sportliche Aktivitäten gefilmt werden, bei denen die Drohne Kameramann spielt.

Leider reicht eine Akkuladung nur für eine knappe Viertelstunde Flug. Außerdem darf sich der Benutzer durchaus schnell bewegen, weil die Yuneec Breeze 4K nur auf eine Geschwindigkeit von 18 km/h kommen soll. Die maximale Flughöhe wird mit 80 m angegeben.

Der Breeze 4K(öffnet im neuen Fenster) soll ab September 2016 für rund 500 Euro erhältlich sein. Das Fluggerät misst 196 x 196 x 65 mm und wiegt 385 Gramm.


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