Youtubers Union: Gewerkschaft der Youtube-Stars hat 16.000 Mitglieder

Eine von dem Deutschen Jörg Sprave gegründete Gewerkschaft wächst und stellt Forderungen der Youtube-Stars an den Plattformbetreiber auf. Die Ausschüttungen sind seit 2017 für bestimmte Kanäle eingebrochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jörg Sprave bei Youtube
Jörg Sprave bei Youtube (Bild: Youtube / Screenshot: Golem.de)

Die Gewerkschaft Youtubers Union zählt 16.000 Mitglieder. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf den Gründer Jörg Sprave, der den Youtube-Kanal "The Slingshot Channel" mit 2 Millionen Fans betreibt. Durch Änderung an den Werberichtlinien im Jahr 2017 erhalten Videos, die zum Beispiel Waffen zeigen, weniger Werbeeinblendungen.

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Auch politische Themen oder Veganismus sollen davon betroffen sein. Dadurch sind die Werbeeinnahmen von Sprave von rund 6.500 US-Dollar pro Monat im Frühjahr 2017 auf etwa 1.500 Dollar im Frühjahr 2018 gesunken. Im Jahr 2017 war Youtube unter Druck von Werbekunden geraten, nachdem ihre Anzeigen im Umfeld extremistischer Videos gelandet waren.

Die Einkommenssituation von Youtube-Stars ist alles andere als prekär. Während nach Brancheninformationen die Einnahmen, die Youtube etwa im Spielebereich zahlt, um ein Drittel bis die Hälfte gesunken sein dürften, wird weiter viel Geld mit Werbung verdient. Wer hier ein Produkt über ein Wochenende bewirbt oder vorstellt, kassiert 10.000 bis 20.000 US-Dollar. Dabei wird eine hohe Reichweite vorausgesetzt. Bei den Superstars auf Youtube dürften die Preise noch erheblich höher liegen. Youtube-Eigner Google erzielte im aktuellen Quartal einen Gewinn von 8,26 Milliarden US-Dollar und eine Umsatzsteigerung um 25 Prozent auf 26,24 Milliarden US-Dollar. Eine Strafe von 4,34 Milliarden Euro in der EU ist hier nicht einberechnet.

Die Youtubers Union ist eine Community-basierte Bewegung, die sich nach eigenen Angaben für die Rechte von Youtubern und Nutzern einsetzt. Ihre Kernanforderungen sind: "Bringt die Monetarisierung für kleinere Kanäle zurück. Deaktiviert die Bots - zumindest verifizierte Partner haben das Recht, mit einer realen Person zu sprechen, wenn Youtube vorhat, den Kanal zu entfernen. Schafft direkte Kommunikation zwischen der Content-Abteilung und den Kreativen. Wenn ein Video den Youtube-Regeln entspricht, sollen die Anzeigen gleichberechtigt erscheinen." Eine offizielle Antwort von Youtube steht noch aus.

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JSmensch 24. Okt 2018

Jon Skeet hat keine Werbung an seine Antworten/Fragen gehängt um Geld für Stackoverflow...

ChinaFan 24. Okt 2018

Genau da liegt der Hund begraben: Geht es hierbei um Hobby Youtuber, die in ihrer...

Anonymer Nutzer 24. Okt 2018

Wenn es genug gibt, können dir eine eigene Plattform gründen oder zur "Konkurrenz...

x2k 24. Okt 2018

Die einzigen die darüber jammern sind die, die von Anfang an nur auf das Geld aus waren...



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