Youtube und Netflix: Neuer Intel-Grafiktreiber ermöglicht HDR-Streaming

Ein Update für Intels Grafiktreiber unter Windows ermöglicht künftig auch 4K-HDR-Inhalte auf Rechnern oder Laptops zu streamen. Das setzt aber die richtige Hardware und Software voraus.

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Für den vollen HDR-Genuss braucht es auch das richtige Panel, wie in diesem Dell-Display.
Für den vollen HDR-Genuss braucht es auch das richtige Panel, wie in diesem Dell-Display. (Bild: Dell)

Mit dem Fall Creators Update von Windows 10, das Hersteller Microsoft vor einigen Wochen veröffentlicht hat, ist es endlich auch ohne spezielle Treiber oder Umwege möglich, 4K-Inhalte in HDR von Netflix oder Youtube zu streamen. Bisher gelang das nur mit Grafikkarten von Nvidia. Ein Treiber-Update ermöglicht das HDR-Streaming nun aber auch mit den integrierten Grafikchips von Intel.

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Möglich macht das die Treiberversion 15.60. Genutzt werden kann der höhere Dynamikumfang von HDR allerdings nur mit vergleichsweise neuen integrierten GPUs. Diese finden sich in Core i-7000 alias Kaby Lake sowie Core i-8000 alias Kaby Lake Refresh und Coffee Lake. Für das Streaming in 4K-Auflösung, auch ohne HDR, gelten ähnliche technische Voraussetzungen. Netflix nutzt für diese Inhalte HEVC, alias H.265 mit 10-Bit-Farbtiefe (für HDR), was entsprechend eine vorhandene Hardwarebeschleunigung dafür voraussetzt.

Um in den vollen Genuss von HDR zu kommen, benötigen Anwender natürlich ein entsprechendes HDR-Panel in ihrem Display oder angeschlossenem TV-Gerät. Darüber hinaus braucht es zur Wiedergabe der per DRM geschützten Netflix-Inhalte HDCP 2.2, ob über Displayport oder HDMI 2.0, spielt keine Rolle. Außerdem läuft das 4K-HDR-Netflix nur in Microsofts eigenem Browser Edge oder in der Netflix-App, was auf Microsofts DRM-System Playready zurückzuführen ist. Netflix-Kunden brauchen ebenso das richtige Abo.

Die HDR-Streams auf Youtube können auch ohne Kopierschutz angesehen werden. Die HDR-Unterstützung muss letztlich auch in den Anzeige-Optionen von Windows aktiviert werden.

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Bisher war das HDR-Streaming nur mit Nvidias Geforce GTX 1000er Serie, alias Pascal, möglich. Unterstützt werden Modelle ab der Geforce GTX 1050 Ti und den entsprechenden Mobile-Pendants inklusive Max-Q. Weiterhin werden 3 GByte Videospeicher vorausgesetzt, weshalb die Geforce GT 1030 außen vor ist. Einige AMD-Karten und integrierte GPUs, wie die Radeon RX 580, erfüllen zwar die Voraussetzungen für das Decoding von 4K-HDR-Inhalten, für das Streaming fehlt aber noch die notwendige Treiberunterstützung. Mit den kommenden Ryzen Mobile von AMD, alias Raven Ridge, soll das HDR-Streaming ebenfalls möglich sein.

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vo5tr0 14. Nov 2017

Ich weiß, was der Unterschied zwischen Farbtiefe und Farbraum ist... Warum versuchst du...

Sarkastius 10. Nov 2017

Noch alles klar bei dir? Solche sinnlosen ich habs doch Post kannst du mal schön das Klo...

Michael H. 10. Nov 2017

Müsste ich auch gerade googlen. Aber wenn der Apollo Lake 10 Bit HEVC voll unterstützt...



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