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Verfügbarkeit und Fazit

Youtube Music gibt es als App für Android sowie iOS. Es ist als Basisdienst kostenlos nutzbar. Dann gibt es Werbeeinblendungen und Einschränkungen bei der Bedienung. Das Abo kostet monatlich 9,99 Euro. Google bietet es für ein oder drei Monate kostenlos zum Ausprobieren an. Damit gibt es keine Werbung beim Musikhören und die Beschränkungen der Gratisversion entfallen. Zudem lassen sich die Musikdaten zur Offline-Nutzung speichern. Ergänzend gibt es einen Family-Tarif mit den gleichen Funktionen, der monatlich 14,99 Euro pro Monat kostet und von bis zu sechs Nutzern parallel verwendet werden kann. Wer Youtube Music Premium über die iOS-App von Youtube Music bucht, zahlt für das Abo hingegen 12,99 Euro pro Monat. Der Monatspreis für den Family-Tarif erhöht sich von 14,99 Euro auf 19,99 Euro. Das entspricht einem Preisaufschlag von 3 Euro bzw. 5 Euro im Monat.

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Ergänzend gibt es noch ein zweites Abomodell namens Youtube Premium. Hier sind alle Funktionen von Youtube Music Premium enthalten, zusätzlich lassen sich alle Videos werbefrei ansehen und sie können für die Offline-Nutzung gespeichert werden. Außerdem werden Videos damit im Hintergrund weiter abgespielt. Youtube Premium kostet monatlich 11,99 Euro, der Family-Tarif für die Nutzung mit bis zu sechs Geräten gleichzeitig 17,99 Euro. Wer sich Youtube Premium über die iOS-App bucht, zahlt 15,99 Euro im Monat für das Einzelabo und 22,99 Euro monatlich für das Familienabo. Je nach Abomodell steigt der Preis also um 4 Euro oder 5 Euro. Generell kann Youtube Premium mit einem Konto auf bis zu zehn Geräten verwendet werden, allerdings ist nur in den Family-Tarifen die gleichzeitige Nutzung möglich.

Fazit

Warum? Das fragen wir uns angesichts der Lücken und Beschränkungen bei Youtube Music. Warum hat Google den Dienst auf den Markt gebracht, bevor alle Basisfunktionen integriert sind? Wir empfinden es als eine unnötige Einschränkung, dass sich Alben nicht am Stück in einer Wiedergabeliste speichern lassen. Auch lassen sich bestehende Wiedergabelisten nicht in einer neuen integrieren.

Solange Play Musik parallel zu Youtube Music angeboten wird, erwarten wir, dass sich die Inhalte entweder automatisch synchronisieren lassen oder manuell ausgetauscht werden können. Aber nichts davon ist möglich. Zwar gibt es einen direkten Datenaustausch zwischen Youtube Music und Youtube, aber der stört eigentlich mehr als er nützt. Von einem neu erscheinenden Dienst erwarten wir auch, dass sich die Liedtexte dazuschalten lassen, aber hier hat die Konkurrenz die Nase vorn.

Auch bei den Inhalten wirkt Youtube Music überhastet angeboten. Denn Youtube Music enthält nicht alle Inhalte von Play Musik, vor allem bei Hörbüchern und deutschen Kleinkünstlern tun sich Lücken auf. Gut gelungen ist die Suche nach Liedzeilen, die derzeit keiner der anderen großen Musikdienstbetreiber in der Art aufweist. Bei deutschen und französischen Liedern gibt es aber noch Lücken, so dass sich Nutzer nicht auf die Suchergebenisse verlassen können. Hier muss Google nachbessern.

  • Startbildschirm von Youtube Music Premium (Screenshot: Golem.de)
  • Startbildschirm von Youtube Music Premium (Screenshot: Golem.de)
  • Hotlist-Bereich von Youtube Music (Screenshot: Golem.de)
  • Bibliothek von Youtube Music Premium (Screenshot: Golem.de)
  • Albenansicht in Youtube Music (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Videos kann nur die Audiospur gestreamt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das kostenlose Youtube Music hat keinen Download-Bereich in der Bibliothek. (Screenshot: Golem.de)
  • Aus der kostenlosen Version von Youtube Music kann kein Google-Assistant-Lautsprecher angesprochen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Gratismodus von Youtube Music kann das Videobild nicht abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen von Youtube Music (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen von Youtube Music (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen für das Offline-Mixtape von Youtube Music (Screenshot: Golem.de)
Startbildschirm von Youtube Music Premium (Screenshot: Golem.de)

Bei der Integration in das eigene Ökosystem enttäuscht Youtube Music ebenfalls. Obwohl Google zugesichert hat, dass sich Youtube Music auch gleich mit einem Google-Assistant-Lautsprecher verbindet, gelang es uns nicht, darüber auch nur ein Musikstück auf Zuruf abzuspielen.

Die kostenlose Version von Youtube Music ist als Musikstreaming-App im Unterschied zu Spotify absolut unbrauchbar und damit auch nicht im Ansatz eine Konkurrenz für den etablierten Dienst. Trotz der Einschränkungen der kostenlosen Version von Spotify ist es immerhin möglich, Musik unterwegs auf dem Smartphone zu hören. Mit Youtube Music ist das ebensowenig möglich wie mit der normalen Youtube-App, weil der Bildschirm ständig eingeschaltet sein muss.

Das Youtube-Music-Angebot ist aus Sicht von Google ein längst überfälliger Schritt. Es ist durchaus sinnvoll, die Inhalte aus Play Musik und Youtube zu verschmelzen. Allerdings ist es auch keine unüberwindbare Hürde, speziell für Musikvideos weiterhin die klassische Youtube-App aufzurufen, so dass es für Kunden der Konkurrenzdienste keine großen Komfortabstriche gibt.

Zwar sind die Suche nach Liedzeilen und auch das Offline-Mixtape sinnvolle Verbesserungen, aber die übrigen Nachteile überwiegen, so dass wir derzeit keine Notwendigkeit sehen, von einem der etablierten Anbieter auf den neuen Dienst umzusteigen. Wenn Google diese Unzulänglichkeiten beseitigt hat, kann sich aber ein anderes Bild ergeben.

Nachtrag vom 29. Juni 2018

Wer Youtube Music Premium oder Youtube Premium über die iOS-App von Youtube Music bucht, muss für das gleiche Abo mehr bezahlen. In einem Überblicksartikel beschreiben wir, welche Dienste davon ebenfalls betroffen sind. Wir haben diese Information im Artikel an der entsprechenden Stelle nachgetragen.

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 Wiedergabelisten mit Einschränkungen; Lücken beim Inhalt
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nakamura 05. Jul 2018

Kann man inzwischen Youtube Videos für offline herunterladen? Wenn ja, gibt es hierbei...

ChMu 01. Jul 2018

Schoen, aber einen Einzelfall kann man schlecht in einen generellen Review einbauen. Mal...

prullmann 28. Jun 2018

YouTube verfolgt mit YT Music einfach eine andere Strategie als Spotify mit anderen Vor...

TheUnichi 25. Jun 2018

Und zwar auch nur _deren_ Sortiment. Also, wie in meinem Vorpost, die hiesigen Charts...

Arib 24. Jun 2018

Man sollte noch bedenken, dass Google Play Music, Spotify in nichts nachsteht und diese...


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