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Youtube-mp3.org: Musikindustrie darf Streamripper nicht angreifen

Der Bundesverband der Musikindustrie soll versucht haben, dass unerwünschte Streamripper von Werbegeldern abgeschnitten werden oder keinen Zugang mehr zu Zahlungsdienstleistern erhalten. Das wurde nun offenbar untersagt.

Artikel veröffentlicht am ,
Youtube-mp3.org: Musikindustrie darf Streamripper nicht angreifen
(Bild: Philip Matesanz)

Das Landgericht Berlin hat einen Beschluss erlassen, der es dem Bundesverband der Musikindustrie verbietet, zum Boykott eines Streamripper-Dienstes zum Umwandeln von Youtube-Videos in MP3-Dateien aufzurufen. Das gab der Antragsteller und Betreiber von Youtube-mp3.org, Philip Matesanz, am 8. Januar 2014 bekannt.

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Der Dienst extrahiert, wie viele ähnliche Angebote auch, nach Eingabe einer Youtube-URL die Tonspur des Videos in das MP3-Format und bietet die Datei zum Download an.

"Der Bundesverband hatte über seine anwaltlichen Vertreter Geschäftspartner von Matesanz kontaktiert und diese dazu aufgefordert, die Geschäftsbeziehungen mit dem Studenten zu beenden. Begründet wurde diese Aufforderung mit der angeblichen Illegalität seines Dienstes", so der Betreiber PMD Technologie. Die Richter waren jedoch nicht der Meinung, dass der Streamripper "unzweifelhaft rechtswidrig" sei.

Sollte gegen die richterliche Anordnung verstoßen werden, droht dem Vorstand des Verbands Ordnungshaft oder ein Bußgeld in Höhe von 250.000 Euro.

Der Bundesverband der Musikindustrie hat den Streit nicht erneut kommentiert.

Matesanz sagte Golem.de, der Beschluss sei am 30. Dezember durch den Gerichtsvollzieher zugestellt worden. Die Frist für eine Beschwerde endet am 13. Januar 2014. "Ich gehe davon aus, dass man sich dort bewusst ist, dass die Anschreiben ein Lehrbuchbeispiel von einem Verstoß gegen das Kartellrecht darstellen und eine Beschwerde relativ sinnlos wäre", erklärte er.

Die Musikindustrie hatte versucht, dass unerwünschte Angebote von Werbegeldern abgeschnitten werden oder keinen Zugang mehr zu Zahlungsdienstleistern erhalten. Hierfür seien bereits Vereinbarungen mit Konzernen wie Google oder Visa getroffen worden. "Wenn diese Strategie fortgeführt wird, kann in Zukunft ein Plattenboss einen Internet-Dienst in den Bankrott treiben - ohne dass sich je ein unabhängiges Gericht mit der Sache befasst hätte", erklärte Matesanz.

Eine Petition auf der Plattform Change.org hat seit dem 29. Juni 2012 über 4,31 Millionen Unterstützer gefunden. Die Unterzeichner fordern: "Gestattet Aufnahmeprogramme für Youtube."



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Nick Heindl 02. Feb 2015

Ich nutze zur Zeit auch weniger ein Programm. Mein Favorit ist zur Zeit http://www...

User_x 11. Jan 2014

na selbst 100 sind noch zu viel... 15-25 eur reichen schon... die zahlt man auch bei...

Julius Csar 09. Jan 2014

Auf http://www.ytdl.de/ kannst du auch von Youtube in andere Formate (darunter auch FLAC...

Phreeze 09. Jan 2014

krassem kontruddckt !

Himmerlarschund... 09. Jan 2014

Ihr kennt euch ja alle ziemlich gut mit der Mafia aus. Wenn ihr da mal nicht ins Visier...


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