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Youtube: Mit Kaffeetassen und Plüschspinnen zum Millionär

Streamer auf Youtube klagen über sinkende Werbeeinnahmen, nun bietet das Videoportal einige Alternativen: Mit Clubs für zahlungsbereite Zuschauer und mit den Angeboten eines Dienstleisters für Merchandising sollen die Dollars künftig wieder strömen.

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Im Auftrag von Youtube produziert Teespring etwa T-Shirts für Youtuber.
Im Auftrag von Youtube produziert Teespring etwa T-Shirts für Youtuber. (Bild: Youtube)

Auf einer Messe namens Vidcon im kalifornischen Anaheim hat Youtube eine Reihe neuer Möglichkeiten für Streamer vorgestellt, Geld zu verdienen. Das ist für die Videoproduzenten, Influencer oder Let's Player eine wichtige Sache - viele hatten in den letzten Monaten spürbar sinkende Werbeeinnahmen verzeichnet. Die neuen Einnahmequellen richten sich in erster Linie an die Größen der Branche, die mindestens 100.000 Abonnenten haben. Für Einsteiger dürfte es damit langfristig noch schwieriger werden, auf Youtube zum Star und Millionär zu werden.

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Eine Neuerung sind etwa die Channel Memberships. Das sind besondere Abos, die Streamer ihren Fans für rund 5 US-Dollar im Monat anbieten können. Dafür gibt es dann etwa spezielle Abzeichen, eigene Emojis oder Zugriff auf exklusive Videos, die sonst nicht zu sehen sind. Diese kostenpflichten Abos gibt es für eine sehr kleine Gruppe von Streamern schon länger, demnächst sollen alle mit 100.000 Abonnenten die Option erhalten. In den kommenden Monaten könnten die Channel Memberships auch für Abonnenten mit weniger regelmäßigen Zuschauern verfügbar werden - sicher ist das aber noch nicht.

Deutlich ausbauen will Youtube das Geschäft mit Merchandise-Artikeln. In seinem Blog berichtet das Unternehmen von einem Streamer, der von einer Plüschspinne in nur 18 Tagen rund 60.000 Exemplare verkauft und damit einen Gewinn von 1 Million US-Dollar erzielt haben soll. Das sollen künftig andere Steamer auch hinbekommen, und zwar möglichst einfach.

Ein von Youtube ausgewählter Dienstleister namens Teespring entwirft, produziert, verkauft und vertreibt im Auftrag der Streamer rund 20 Artikel, etwa T-Shirts und Kaffeetassen. Die Streamer müssen sich nur um die Art und das Design der Artikel kümmern, den Rest übernimmt weitgehend Teespring. Derzeit gibt es das nur für US-Streamer mit mindestens 100.000 Abonnenten.

Ebenfalls neu für Streamer ist eine Funktion namens Premieres. Das sind aufgezeichnete Videobeiträge, die während Liveübertragungen mit Einblendungen beworben werden können; Zuschauer können sich mit einem Klick automatisch an die Ausstrahlung erinnern lassen. Die Premieres sollen besondere Veranstaltungen sein, für die sich die Community gleichzeitig auf automatisch durch Youtube eingerichteten Seiten trifft, um das Video gemeinsam anzuschauen und untereinander und mit dem Streamer im Chat darüber zu diskutieren - auch die kostenpflichtigen Chats sind dort möglich.

In seinem Blog schreibt Youtube übrigens, dass es - trotz der gegenwärtigen Probleme mit Werbegeldern - immer Streamer mit rasant steigenden Verdienstoptionen gibt. So sei die Anzahl der Youtuber mit fünfstelligen Dollar-Einnahmen im Jahr zuletzt um 35 Prozent gestiegen, die Anzahl der Youtuber mit sechsstelligem Einkommen sogar um 45 Prozent. Der Großteil dieser Umsätze werde immer noch mit Werbung verdient.



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gadthrawn 26. Jun 2018

Ach du meinst die Samsung/Applewerbung von MKBHD bei dem es kein besseres Smartphone...

csigrist 26. Jun 2018

Ich habe ja so Mitleid mit den armen, armen Youtubern, welche nicht mehr soviel...

goto10 23. Jun 2018

Jeder kann im Sozialismus arm werden, aber nicht alle. *scnr*


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