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Youtube: Influencer mögen "Clickbait" nicht

Bekannte Influencer wie Unge, Dagi und Bibi nutzen laut einem Medienbericht die Filterfunktion von Youtube, um problematische Kommentare zu blockieren. Besonders unbeliebt sind Wörter wie "Clickbait" und "Fake".

Artikel veröffentlicht am ,
Youtuber bei der Arbeit
Youtuber bei der Arbeit (Bild: Yamil Lage/AFP via Getty Images)

Der Youtuber Simon Wiefels - besser bekannte als Unge - hat kein Problem mit "Abzocke" und "Meinungsfreiheit": Kommentare mit diesen Wörtern sind unter seinen Videos sofort sichtbar. Ganz anders sah es bislang mit "Clickbait" oder mit "CDU" aus: Kommentare mit diesen Ausdrücken wurden erst angezeigt, nachdem Unge oder ein Moderator den Beitrag freigeschaltet hatten. Das hat eine Untersuchung des Magazins Vice ergeben.

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Vice hat bei 15 der reichweitenstärksten deutschen Influencer durch Ausprobieren festgestellt, welche von 28 Begriffen in Kommentaren verboten sind und wer besonders fleißig filtert. Die meisten gesperrten Worte wurden bei Unge gefunden. Inzwischen hat der Streamer allerdings mit einem Video auf die Untersuchung reagiert und die meisten der Wörter aus der Filterliste entfernt.

Fast gar nicht filtert ein Streamer namens Luca: Bei ihm wurde im Versuch lediglich "Clickbait" unterbunden. Keine Treffer haben sich bei Rezo, LeFloid, MrWissen2Go und MontanaBlack ergeben - allerdings könnte es sein, dass auf ihrer Liste schlicht andere Begriffe stehen.

"Clickbait" ist laut Vice bei allen anderen das am meisten gefilterte Wort. Von den untersuchten Kanälen hat sich lediglich die auf Kosmetik und Lifestyle spezialisierte Dagi Bee nicht an entsprechenden Kommentaren gestört oder den Begriff bislang schlicht vergessen.

Ebenfalls bei vielen unerwünscht sind "Fake", "geklaut", "Schleichwerbung" und "Abzocke". Offenbar wollen die Influencer vor allem verhindern, dass sie in ihren Kommentaren als unglaubwürdig kritisiert werden. Das scheint nachvollziehbar, schließlich verdienen einige der Streamer sehr viel Geld mit Werbung.

Auf Youtube werden Kommentare sowie Meldungen im Livechat, in denen die gesperrten Wörter vorkommen, vollständig zurückgehalten. Die Liste mit den Filterbegriffen erstellen die Kanalbetreiber selbst, nicht Youtube. Nur der Verfasser kann die Beiträge sehen, bis sie gegebenenfalls doch für alle Nutzer freigeschaltet werden.

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Aki-San 25. Feb 2020

Alternativen mit equivalenter Reichweite wären..? Nicht jeder macht YT um reich zu...

Mjoellnir 25. Feb 2020

Na mit der Aussage wäre ich vorsichtig... So häufig wie einige von denen ihre Meinung...

Mjoellnir 25. Feb 2020

Warum sollte ich das tun? Natürlich ist der Malapropismus vom Influenca-Virus zum...

Garius 25. Feb 2020

Ja. Widersprichst du dich heufiger?

plutoniumsulfat 24. Feb 2020

Kommt eben auf die Summe an. Wenn ich in meinen 20ern einmal 5 Millionen mitnehmen kann...


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