Youtube-CEO: "Rewind 2018 war peinlich, sagten meine Kinder"
Youtube-Chefin Susan Wojcicki blickt auf das Jahr 2018 zurück und will im neuen Jahr einiges an der Videoplattform anpassen. Im Jahr 2018 war das jährliche Rückblicksvideo Youtube Rewind etwa ein kompletter Fehlschlag. Innerhalb einer Woche wurde es zum Video mit den meisten Negativmarkern auf der Plattform. Momentan ist es bei 15 Millionen Daumen-herunter-Stimmen angekommen. "Selbst zu Hause sagten meine Kinder mir, dass unser Rewind 2018 peinlich war", schreibt Wojcicki(öffnet im neuen Fenster).
"Wir können nachvollziehen, dass das Video weder die Schlüsselmomente des Jahres widerspiegelte, noch das Youtube, das ihr kennt, reflektierte." Sie verspricht, dass der Rückblick für das 2019 eine bessere Geschichte erzählen werde. Youtube Rewind zeigte neben Persönlichkeiten wie dem Fortnite-Streamer Ninja, der eigentlich durch die Streamingplattform Twitch berühmt geworden ist, auch den Schauspieler Will Smith, der auf den ersten Blick keine Schnittpunkte mit Youtube hat.
Mehr Monetarisierungsmöglichkeiten und Klarheit
In ihrer Ankündigung möchte sich Wojcicki zudem der Monetarisierung von Inhalten annehmen. Verbesserungen beim automatisierten Erkennen von werbefreundlichen Videos seien bereits in Arbeit. So sei die Genauigkeit des Monetarisierungsschalters um 40 Prozent gestiegen, da die Entwickler die dafür zuständigen Klassifizierer in der Software angepasst haben. Außerdem sollen neben den Werbeeinnahmen weitere Möglichkeiten für die Monetarisierung angeboten werden. Genannt werden Abodienste wie Youtube Music und Youtube Premium, die in immer mehr Ländern verfügbar sind.
Gleichzeitig will Youtube weiterhin hart gegen Videos vorgehen, die gegen die Nutzungsrichtlinien verstoßen. Wie das Unternehmen dies anstellt, soll aber besser und klarer kommuniziert werden. Funktionen wie das Ausblenden von Verschwörungsvideos scheinen dem aber entgegenzustehen.


