Yotaphone: Smartphone mit zweitem E-Paper-Dislay für 500 Euro

Yota Devices hat bekanntgegeben, dass im Laufe des heutigen Mittwochs der Verkauf des Yotaphones beginnt. Damit kann es zumindest in Deutschland noch in diesem Jahr gekauft werden. Das Android-Smartphone mit einem zweiten E-Paper-Display kostet 500 Euro.

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Der Verkauf des Yotaphone startet noch heute.
Der Verkauf des Yotaphone startet noch heute. (Bild: Yota Devices)

Für 500 Euro soll das Yotaphone über die Herstellerwebseite noch heute bestellt werden können. Das gilt für Deutschland und Österreich. Ursprünglich war der Verkaufsstart im November 2013 vorgesehen. Im Laufe des Monats soll es das Yotaphone in Deutschland auch im stationären Handel geben, einen genauen Termin nennt der Hersteller dafür nicht.

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Hervorstechendes Merkmal des Yotaphones ist das E-Paper-Display (EPD) auf der Gehäuserückseite, das parallel zu einem herkömmlichen Touchscreen vorhanden ist. Damit soll erreicht werden, dass der Nutzer auf dem Yotaphone mit einer Akkuladung viel lesen kann, wenn er dazu das EPD verwendet. Zudem dient es dazu, eingehende Statusnachrichten sofort anzuzeigen. Der Nutzer sieht dann mehr Details als nur eine blinkende LED, wie es derzeit bei vielen Smartphones der Fall ist, wenn der Touchscreen ausgeschaltet ist.

Kürzlich hatte der Hersteller Änderungen an der Hardware des Yotaphones vorgenommen: So erhält das Smartphone nun einen mit 1,7 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor mit zwei Krait-Kernen. Bisher sollte der Dual-Core-Prozessor eine Taktrate von 1,5 GHz haben. Als der Chef von Yota Devices Golem.de das Yotaphone Anfang September 2013 auf der Ifa in Berlin zeigte, hieß es, dass der Prozessor in jedem Fall genügend Leistung für das Smartphone haben werde. Der Hersteller habe sich bewusst gegen einen besonders schnellen Prozessor entschieden und stattdessen auf eine möglichst lange Akkulaufzeit geachtet.

  • Yotaphone (Bild: Yota)
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Yotaphone (Bild: Yota)

Zu dieser Aussage passt allerdings nicht, dass der nun verwendete Akku eine deutlich geringere Kapazität hat. Statt 2.100 mAh sind es nur noch 1.800 mAh. Vielleicht durch diesen Schritt hat sich das Gewicht von 146 auf 140 Gramm verringert. Das Gehäuse ist hingegen dicker geworden, es misst nun 10 mm statt 9,9 mm. Auch bei der Hauptkamera gibt es eine Änderung. Aus der 12-Megapixel-Kamera wurde ein 13-Megapixel-Modell.

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Der Hersteller will das Yotaphone mit 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher zu einem Listenpreis von etwa 500 Euro auf den Markt bringen. Das LTE-Smartphone mit Android 4.2.2 alias Jelly Bean hat einen Touchscreen mit einer Bilddiagonalen von 4,3 Zoll und einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Das E-Paper-Display auf der Gehäuserückseite hat ebenfalls eine Diagonale von 4,3 Zoll und liefert eine Auflösung von 460 x 640 Pixeln. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite kann das Gerät mit Gesten bedient werden.

Nachtrag vom 5. Dezember 2013, 9:24 Uhr

Yota Devices hat Golem.de auf Anfrage mitgeteilt, dass der Yotaphone-Verkauf in Deutschland auch über die Yotaphone-Seite doch erst Mitte Dezember 2013 beginnt. Der Verkauf startete also nicht am 4. Dezember 2013, wie es in der gestrigen Pressemitteilung des Unternehmens versprochen wurde. Auch auf der Yotaphone-Facebook-Seite ist nur noch von einem Verkaufsstart Mitte Dezember 2013 die Rede. Derzeit ist nicht bekannt, warum erst ein Verkaufsstart noch am gleichen Tag versprochen und dieser dann nicht eingehalten wurde.

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