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Yotaphone im Test: Smartphone mit Kehrseite

Das Yotaphone ist das erste Smartphone, das neben einem LC-Display einen E-Paper-Bildschirm hat. Dieser zeigt stromsparend Benachrichtigungen, E-Mails, Statusmitteilungen und E-Books an - eine tolle Idee, an der Umsetzung hapert es allerdings noch.

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Das E-Paper-Display des Yotaphones
Das E-Paper-Display des Yotaphones (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Interesse am ersten Smartphone mit zusätzlichem E-Paper-Bildschirm auf der Rückseite war groß, als der russische Hersteller Yota das Yotaphone Ende 2012 ankündigte. Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2013 konnte Golem.de das Smartphone erstmals selbst in die Hand nehmen, der erste Eindruck war gut - die Vorstellung, mit seinem Smartphone ermüdungsfrei Bücher lesen und akkuschonend Nachrichten betrachten zu können, hat uns gefallen.

Der Start war allerdings etwas holprig: Yota hatte die Hardware des Yotaphones zwischenzeitlich angepasst, der Starttermin verschob sich. Als das 500 Euro teure Gerät dann im Dezember 2013 verkauft werden sollte, war es nicht verfügbar. Mittlerweile scheinen die ersten Yotaphones jedoch im Handel anzukommen - wenn auch in geringen Stückzahlen. Golem.de hat sich das Smartphone angeschaut und das E-Paper-Display auf seine Alltagstauglichkeit überprüft.

  • Das Yotaphone hat einen 4,3 Zoll großes LC-Display auf der Vorderseite...
  • ... und einen E-Paper-Bildschirm auf der Rückseite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf dem zweiten Display kann der Nutzer Informationen anzeigen lassen, ohne den Hauptbildschirm anzuschalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Schrift auf dem E-Paper-Display ist etwas unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über verschiedene Apps lässt sich das rückseitige Display ansteuern - hier die Konfigurations-App des Hintergrund-Bildes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Internethub vereint unterschiedliche soziale Netzwerke und RSS-Feeds in einer App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die einzelnen Streams können auf den E-Paper-Bildschirm gespiegelt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel, Autofokus und ein kleines LED-Fotolicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Yotaphone hat einen 4,3 Zoll großes LC-Display auf der Vorderseite...

Zwei Displays

Das Yotaphone hat auf der Vorderseite ein 4,3 Zoll großes LC-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Das ergibt eine Pixeldichte von fast 342 ppi, dementsprechend scharf werden Bildschirminhalte dargestellt. Auch feine Details sind klar zu erkennen, ein Treppeneffekt beispielsweise bei kleiner Schrift ist mit dem bloßen Auge kaum zu sehen.

Der LC-Bildschirm des Geräts stellt Farben kräftig dar, ohne dass sie unnatürlich wirken. Der Bildschirm ist blickwinkelstabil: Neigt der Nutzer das Smartphone zur Seite, invertieren die Farben nicht, auch die Helligkeit nimmt kaum ab.

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Auf der Rückseite befindet sich das ebenfalls 4,3 Zoll große E-Paper-Display, das eine Auflösung von 640 x 360 Pixeln hat. Das ergibt eine Pixeldichte von 170 ppi, vergleichbar mit der des günstigsten Kindle-Readers (167 ppi). Der Kindle Paperwhite hat mit 212 ppi allerdings eine bessere Pixeldichte. Anders als das Paperwhite hat das E-Paper-Display des Yotaphones keine Hintergrundbeleuchtung.

Verwaschene Schrift 
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Trollversteher 17. Jan 2014

Naja, ich denke eher, dass Apple hier etwas anderes patentiert hat - die meisten "Apple...

wmayer 16. Jan 2014

Damit verlieren die aber viele mögliche Kunden, denke die werden die App noch erweitern.


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