Verfügbarkeit und Fazit

Das Yotaphone kann direkt bei Yota für 500 Euro bestellt werden. Einige Onlinehändler führen das Smartphone zum gleichen Preis ebenfalls im Sortiment, hier wird derzeit ein Lieferzeitpunkt von Ende Januar 2014 genannt. Einige Händler verlangen aber derzeit auch bis zu 100 Euro mehr für das Yotaphone.

  • Das Yotaphone hat einen 4,3 Zoll großes LC-Display auf der Vorderseite...
  • ... und einen E-Paper-Bildschirm auf der Rückseite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf dem zweiten Display kann der Nutzer Informationen anzeigen lassen, ohne den Hauptbildschirm anzuschalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Schrift auf dem E-Paper-Display ist etwas unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über verschiedene Apps lässt sich das rückseitige Display ansteuern - hier die Konfigurations-App des Hintergrund-Bildes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Internethub vereint unterschiedliche soziale Netzwerke und RSS-Feeds in einer App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die einzelnen Streams können auf den E-Paper-Bildschirm gespiegelt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel, Autofokus und ein kleines LED-Fotolicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Yotaphone hat einen 4,3 Zoll großes LC-Display auf der Vorderseite...

Fazit

Stellenmarkt
  1. IT Systemadministrator (m/w/d)
    Franz Mensch GmbH, Buchloe
  2. IT Senior Softwareentwickler (m/w/d)
    CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Yota hat mit dem Yotaphone ein erstes Smartphone mit zusätzlichem E-Paper-Display auf den Markt gebracht, das zeigt, was mit einem zweiten Bildschirm möglich ist. Gleichzeitig demonstriert das Gerät aber auch, wo momentan noch Einschränkungen sind beziehungsweise etwas verbessert werden sollte.

Am ersten Kritikpunkt kann Yota womöglich nur indirekt etwas ändern: Es gibt zu wenige Apps, die mit dem E-Paper-Display interagieren können. Hier kann Yota höchstens versuchen, die Anreize für Entwickler zu erhöhen, spezielle Apps zu entwickeln. Das könnte allerdings schwierig werden, da das Yotaphone noch ein Nischenprodukt ist. Käufer sollten sich also nicht zu viele Hoffnungen machen, dass ihre Lieblings-Apps speziell für das Yotaphone angepasst werden.

Der zweite Kritikpunkt betrifft den Benutzungskomfort des E-Paper-Displays: Die Yota-Apps lassen sich stellenweise auf dem rückseitigen Bildschirm nicht intuitiv bedienen, das Touch-Feld unter dem Display reicht dafür nicht aus. Insgesamt wäre ein E-Paper-Bildschirm mit Touch-Funktion angenehmer gewesen - allerdings auch teurer. Auch eine etwas bessere Darstellungsqualität hätten wir uns gewünscht.

Letztlich ist das Yotaphone ein Gerät mit Potenzial, das aber aufgrund seines Preises von 500 Euro auch das Potenzial zum Nischenprodukt hat. Entscheidend dürfte sein, ob es Yota schafft, den Benutzungsumfang des rückseitigen Displays zu erhöhen - und ob sich der Hersteller traut, ein Nachfolgemodell auf den Markt zu bringen, eventuell mit einem touch-fähigen E-Paper-Display. So lange bleibt das Yotaphone ein interessantes Konzept, das jedoch noch nicht komplett überzeugen kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Ohne E-Paper-Display keine lange Akkulaufzeit
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska

Mit 250.000 US-Dollar sollen die Raketen von Astra zum Preis eines Sportwagens hergestellt werden können. Wie will die Firma das schaffen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Raumfahrt: Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska
Artikel
  1. Nvidia und Colorful: Das Grafikkartenmuseum eröffnet seine Pforten
    Nvidia und Colorful
    Das Grafikkartenmuseum eröffnet seine Pforten

    Colorful und Nvidia eröffnen bald ein Grafikkarten-Museum. Zu sehen sind Seltenheiten wie die erste Dual-GPU von ATI und die Geforce 256.

  2. Onlinetickets: 17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro
    Onlinetickets
    17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro

    Mit illegal erworbenen Onlinetickets soll ein 17-Jähriger die Bahn um 270.000 Euro geprellt haben. Entdeckt wurde er nur durch Zufall.

  3. Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile: Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?
    Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile
    Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?

    Wucherpreise bei Grafikkarten eröffnen ungewöhnliche Wege - etwa stattdessen ein Notebook zu kaufen. Das kostet weniger fps als erwartet.
    Ein Test von Oliver Nickel

Trollversteher 17. Jan 2014

Naja, ich denke eher, dass Apple hier etwas anderes patentiert hat - die meisten "Apple...

wmayer 16. Jan 2014

Damit verlieren die aber viele mögliche Kunden, denke die werden die App noch erweitern.


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ • Amazon: PC-Spiele reduziert (u. a. C&C: Remastered Collection 9,99€) [Werbung]
    •  /