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Das E-Paper-Display des Yotaphones
Das E-Paper-Display des Yotaphones (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Ohne E-Paper-Display keine lange Akkulaufzeit

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Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 1.800 mAh. Unter voller Auslastung des Prozessors erreicht er nach 2 Stunden eine Restladung von 18 Prozent - ein etwas unterdurchschnittlicher Wert. Hier hätte Yota doch lieber den ursprünglich geplanten Akku mit einer Kapazität von 2.100 mAh verwenden sollen.

  • Das Yotaphone hat einen 4,3 Zoll großes LC-Display auf der Vorderseite...
  • ... und einen E-Paper-Bildschirm auf der Rückseite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf dem zweiten Display kann der Nutzer Informationen anzeigen lassen, ohne den Hauptbildschirm anzuschalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Schrift auf dem E-Paper-Display ist etwas unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über verschiedene Apps lässt sich das rückseitige Display ansteuern - hier die Konfigurations-App des Hintergrund-Bildes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Internethub vereint unterschiedliche soziale Netzwerke und RSS-Feeds in einer App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die einzelnen Streams können auf den E-Paper-Bildschirm gespiegelt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel, Autofokus und ein kleines LED-Fotolicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die einzelnen Streams können auf den E-Paper-Bildschirm gespiegelt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Stärke des Yotaphones ist die Kombination von Haupt-Display und E-Paper-Bildschirm. Durch die Nutzung des rückseitigen Displays kann der Nutzer die Akkulaufzeit merklich verlängern - allerdings nur in Maßen. Um eine E-Mail beispielsweise komplett lesen und beantworten zu können, muss er trotz Benachrichtigung auf dem E-Paper-Display den Frontbildschirm anschalten.

Je nach Nutzerverhalten hält das Yotaphone anderthalb bis zwei Tage durch - allerdings nur, wenn das E-Paper-Display wirklich genutzt wird. Nutzer, die hauptsächlich mit dem LCD arbeiten, profitieren nicht von einer längeren Laufzeit.

Android-Version und Leistung

Das Yotaphone wird mit Android 4.2.2 ausgeliefert, das der Hersteller bis auf kleine Anpassungen in den Einstellungen im AOSP-Status belässt. Die Anpassungen betreffen die Konfiguration des E-Paper-Bildschirms. Bis auf die notwendigen Apps für die Steuerung und Nutzung des rückseitigen Displays hat Yota zudem erfreulicherweise keine unnützen Apps, sogenannte Bloatware, installiert.

Das Yotaphone läuft allgemein flüssig, zeigt aber in den Menüs immer wieder kleine Ruckler. Diese fallen bereits auf, wenn der Nutzer von einem Startbildschirm zum nächsten blättert. Apps werden hingegen schnell gestartet, bei mehreren geöffneten Programmen kommt es zu geringen Wartezeiten.

Der Stock-Browser zeigt Internetseiten flüssig und ohne Stocken an. Auch mit rechenintensiven Spielen wie Riptide GP 2 kommt das Yotaphone dank seiner Krait-Kerne gut zurecht: Selbst bei grafisch aufwendigen Stellen ruckelt das Spiel nicht.

Benchmarks

Die gute Leistung des Yotaphones spiegelt sich auch in den Benchmark-Tests wider: Im Hardware-Benchmark Geekbench 3 kommt das Smartphone auf einen Single-Wert von 646 Punkten, was über dem Punktestand des HTC One (634) und nur knapp unterhalb dem des Samsung Galaxy S4 Active (662) liegt. Im Multi-Test erreicht das Yotaphone 1.142 Zähler - hier schneiden die beiden anderen Geräte schlicht besser ab, weil sie statt zwei Kernen vier haben.

Im Grafik-Benchmark GFX-Bench schafft das Yotaphone im Egypt-HD-Test einen Onscreen-Wert von 52 fps - ein außerordentlich guter Wert, der erklärt, warum auch grafisch intensive Spiele auf dem Smartphone flüssig laufen. In unserer Testdatenbank erreicht nur das Galaxy Note 3 mit 53 fps einen besseren Wert. Das aktuelle Nexus 5 schafft im Vergleich 49 Punkte. Im anspruchsvolleren T-Rex-Test erreicht das Yotaphone einen Onscreen-Wert von 26 fps. Auch das ist ein guter Wert, der auf dem Niveau des Galaxy Note 3 und des Nexus 5 liegt.

Im 3DMark-Benchmark erreicht das Yotaphone im Icestorm-Test einen Wert von 10.174 Punkten, knapp über 1.000 Punkte weniger als das Galaxy S4 Active. Im Icestorm-Extreme-Test kommt es auf 7.166 Zähler, 400 Punkte mehr als das Samsung-Gerät und vergleichbar viel wie Googles Nexus 4. Im Icestorm-Unlimited-Test schafft das Yotaphone 10.693 Punkte, knapp 600 Punkte weniger als das Nexus 4.

Im Javascript-Benchmark Octane 2.0 erreicht das Yotaphone 2.506 Punkte.

 Unglücklich positionierte KameraVerfügbarkeit und Fazit 

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Trollversteher 17. Jan 2014

Naja, ich denke eher, dass Apple hier etwas anderes patentiert hat - die meisten "Apple...

wmayer 16. Jan 2014

Damit verlieren die aber viele mögliche Kunden, denke die werden die App noch erweitern.


Schottenland.de / 23. Jan 2014

Yotaphone: Erstes Smartphone mit zwei Displays



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