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Facebook und Twitter bei ausgeschaltetem Yotaphone nutzen

Anstelle des Hintergrundes kann sich der Nutzer auch seinen Facebook- oder Twitter-Stream und RSS-Feeds auf dem E-Paper-Display anzeigen lassen - dafür hat Yota die App Internethub vorinstalliert. Diese funktioniert generell als Übersicht über die Social-Media-Konten des Nutzers und kann auch auf dem LCD genutzt werden.

  • Das Yotaphone hat einen 4,3 Zoll großes LC-Display auf der Vorderseite...
  • ... und einen E-Paper-Bildschirm auf der Rückseite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf dem zweiten Display kann der Nutzer Informationen anzeigen lassen, ohne den Hauptbildschirm anzuschalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Schrift auf dem E-Paper-Display ist etwas unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über verschiedene Apps lässt sich das rückseitige Display ansteuern - hier die Konfigurations-App des Hintergrund-Bildes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Internethub vereint unterschiedliche soziale Netzwerke und RSS-Feeds in einer App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die einzelnen Streams können auf den E-Paper-Bildschirm gespiegelt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel, Autofokus und ein kleines LED-Fotolicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Internethub vereint unterschiedliche soziale Netzwerke und RSS-Feeds in einer App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Facebook, Twitter und die russische Facebook-Alternative Vkontakte können als Einzelstream angezeigt und auf die Rückseite des Yotaphones gespiegelt werden. Hier aktualisieren sich die Streams auch, die Frequenz stellt der Nutzer in den Einstellungen von Internethub ein. Wechselt er auf dem E-Paper-Display vom Internethub in eine andere Anwendung, aktualisieren sich die Streams allerdings nicht im Hintergrund weiter.

Einfache Einbindung von RSS-Feeds

Auch RSS-Feeds können mit Internethub auf dem E-Paper-Display angezeigt werden. Eine Vorauswahl ist bereits vorhanden, die allerdings fast ausschließlich aus russischsprachigen Quellen besteht und für die meisten deutschen Nutzer wenig hilfreich sein dürfte. Eigene RSS-Quellen lassen sich einfach durch Eingabe der Hauptdomain eingeben, Internethub sucht die RSS-Adresse selbst heraus. Um den RSS-Stream von Golem.de einzutragen, muss der Nutzer also nur www.golem.de eingeben. Eine Anbindung an Feedly gibt es leider nicht. Als ebenfalls unpraktisch empfanden wir es, dass sich darüber entweder Facebook-Daten oder Twitter-Nachrichten oder RSS-Feeds anzeigen lassen, eine Kombination war nicht möglich.

Auf dem E-Paper-Display navigiert der Nutzer innerhalb der RSS-Nachrichten, Facebook-Mitteilungen oder Twitter-Meldungen mit dem Touch-Panel unterhalb des Bildschirms. Ein Wisch nach rechts blättert nach vorne, ein Wisch nach links nach hinten. Ein einzelner Tipp ruft den obersten Artikel auf der Seite auf - zum nächsten gelangt der Nutzer durch Blättern. Dieses System ist oft etwas mühselig, ein E-Paper-Display mit Touch-Funktion wäre besonders hier deutlich praktischer gewesen. Die alternative Steuerung über die Lautstärkewippe ist auch nicht sonderlich komfortabel.

Notizbuch, Karten und Kalender

Zu den weiteren speziellen Apps, die der Nutzer auf den E-Paper-Bildschirm spiegeln kann, zählen ein Notizbuch, der Kalender, ein Sprachenlernprogramm mit den Sprachen Italienisch, Französisch, Englisch und Russisch sowie die Karten-App Maps With Me. Diese hat Yota in einer abgespeckten Version vorinstalliert, mit der der Nutzer dennoch Open-Street-Map-Karten offline nutzen kann.

So kann beispielsweise eine Route geplant und die Kartenanzeige auf das E-Paper-Display gespiegelt werden. Alle 15 Sekunden aktualisiert sich der Kartenausschnitt, was verglichen mit der Navigation auf dem LC-Display deutlich an Akkulaufzeit einspart. Schön wäre es aber gewesen, wenn Yota hier gleich die Vollversion spendiert hätte.

Grundsätzlich kann der Nutzer jedes Bild, das er auf dem LC-Bildschirm sieht, mit einem vertikalen Wisch zweier Finger auf das rückseitige Display kopieren. So können beispielsweise Boarding-Karten, Wegbeschreibungen oder Buchungsbestätigungen für Hotels dauerhaft auf der Rückseite des Smartphones angezeigt werden. Nach dem Ausschalten des Smartphones verbleibt das zuletzt angezeigte Bild auf dem E-Paper-Display.

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Trollversteher 17. Jan 2014

Naja, ich denke eher, dass Apple hier etwas anderes patentiert hat - die meisten "Apple...

wmayer 16. Jan 2014

Damit verlieren die aber viele mögliche Kunden, denke die werden die App noch erweitern.


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