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Das E-Paper-Display des Yotaphones
Das E-Paper-Display des Yotaphones (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Verwaschene Schrift

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Die Qualität des E-Paper-Bildschirms reicht nicht an die eines modernen E-Book-Readers heran. Kleine Schrift ist verwaschen, größere immer noch ohne wirkliche Konturen - das war beim ersten Kindle bereits besser. Die bei E-Paper-Displays möglichen Geisterbilder beim Wechsel zwischen den Bildschirminhalten hat das Yotaphone auch, sie stören allerdings nicht sonderlich und treten auch nicht ungewöhnlich häufig auf.

  • Das Yotaphone hat einen 4,3 Zoll großes LC-Display auf der Vorderseite...
  • ... und einen E-Paper-Bildschirm auf der Rückseite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf dem zweiten Display kann der Nutzer Informationen anzeigen lassen, ohne den Hauptbildschirm anzuschalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Schrift auf dem E-Paper-Display ist etwas unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über verschiedene Apps lässt sich das rückseitige Display ansteuern - hier die Konfigurations-App des Hintergrund-Bildes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Internethub vereint unterschiedliche soziale Netzwerke und RSS-Feeds in einer App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die einzelnen Streams können auf den E-Paper-Bildschirm gespiegelt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel, Autofokus und ein kleines LED-Fotolicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Schrift auf dem E-Paper-Display ist etwas unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das E-Paper-Display ist wie erwartet auch im hellen Sonnenschein sehr gut lesbar - dafür wurde die Art von Bildschirm konzipiert. Aufgrund der fehlenden Hintergrundbeleuchtung ist es bei dunkler Umgebungsbeleuchtung allerdings nutzlos. Zudem ist der E-Paper-Bildschirm im oberen Drittel angeschrägt, was bei bestimmten Lichtwinkeln störend sein kann.

Steuerung durch Wischgesten

Das Yotaphone hat außer dem Einschalter und der Lautstärkewippe keine physischen Tasten, sondern wird mit Gesten bedient. Diese wendet der Nutzer auf beiden Seiten unterhalb des jeweiligen Displays an.

Die Gesten werden bei der Ersteinrichtung des Smartphones in einem kleinen Tutorial erklärt und prägen sich schnell ein. Sie unterscheiden sich leicht, je nachdem, ob der Nutzer die Vorder- oder die Rückseite des Yotaphones verwendet: Mit einem Wisch von links nach rechts kehrt der Nutzer auf der Vorderseite zum Startbildschirm zurück, ein Wisch von rechts nach links entspricht dem Zurück-Button. Ein Doppeltipp direkt unter dem Display öffnet die App-Übersicht, ein langer Tipp Google Now. Alternativ kann sich der Nutzer auf der Vorderseite auch die Android-Navigationsleiste anzeigen lassen.

Die Rückseite wird mit einer Wischgeste von links nach rechts oder umgekehrt entsperrt. Ein langer Tipp öffnet den rückseitigen App-Manager mit einer Übersicht über die aktuell verwendeten Programme - diese Funktion muss jedoch erst in den Einstellungen aktiviert werden. Die Wischgesten von den Seiten dienen hier zur Auswahl der Bildelemente - alternativ kann hierfür auch die Lautstärkewippe verwendet werden. Ein Doppeltipp wechselt zwischen dem rückseitigen Hauptbildschirm und der vorher genutzten Anwendung.

Gemischte Erfahrungen mit der Touch-Steuerung

Auf der Vorderseite funktionieren die Gesten einwandfrei, auf der Rückseite hatten wir häufiger damit zu kämpfen. Oft reagierte das Touchpad unter dem E-Paper-Display nicht gleich auf unsere Eingaben - der Nutzer muss hier etwas mehr Druck ausüben als auf der Vorderseite.

 Yotaphone im Test: Smartphone mit KehrseiteE-Paper-Display im Alltag 

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Trollversteher 17. Jan 2014

Naja, ich denke eher, dass Apple hier etwas anderes patentiert hat - die meisten "Apple...

wmayer 16. Jan 2014

Damit verlieren die aber viele mögliche Kunden, denke die werden die App noch erweitern.


Schottenland.de / 23. Jan 2014

Yotaphone: Erstes Smartphone mit zwei Displays



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