Yotaphone: Doppel-Display-Smartphone bekommt bessere Hardware

Noch bevor das Yotaphone auf dem Markt ist, sind die Spezifikationen des Android-Smartphones mit Doppeldisplay überarbeitet worden. Das Android-Smartphone mit zweitem E-Paper-Display bekommt einen schnelleren Prozessor und eine bessere Kamera. Eigentlich sollte es diesen Monat für 500 Euro erscheinen.

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Yotaphone mit verbesserter Hardware
Yotaphone mit verbesserter Hardware (Bild: Yota)

Im September hatte der russische Hersteller Yota Devices eine Markteinführung des Yotaphones für November 2013 anvisiert. Bisher kann das Android-Smartphone mit den zwei Displays allerdings nicht bestellt werden. Die Vorbestellungsoption auf der Herstellerseite führt nur zu einer Eingabemaske, über die sich Interessierte informieren lassen können, sobald das Smartphone bestellt werden kann.

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Auf der Facebook-Seite von Yota Devices heißt es, dass bis zum 19. November 2013 weitere Details zur Markteinführung bekanntgegeben würden. Derzeit ist unklar, ob der Verkauf des Yotaphones noch in diesem Monat startet. Eine Anfrage von Golem.de dazu an den Hersteller blieb unbeantwortet.

Hervorstechendes Merkmal des Yotaphones ist das E-Paper-Display (EPD) auf der Gehäuserückseite, das parallel zu einem herkömmlichen Touchscreen vorhanden ist. Damit soll erreicht werden, dass der Nutzer auf dem Yotaphone mit einer Akkuladung viel lesen kann, wenn er dazu das EPD verwendet. Zudem dient es dazu, eingehende Statusnachrichten sofort anzuzeigen. Der Nutzer sieht dann mehr Details als nur eine blinkende LED, wie es derzeit bei vielen Smartphones der Fall ist, wenn der Touchscreen ausgeschaltet ist.

  • Yotaphone (Bild: Yota)
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  • Yotaphone (Bild: Yota)
  • Yotaphone (Bild: Yota)
Yotaphone (Bild: Yota)

Ein Blick auf die Yotaphone-Seite mit den technischen Spezifikationen zeigt, dass der Hersteller noch einige Änderungen an der Hardware vorgenommen hat. So erhält das Smartphone nun einen mit 1,7 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor mit zwei Krait-Kernen. Bisher sollte der Dual-Core-Prozessor eine Taktrate von 1,5 GHz haben. Als der Chef von Yota Devices Golem.de das Yotaphone vor zwei Monaten auf der Ifa 2013 in Berlin zeigte, hieß es, dass der Prozessor in jedem Fall genügend Leistung für das Smartphone haben werde. Der Hersteller habe sich bewusst gegen einen besonders schnellen Prozessor entschieden und stattdessen auf eine möglichst lange Akkulaufzeit geachtet.

Akku mit verringerter Kapazität

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Zu dieser Aussage passt allerdings nicht, dass der nun verwendete Akku eine deutlich geringere Kapazität hat. Statt 2.100 mAh sind es nur noch 1.800 mAh. Vielleicht durch diesen Schritt hat sich das Gewicht von 146 auf 140 Gramm verringert. Das Gehäuse ist hingegen dicker geworden, es misst nun 10 mm statt 9,9 mm. Auch bei der Hauptkamera gibt es eine Änderung. Aus der 12-Megapixel-Kamera wurde ein 13-Megapixel-Modell.

Der Hersteller will das Yotaphone mit 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher zu einem Listenpreis von etwa 500 Euro auf den Markt bringen. Das LTE-Smartphone mit Android 4.2.2 alias Jelly Bean hat einen Touchscreen mit einer Bilddiagonalen von 4,3 Zoll und einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Das E-Paper-Display auf der Gehäuserückseite hat ebenfalls eine Diagonale von 4,3 Zoll und liefert eine Auflösung von 460 x 640 Pixeln. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite kann das Gerät mit Gesten bedient werden.

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Wildcard 05. Nov 2013

lol, "on the same device for double the prize, isn't that nice?" wie genial XDDD

expat 05. Nov 2013

Wieso wird der Akku verkleinert? Ich denke jeder mag lieber 20g mehr schleppen als...

niemandhier 05. Nov 2013

Hab mich verguckt.

Die schnelle Katz 05. Nov 2013

Ich fände die Idee eigentlich für ein Tablet nicht schlecht, so bräuchte man tatsächlich...



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