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Enttäuschende Soundkulisse und Fazit

Interessanter sind an dieser Stelle sicherlich Ideen wie ein Geist, der Baby Mario verscheucht und es sich auf dem Rücken von Yoshi bequem macht. Statt wie gewohnt das Baby zu fangen und den Gegner zu verscheuchen, muss der Spieler nun spiegelverkehrt denken und agieren, um die Null auf dem Counter zu vermeiden.

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Sollte eine Stelle wiederholt nicht geklappt haben, erhält man im neuen Yoshi-Teil übrigens erst Flügel und später goldene Flügel, die Yoshi unverwundbar machen und ihm einen unendlich langen Sprung erlauben. Plattformer-Fans, die die (sowieso nicht besonders große) Herausforderung lieber mögen, können die Flügel einfach liegenlassen. Jüngeren Spielern hingegen eröffnen die Flügel die Möglichkeit, das Level einwandfrei - dafür aber nur mit wenig oder gar ohne Sammelgegenstände - zu bewältigen.

Kein Nintendo-Sound

Einzig beim Klang hat sich Nintendo unserer Meinung nach einen großen Patzer geleistet. Die einst so charmante Soundkulisse des Originals fehlt gänzlich und wurde durch Stücke ersetzt, die zum einen sehr mager klingen, zum anderen wenig Wiedererkennungswert haben und rein gar nicht nach einem typischen Nintendo-Titel klingen. Da besonders Mario-Titel sonst mit einem herausragenden Soundtrack glänzen können, ist Yoshi's New Island auf diesem Feld enttäuschend.

Fans des Klassikers dürften zumindest zu Beginn des Spiels auch über die ausgetauschten Sound-Effekte stolpern. Baby Mario kreischt nun ganz anders - aber immer noch nervig genug, um ihn schnell wieder zu retten. Und Yoshi selbst macht gewöhnungsbedürftige Geräusche beim Hüpfen und Legen der Yoshi-Eier. Während sich das Spielerohr daran nach einer halben Stunde gewöhnt haben dürfte, kann er sich bei der Klangkulisse nur mit extern zugeschaltetem Soundtrack von Super Mario World 2: Yoshi's Island helfen.

Fazit

Yoshi's New Island ist sowohl für Fans des Originals als auch für neue Spieler geeignet. Wer sich zur ersten Gruppe zählt, wird sich über massig Aha-Effekte und wiederkehrende Features freuen, die man in den letzten neun Jahren fast schon vergessen hatte. Genau diese Spieler bedient der 3DS-Titel, indem er wenig neue Experimente wagt, sondern alte, zeitlose Elemente neu zusammenwürfelt und so für Nostalgie sorgt. Doch trotzdem gibt es ein paar wenige Wermutstropfen für Oldtimer. Die etwas flapsig entworfenen Boss-Gegner zum Beispiel: Früher hatten die Herrschaften wie Roger, der eingetopfte Geist, oder der Magen von Prinz Froggy mehr Persönlichkeit. Heute trifft der Spieler fast ausschließlich auf vergrößerte Versionen der Level-Gegner, die durch unterschiedliche Eierwerf-Taktiken erledigt werden müssen. Auch die etwas farblose Pastellgrafik und vor allem die magere Soundkulisse dürften für gemischte Gefühle sorgen.

All diejenigen, die Yoshi's Island noch nie angerührt haben, machen mit dem Kauf der Neuauflage für Nintendos 3DS nichts falsch. Die spärliche Soundkulisse bleibt zwar weiterhin ärgerlich, der ansonsten rundum gelungene Plattformer entschädigt aber schnell dafür.

 Yoshi's New Island im Test: Neue, alte Dino-Insel
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Garius 25. Mär 2014

FULLACK. Einzige Schwäche war die geringe Anzahl an Liedern. Da die wenigen vorhandenen...

Garius 25. Mär 2014

Ah, ok. Drauf geachtet und gehört. Hier widerspreche ich noch immer. Auch im Original...

carnifexx 24. Mär 2014

dann solltest du deine recherche-zeit vielleicht etwas verlängern, hal gibt es seit...

Anonymer Nutzer 24. Mär 2014

Das ist ja genauso toll wie Kirbys Epic Yarn! :D

LH 24. Mär 2014

Man muss die Grafik ja nicht mögen, aber das hier ist doch alles großer Unsinn. Zum...


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