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Yhnova: 3D-Drucker baut energieeffizientes Haus

Eine unkonventionelle Form und eine unkonventionelle Bauweise: In Nantes haben Wissenschaftler der Universität ein Haus mit einem 3D-Drucker aufgebaut. Im Sommer sollen die Bewohner einziehen.

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3D-gedrucktes Haus Yhnova: zwei Lagen Schaum, eine Lage Beton
3D-gedrucktes Haus Yhnova: zwei Lagen Schaum, eine Lage Beton (Bild: Universität Nantes)

Yhnova wird bald bezogen: In Nantes ziehen im Juni die ersten Bewohner in ein Haus, das von einem 3D-Drucker in weniger als drei Wochen aufgebaut wurde. Die Initiatoren sehen darin die Chance für sozialen Wohnungsbau.

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Das einstöckige Haus hat fünf Zimmer und eine Fläche von 95 Quadratmetern. Es hat keinen konventionellen rechteckigen Grundriss, sondern eher die Form eines Ypsilons mit zwei geschwungenen Außenmauern. Die Wände wurden von dem 3D-Druck-Roboter Batiprint3D in drei Etappen aufgebaut. Zunächst hat der Drucker zwei parallele Lagen aus einem schnell aushärtenden Schaum ausgebracht. Die haben eine doppelte Funktion: Zunächst bilden sie eine Verschalung, deren Zwischenraum der Drucker mit Beton verfüllt. Später dienen sie als Isolierschicht.

Yhnova ist eine Kooperation der Universität von Nantes, den Bauunternehmen Bouygues Construction und Lafarge Holcim, dem Architekturbüro Tica und der Wohnungsbaubehörde Nantes Métropole Habitat, die das Grundstück gestellt hat. Eingeweiht wurde das Haus am 21. März. Im Juni sollen die Bewohner einziehen.

Ist das die Zukunft des Wohnungsbaus?

Der Hausdruck hat nur 18 Tage gedauert. Ziel der Technik ist, schnell günstige Häuser zu bauen, die sich von der Form her an die äußeren Bedingungen anpassen lassen und die zudem auch noch energieeffizient sind. "Ist das die Zukunft? Es ist eine Lösung und ein Konstruktionsprinzip, das interessant ist, weil wir das Haus direkt vor Ort bauen und dank des Roboters auch Wände mit komplexen Formen herstellen können" sagte Benoit Furet von der Universität Nantes der britischen Nachrichtenagentur Reuters.

Neu bei Yhnova ist, dass die Wände aus drei Schichten bestehen. Bei anderen gedruckten Bauwerken, etwa einer Brücke in einem Vorort von Madrid oder einer Villa in China wurde nur Beton von dem Drucker ausgebracht. Für das 3D Print Canal House Project in Amsterdam werden Blöcke gedruckt, aus denen das Haus gebaut wird.



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