Abo
  • IT-Karriere:

Yeti: Google soll an Spielestreaming und einer Konsole arbeiten

Unter dem Projektnamen Yeti arbeitet Google an Spielestreaming sowie an einer Konsole und an Eingabegeräten für den Dienst, schreiben US-Medien. Unter anderem spricht eine hochrangige Personalie dafür, dass an der Sache was dran sein könnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Besucher der US-Spielemesse E3 2017
Besucher der US-Spielemesse E3 2017 (Bild: Frederic J. Brown/AFP/Getty Images)

Laut einem Bericht von The Information gab es Überlegungen bei Google, im Weihnachtsgeschäft 2017 groß ins Geschäft mit Spielestreaming einzusteigen. Kurzfristig habe das Unternehmen die Pläne mit dem Projektnamen Yeti aber aus unbekanntem Grund erst mal geändert. Allerdings soll ein Team unter Leitung von Produktmanager Mario Queiroz und Ingenieur Majd Bakar immer noch daran arbeiten.

Stellenmarkt
  1. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel
  2. Ryte GmbH, München

Konkret geht es darum, Spielestreaming entweder über die Plattform Chromecast oder über eine eigene Konsole mit ebenfalls von Google entwickelten Eingabegeräten anzubieten. Informationen über diese Konsole gibt es nicht, aber vermutlich dürfte es sich dabei kaum um ein Gerät wie die Playstation 4 oder die Xbox One handeln. Sondern eher um ein Gaming-Gegenstück zu Video-Set-Top-Boxen und -Adaptern, ergänzt um Anschlussmöglichkeiten für Spielesteuerung - eben um das genannte Gamepad, oder was auch immer Google plant.

Es gibt tatsächlich gewisse Anzeichen dafür, dass sich Google mit dem Spielemarkt beschäftigt. Deutlich wurde das vor allem, als das Unternehmen Ende Januar 2018 den Manager Phil Harrison angeheuert hatte, der sich zuvor lange Jahre bei Sony mit der Playstation und bei Microsoft mit der Xbox beschäftigt hatte. Bei Bekanntgabe der Personalie gab es keine konkreten Informationen, welche Aufgaben Harrison übernimmt. Er berichtet an Rick Osterloh, der bei Google für die Hardware zuständig ist.

Mit Spielestreaming ist gemeint, dass die Games auf den Servern des Anbieters ausgeführt werden und dann als interaktiver Stream auf den Bildschirm des Nutzers gelangen. Es gibt schon mehrere Firmen, die so etwas anbieten, darunter Nvidia mit Geforce Now und Sony mit Playstation Now. Ein großer Erfolg sind die Angebote bislang nicht. Die technischen Anforderungen an den Rechner vor Ort sind typischerweise relativ niedrig, dafür muss die Internetverbindung einigermaßen fix sein.

Google ist derzeit vor allem über seine Tochter Youtube im Spielegeschäft aktiv, viele Videostreamer nutzen die Plattform. Allerdings gerät sie auch technisch zunehmend unter Druck durch Konkurrenten wie Twitch und Facebook, die immer mehr neuartige Möglichkeiten zur Interaktion zwischen den Sendern und den Zuschauern erlauben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-91%) 5,25€
  3. 27,99€
  4. 3,99€

Dwalinn 10. Feb 2018

Also In Home Streaming oder das Spiele Streaming Abo waren son echte Besonderheiten...

patrik.stutz 08. Feb 2018

Nicht nur würde der Chromecast zur Spielekonsole, jedes Chromebook würde auch zum...


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
      Ada und Spark
      Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

      Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
      Von Johannes Kanig

      1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
      2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
      3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

        •  /