Yellowbus: Mercedes EQV als Elektro-Camper für 4 Personen vorgestellt
Yellowbus hat den Mercedes EQV zum elektrischen Wohnmobil ausgebaut. Der herausnehmbare Innenausbau erlaubt auch andere Nutzungen.
Der Schweizer Wohnmobilspezialist Yellowbus hat ein Wohnmobil auf Basis des Mercedes EQV entwickelt. Es lässt sich vom Wohnmobil für vier Personen in einen Transporter mit acht Sitzplätzen für den Alltag umbauen.
Yellowcamper hat den EQV Camper in Zusammenarbeit mit dem Mercedes-Benz-Autohaus Lorenz Commercial Vehicles entwickelt. Nun wird das Fahrzeug auf Kundenwunsch gebaut.
Die Basis ist ein Mercedes EQV 300. In die Kabine wurde eine herausnehmbare Wohnmobil-Lösung integriert. Der Soulboxx-Camper-Bausatz bietet nach einem Bericht von Newatlas Stauraum in Form von Fächern und Schubladen und einen Primus-Kinja-Gaskocher mit zwei Brennern, einen 31-Liter-Kompressorkühlschrank von Dometic sowie ein Waschbecken und zwei 10-Liter-Wassertanks.
Die Schlafplattform ist für eine 190 x 130 cm große Matratze ausgelegt. Yellowcamper hat außerdem ein Aufstelldach für ein 123 x 190 cm großes Doppelbett angefertigt, so dass der EQV vier Personen aufnehmen kann. Sie können auf den drehbaren Sitzen im Fahrerhaus und den beiden Einzelsitzen im Heck Platz nehmen. Der Essbereich hat einen ausklappbaren Tisch.
Yellowcamper gibt eine Reichweite von 310 km an, bei kaltem Wetter soll je nach Temperatur und Heizungseinstellung etwa ein Viertel der Reichweite fehlen. An Bord ist ein 90-kWh-Akkupaket.
Der Yellowcamper EQV Camper ist über Lorenz Mercedes zu einem Preis von 107.689 Schweizer Franken erhältlich.
Auch die Konkurrenz baut Elektro-Wohnmobile
Der Schweizer Unternehmen Sortimo hat ebenfalls ein modulares Umbausystem für den EQV entwickelt. Dazu gehört eine Multifunktionsbox mit einer Schlafeinheit für den Fond und einem Küchenmodul für den Kofferraum. Das Schlafsystem ist faltbar. Die Liegefläche lässt sich laut Mercedes schnell und mit wenigen Handgriffen aufbauen und nimmt dann die ganze Fahrzeugbreite ein. Wird sie eingeklappt, können die hinteren Sitze uneingeschränkt genutzt werden. Als weitere Module bietet Sortimo ein Aufstelldach mit Dachbett und schließlich eine Solaranlage an.
Eine andere Lösung elektrisch zu campen bietet Flowcamper an. Mit dem Frieda Volt hat das Unternehmen einen kleinen Elektro-Camper vorgestellt. Dabei werden aus einem gebrauchten VW-T5- oder T6-Bus der Verbrennungsmotor, der Tank, Auspuff und andere nicht mehr notwendige Technik ausgebaut. Dafür kommt ein 72-kWh-Nickel-Mangan-Kobalt-Lithium-Ionen-Akku in den Unterboden. In der Reserveradhalterung kann optional noch ein 18-kWh-Akku untergebracht werden. Für den Antrieb sorgen ein 110 kW starker Elektromotor mit einem Drehmoment von 255 Nm. Beim Umbau arbeitet Flowcamper mit Naext Automotive zusammen. Die Reichweite liegt laut Flowcamper bei 300 bis 320 km.
Volkswagen hat bereits einen Campingbus auf der Basis des elektrischen ID. Buzz angekündigt. Nissan zeigte Anfang 2021 das Konzept eines elektrischen Campers, der ebenfalls auf einem vorhandenen Modell aufbaut.
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Wir machen Urlaub. Das heißt, wir müssen jetzt drei Wochen lang jeden Tag 2000 km auf...
Naja, jahrelang als Student so durch Europa getingelt. Mein VW-Camper hatte ein Hochdach...
Immer diese Warmduscher...
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