• IT-Karriere:
  • Services:

Yei Technology PrioVR: Bewegungssteuerung von Kopf bis Fuß

PrioVR ist ein Tracker für den kompletten Körper, der Bewegungen wie das Ziehen und Anlegen der Pistole bietet. Zusammen mit einem Head Mounted Display soll sich dadurch ein tolles Mittendringefühl einstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Yei zeigt PrioVR in Kombination mit Wii-Nunchucks.
Yei zeigt PrioVR in Kombination mit Wii-Nunchucks. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Bei der Vorführung des PrioVR-Prototyps fühlen wir uns ein wenig an den Rekrutierungsoffizier aus Starship Troopers erinnert: elektronische Arme, aber keine Beine. Denn der Körper-Tracker von Yei Technology erfasst derzeit nur Bewegungen von der Hüfte aufwärts. Umgeschnallte Sensoren ermöglichen es dem Spieler, Arme zu heben und zu drehen, in Kombination mit einem Headtracker wie Oculus Rift entsteht eine beeindruckende Immersion.

Stellenmarkt
  1. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin
  2. Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH, Schramberg-Waldmössingen

Yei Technology verwendet eine überarbeitete Variante der selbst entwickelten 3-Space-Sensoren, die um den Kopf, den Bauch, die Oberarme, die Handgelenke und die Finger geschnallt werden. Etwa auf Höhe des Bauchnabels befindet sich der zentrale Hub, an den sechs weitere Sensorstationen mit Kabeln angeschlossen sind.

Spätere PrioVR-Versionen sollen bis zu 17 solche Nodes unterstützen und mit einer 2,4-GHz-Funktechnik die Daten mit geringer Latenz (unter 10 Millisekunden) an den PC respektive das Spiel schicken; Konsolen werden nicht unterstützt. Der Akku soll eine Spielzeit von etwa 8 bis 10 Stunden ermöglichen. Yei sagte Golem.de, eine Ladung pro Messetag reiche aus. Probieren konnten wir PrioVR allerdings nicht, da das Umschnallen doch einige Zeit in Anspruch nimmt und die Konstruktion derzeit noch sehr fragil ist.

3-Space nutzt Lage-, Beschleunigungs- und Magnetfeldsensoren, um Bewegungen akkurat zu registrieren, in der Vorführung klappte dies sehr gut: Neben dem reinen Umschauen und Drehen des Körpers kann der Spieler mit PrioVR Waffen wie Pistolen oder Schwerter ziehen, diese (per Wii-Nunchuk) anlegen oder schwingen oder schlicht drehen, um sie sich anzuschauen. Passend dazu unterstützt PrioVR das Oculus Rift, das Omni und den Virtualizer.

Die Kickstarter-Kampagne für PrioVR floppte, Yei Technology hatte nur gut 110.000 der erhofften 225.000 US-Dollar erhalten. Der Prototyp soll je nach Ausstattung etwa 200 (ohne Beine) und über 400 US-Dollar (kompletter Körper) kosten, zudem möchte Yei ein API für Spieleentwickler anbieten. Derzeit sind jedoch noch keine Titel mit PrioVR-Unterstützung angekündigt, eine UDK-Demo gibt es allerdings schon.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,99€
  2. 19€ (Bestpreis!)
  3. 11€

derKlaus 10. Jan 2014

Man macht sich auf jeden Fall mit dem Ding in den eigenen vier Wänden nicht zum Gespött...

KillerKowalski 10. Jan 2014

Da gäbe es auch noch das Virtuix Omni. Ist eine Plattform mit der man auf der Stelle...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator - Test

Hardwarehungriger Höhenflug: Der neue FluSi sieht fantastisch aus und spielt sich auch so.

Microsoft Flight Simulator - Test Video aufrufen
The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
    Energiewende
    Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

    Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

      •  /