Yakuza und Dirt 5 angespielt: Xbox Series X mit Rotlicht und Rennstrecke

Abenteuer im Rotlichtviertel von Yakuza und Motorsport in Dirt 5: Golem.de konnte zwei Starttitel der Xbox Series X ausprobieren.

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Artwork von Yakuza - Like a Dragon
Artwork von Yakuza - Like a Dragon (Bild: Sega)

Das fängt ja gut an mit der nächsten Konsolengeneration: Der allererste virtuelle Gegenstand, den wir in einem Spiel auf der Xbox Series X geschenkt bekommen, ist ausgerechnet ein "legendärer Verbandskasten". Wir wollen mal hoffen, dass das in der Demoversion von Yakuza - Like a Dragon überreichte Extra kein schlechtes Karma für unsere weitere Gamer-Karriere bedeutet!

Inhalt:
  1. Yakuza und Dirt 5 angespielt: Xbox Series X mit Rotlicht und Rennstrecke
  2. Dirt 5 und 120 fps im Matsch

Bislang spüren wir allerdings kaum Bedarf an Verbandskästen. Im Gegenteil, wir hatten mit Yakuza und dem Rennspiel Dirt 5 auf einer von Microsoft bereitgestellten Xbox Series X richtig viel Spaß. Die beiden Games gehören offiziell zu den Starttiteln der Konsole, beide laufen aber auch auf der One und auf anderen Plattformen.

Yakuza - Like a Dragon: Abenteuer in Japan

Viele Fans von Yakuza dürfte interessieren, mit welcher Hardware die Abenteuer in japanischen Rotlichtbezirken am meisten Spaß machen. Aber etwas anderes beschäftigt zumindest Teile der Community noch mehr: Die gegenüber allen Vorgängern radikale Umstellung beim Kampfsystem. Statt wie in einem Actionspiel selbst zuzuschlagen, verkloppt Ichiban Kasuga zusammen mit seinen Kumpels die Gegner in rundenbasierten Gefechten, die an japanische Rollenspiele erinnern.

Das Game liefert dafür sogar so etwas wie eine charmante Begründung: Kasuga ist Fan von Dragon Quest, weshalb er wie in dem Klassiker kämpft - eben "like a dragon". Wer außerdem Titel wie Final Fantasy kennt oder sich mit Persona 5 beschäftigt hat, kommt mit der Steuerung des neuen Yakuza sofort klar.

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In Japan ist der jüngste Ableger der altehrwürdigen Reihe seit dem Frühjahr 2020 erhältlich. Hierzulande erscheint das Programm von Sega nun am selben Tag wie die Xbox Series X und S, also am 10. November 2020.

Auf der deutschen Verpackung werden One und Series X gleichberechtigt genannt, außerdem ist dort das Logo "Optimized for Series X" zu finden. Die S wird aus einem Grund nicht genannt: Sie hat kein Laufwerk, also kommt die Boxed Version sowieso nicht in Frage.

Wir schreiben das hier so ausführlich, weil das "optimiert" bei Yakuza bedeutet, dass das Spiel dank Smart Delivery sowohl auf One als auch auf Series läuft. Speicherstände werden zwischen den Konsolen synchronisiert, die Ladezeiten sind dank SSD sehr kurz. In den Grafikoptionen können wir zwischen "Normal", "Hohe Auflösung" und "Hohe Framerate" wählen.

Die japanische PS4-Version (die uns nicht vorliegt) läuft laut Berichten aus dem Netz immer mit einer Bildrate von 30 fps. Auf der Xbox Series X ist das spürbar anders: Hier hatten wir selbst in den größten Kämpfen mit relativ aufwendigen Spezialeffekten und jeder Menge Action zumindest gefühlt immer deutlich höhere Bildraten.

Yakuza 7: Like a Dragon - Day Ichi Edition (Playstation 4)

In Yakuza ist das wichtig, weil die Kamera während der Gefechte wild durch die Menge fährt und es viele Schnitte gibt - dank der flüssigen Darstellung sieht das teils sehr schick aus. Nebenbei: Soweit wir wissen, bietet die über Steam erhältliche PC-Fassung auf entsprechend schnellen Rechnern ebenfalls höhere Bildraten als die Playstation-4-Version.

  • In Dirt 5 kommt es immer wieder zu Massenkarambolagen. (Bild: Codemasters/Screenshot: Golem.de)
  • Mit solchen eher rubusten Vehikeln geht es durch den Dreck. (Bild: Codemasters/Screenshot: Golem.de)
  • Die Licht- und Schatteneffekte sind sehenswert - wenn die Sonne scheint. (Bild: Codemasters/Screenshot: Golem.de)
  • Der Countdown für den Start läuft. (Bild: Codemasters/Screenshot: Golem.de)
  • Im Arkademodus suchen wir die Strecke und weitere Details direkt aus. (Bild: Codemasters/Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft - unser Auto ist verdreckt und wir Erster. (Bild: Codemasters/Screenshot: Golem.de)
  • Nach den Rennen wird abgerechnet. (Bild: Codemasters/Screenshot: Golem.de)
  • Über dieses Menü suchen wir das nächste Rennen aus. (Bild: Codemasters/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Menü rechts erteilen wir im Kampf die jeweiligen Befehle. (Bild: Sega/Screenshot: Golem.de)
  • Eine mysteriöse Frau bei einem wichtigen Telefonat... (Bild: Sega/Screenshot: Golem.de)
  • Das Charaktermenü von Hauptfigur Kasuga. (Bild: Sega/Screenshot: Golem.de)
  • Die Kämpfe sind aufwendig inszeniert. (Bild: Sega/Screenshot: Golem.de)
  • Nach den Gefechten wir abgerechnet. (Bild: Sega/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Minispiel in einem japanischen Kino. (Bild: Sega/Screenshot: Golem.de)
  • Die Umgehungen sind ganz schick, aber nicht sehr groß. (Bild: Sega/Screenshot: Golem.de)
Mit dem Menü rechts erteilen wir im Kampf die jeweiligen Befehle. (Bild: Sega/Screenshot: Golem.de)

Von diesen technischen Details und den Kämpfen abgesehen, hat sich Like a Dragon wie ein typisches Yakuza angefühlt. Es gibt episch lange Gespräche, Verwicklungen unter den Gangmitgliedern und Konflikte mit chinesischen Triaden, die sich im Rotlichtviertel von Yokohama breitmachen.

Auch gibt es die serientypischen absurden Momente, hier unter anderem das Zusammentreffen mit Rent-a-Hero - einer übereifrigen Ein-Mann-Organisation, die bedrängte Bürger in Not rufen können. Später können wir für den Dienst arbeiten und Nebenaufträge absolvieren.

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Dirt 5 und 120 fps im Matsch 
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