Yahoo: Neuer Yahoo-Chef soll tausende Entlassungen planen

Auch der neue Yahoo-Chef setzt auf Stellenabbau. Davon könnten ganze Konzernbereiche bei Yahoo betroffen sein.

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Yahoo-Büros in Santa Monica, Kalifornien
Yahoo-Büros in Santa Monica, Kalifornien (Bild: Mario Anzuoni/Reuters)

Der neue Yahoo-Chef Scott Thompson soll eine Restrukturierung des Internetkonzerns planen. Teil davon könne der Abbau von tausenden Arbeitsplätzen sein, berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen.

Die Planungen sollen frühestens Ende des Monats bekanntgegeben werden. Der Abbau soll bei Produkten erfolgen, mit denen Yahoo nicht erfolgreich ist. Entlassungen und Schließungen seien auch im Marketing, der Öffentlichkeitsarbeit, in der Forschung, in Bereichen, die nicht zum Kerngeschäft gehören und in schwächeren Landesgesellschaften beabsichtigt. Der Chef der Yahoo Labs, Prabhavar Raghavan, verlässt das Unternehmen und wird für Google arbeiten, nachdem in seinem Bereich massive Stellen abgebaut werden sollen.

Thompson, der im Januar 2012 von Paypal zu Yahoo wechselte, soll einen aggressiven Führungsstil haben. Seine erste wichtige Entscheidung war die Vorbereitung einer Klage gegen Facebook, das eine Vereinbarung zur Nutzung von Patentrechten unterzeichnen soll. Sein Angriff auf Facebook soll von Yahoo-Entwicklern massiv kritisiert worden sein.

Yahoo-Chef engagiert Boston Consulting Group

Der Yahoo-Chef soll eine Anzahl externe Berater herangezogen haben. Schließlich habe Thompson die Boston Consulting Group engagiert, um mögliche Wachstumsfelder in dem Internetkonzern zu identifizieren. Die Integration von bestehenden und die Eröffnung neuer Geschäftsfelder sei das Ziel.

Thompsons Vorgängerin Carol Bartz wurde gekündigt, weil sie außer Stellenabbau und der Suchmaschinenpartnerschaft mit Microsoft kein Konzept zur Überwindung des Umsatzrückgangs hatte, während Facebook und Google starkes Wachstum bei der Onlinewerbung zeigen.

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