Abo
  • Services:

Yahoo: BSI fordert mehr Kooperation bei Security-Vorfällen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat Yahoo kritisiert, weil das Unternehmen nicht mit den deutschen Behörden kooperiere. Auch internationale Unternehmen sollten kooperieren, wenn deutsche Staatsbürger von Security-Vorfällen betroffen sind.

Artikel veröffentlicht am ,
BSI-Chef Arne Schönbohm
BSI-Chef Arne Schönbohm (Bild: BSI)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik fordert internationale IT-Unternehmen auf, bei sicherheitsrelevanten Vorfällen stärker mit der deutschen Behörde zu kooperieren, wenn deutsche Staatsbürger betroffen sind. Sonst könne das BSI seine "gesetzlichen Aufgaben als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde" nicht wahrnehmen. Als konkretes Beispiel nennt das BSI Yahoo, das Unternehmen habe auch auf Nachfrage keine Details zu den Angriffen gegen Nutzer bekanntgegeben.

Stellenmarkt
  1. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich
  2. BWI GmbH, München, Nürnberg

Man habe Details "zu Einzelheiten des Angriffs, zum genauen Ausmaß des eingetretenen Schadens sowie zu den getroffenen Maßnahmen" erhalten wollen. Yahoo habe aber trotz der "systemrelevanten Schwachstellen" stets nur auf die irische Datenschutzbeauftragte verwiesen, habe diese aber nicht ermächtigt, mit dem BSI zu sprechen.

Bis heute keine Informationen

Aus diesem Grund würden bis heute keine Informationen vorliegen, um Empfehlungen oder Warnungen für deutsche Nutzer auszusprechen. BSI-Präsident Arne Schönbohm sagte: "Es ist bedauerlich, dass Yahoo unserem Auskunftsersuchen zu den IT-Sicherheitsvorfällen, die auch Bürgerinnen und Bürger in Deutschland betreffen, nicht nachgekommen ist. Einen vertrauensvollen, konstruktiven Dialog für mehr Sicherheit für die Kunden stellen wir uns anders vor."

Nach dem IT-Sicherheitsgesetz sind einige Unternehmen verpflichtet, größere Sicherheitsvorfälle an die Behörden zu melden. Im Bereich Informationstechnik betrifft dies Unternehmen, die mehr als 500.000 personenbezogene Zertifikate verwalten oder mehr als 10.000 TLS-Zertifikate ausgegeben haben.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 18,99€ (nur für Prime-Kunden)
  2. 99,00€ (bei otto.de)
  3. 54,99€
  4. GRATIS

derdiedas 12. Mai 2017

DAS ist die Wahrnehmung von 95% aller internationalen Firmen. Dem BSI fehlt jeglicher...

Sinnfrei 11. Mai 2017

Warum sollte ein Unternehmen im Ausland auf Deutsche Anfragen reagieren? Die können das...

schap23 11. Mai 2017

Die Probleme mit Yahoo sind doch schon seit Ewigkeiten bekannt. Sie haben Yahoo hunderte...

the_second 11. Mai 2017

"Hmhm. Jaja. Okay."


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /