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Verfügbarkeit und Fazit

Der Nobel 1.0A kostet momentan im Onlinehandel knapp 2.000 Euro. Dafür erhalten Käufer den Drucker samt der benötigten Teile, also auch mit Harzbehälter, sowie 500 Milliliter Kunstharz. Die Harzwanne lässt sich auch einzeln nachkaufen, sie kostet 60 Euro.

Fazit

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Der Nobel 1.0A von XYZprinting ermöglicht Kunstharzdrucke in einer sehr guten Qualität, die aufgrund der Materialbeschaffenheit sehr glatt und detailliert sind. Die Initialisierung des Druckers ist auch für Laien nicht zu kompliziert, da der Printer schnell aufgebaut ist und das Harz selbsttätig einfüllt. Die Druckoptionen sind mithilfe der mitgelieferten Software leicht einzustellen.

Mit 2.000 Euro ist der Drucker zudem weitaus günstiger als technisch gleichwertige Konkurrenzprodukte. Der Form 2 von Formlabs beispielsweise kostet im Komplettpaket fast das Doppelte, bietet bei der Schichthöhe aber die gleichen Werte wie der Nobel 1.0A. Die Vorteile des Form 2 liegen aber beim Verbrauchsmaterial.

XYZprintings STL-Drucker kommt aktuell mit nur einer Sorte Kunstharz, einem auch nach der Aushärtung immer noch etwas flexiblem Werkstoff. Formlabs bietet insgesamt fünf Harzsorten, die verschiedene Einsatzzwecke bedienen, in verschiedenen Farben an. So ist es mit dem Nobel 1.0A momentan schlicht nicht möglich, ein sehr hartes, aber dünnes Werkstück zu drucken, da das Material zu flexibel ist. Aufgrund der in den Flaschen eingebauten Tags ist das teure Kunstharz nicht durch Ware von anderen Anbietern austauschbar.

Verglichen mit PLA-Spulen ist Kunstharz als Druckwerkstoff verhältnismäßig teuer, dafür ist die Druckqualität besser. Einstellen müssen sich Nutzer aber auf ein weitaus aufwendigeres Handling, da die fertigen Drucke erst noch gewaschen und der Drucker bei Nichtnutzung aufwendig gereinigt werden müssen.

Lassen wir das Harz hingegen im Drucker und die Haube drauf, können wir ihn sofort wieder benutzen, ohne erst neues Harz einfüllen zu müssen - ideal für häufige Einsatzzwecke. Entsprechend hat der Nobel 1.0A auch nicht Nutzer zur Zielgruppe, die ab und an mal ein kleines Werkstück drucken wollen; stattdessen eignet sich der Drucker beispielsweise eher für hochwertiges Prototyping, Ersatzteildrucke oder auch für Schmuckherstellung und generell für Vieldrucker.

 Kein Vergleich zwischen Lamborghini und VW Käfer
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My1 02. Jun 2017

da wundert mich warum man das "starke zellgift" überhaupt trinkt... ich bin laie in dem...

bazoom 30. Mai 2017

Danke für die Infos und das Angebot mit dem Probedruck! So wichtig ist es nicht, ich...

wd.meyer 30. Mai 2017

Vermutlich wird ein 405 nm Laser verwendet? Gibt es Möglichkeiten an den...

My1 30. Mai 2017

wäre man interessant wie gut das teil mit extrem kleinen Lücken klarkommt... https://www...


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