XV Excalibur: Unbemanntes U-Boot schießt Torpedo ab
Großbritannien und die USA haben nach Angaben der britischen Regierung erstmals einen schweren Torpedo aus einem unbemannten Unterwasserfahrzeug(öffnet im neuen Fenster) abgefeuert. Die Waffe wurde von der XV Excalibur aus gestartet, einem zwölf Meter langen unbemannten U-Boot, das als Testplattform dient.
Der Abschuss allein belegt jedoch keine autonome Zielauswahl und bestätigt auch nicht, dass das System einsatzbereit sei. Waffenintegration und Einsatzreife sind getrennt voneinander zu betrachten.
Ein erfolgreicher Abschuss deutet darauf hin, dass die mechanischen und elektronischen Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Waffe funktionieren. Er sagt zu diesem Zeitpunkt wenig darüber aus, wie sich das System unter realen Bedingungen verhalten würde.
Das Projekt zielt darauf ab, unbemannte Unterwasserfahrzeuge (XLUUVs) in die Flotte der Royal Navy einzubetten. Entwickelt vom britischen Unternehmen MSubs, dient Excalibur vorerst als technische Plattform für Erprobungen, etwa bei der U-Boot-Abwehr, Unterwassererkundung oder Aufklärung.
Von der Fernsteuerung zur scharfen Waffe
Die Entwicklung reiht sich in frühere Berichte über die Fähigkeiten der Excalibur ein. Im Jahr 2025 wurde das U-Boot aus einer Entfernung von rund 16.000 Kilometern ferngesteuert. Damals hieß es ausdrücklich, die Excalibur führe keine Waffen mit.
Unklar bleibt, wie nah die Excalibur einem aktiven Dienst ist. Unbemannte Unterwasserfahrzeuge werden von mehreren Marinen erprobt, die meisten Programme gelten jedoch weiterhin als experimentell.
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