Heruntergeladene E-Books lassen sich auf dem kleinen Bildschirm sehr gut lesen. Allerdings muss durch den kleinen Bildausschnitt häufig umgeblättert werden. Im Test förderte das aber bei uns ein Schnell-mal-zwischendurch-etwas-Lesen, weil wir immer zügig am Ende der kurzen Seiten ankamen.
Die Darstellung von E-Books weist allerdings kleinere Mängel auf: Textausrichtung, Silbentrennung und Wortabstände wirken teils nicht stimmig. Auch haben wir Probleme mit Umlauten beobachtet, wobei sich die mit der Installation eigener Schriftsätze möglicherweise umgehen lassen.
Bild 1/15: Der X3 ist nur fünf Millimeter dick. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 2/15: Mit den Seitentasten lässt sich bequem umblättern. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 3/15: Es können bis zu 256 Gigabyte große microSD-Karten eingesetzt werden. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 4/15: Unten links kann eine Handschlaufe befestigt werden. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 5/15: Auf der Rückseite ist der Pogo-Pin-Anschluss zu sehen. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 6/15: Im Lieferumfang des X3 sind zwei Magnetringe enthalten. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 7/15: Die Xteink-Firmware ist übersichtlich. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 8/15: Die weiteren Einstellungsmöglichkeiten in der Xteink-Firmware. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 9/15: In den Einstellungen kann die Tastenbelegung geändert werden. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 10/15: Xteink X3 mit der alternativen Software Crosspoint Reader. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 11/15: Das Einstellungsmenü ist bei Crosspoint übersichtlicher. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 12/15: Auch in Crosspoint lässt sich die Tastenbelegung anpassen. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 13/15: Die Anbindung an Calibre ist mit Crosspoint ebenfalls möglich. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 14/15: Das Schriftbild wirkt mit Crosspoint angenehmer und Umlaute sind von Haus aus kein Problem. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 15/15: Beim Schriftbild und Umlauten gibt es mit der Xteink-Firmware kleinere Probleme. (Bild: Mike Faust / Golem)
Laut Nutzerberichten im Internet erfuhr die Software mit jedem Firmwareupdate kontinuierlich Verbesserungen, weshalb die angesprochenen Probleme mit der Zeit der Vergangenheit angehören könnten. Eine andere Option wertet das Gerät aber deutlich mehr auf: die Installation von Crosspoint.
Crosspoint verändert das Gerät erheblich
Für den X3 existiert mit Crosspoint Reader eine alternative Open-Source-Firmware. Der Wechsel bringt eine erhebliche Verbesserung der Bedienung und der ePub-Darstellung mit sich. Insbesondere Silbentrennung und die gezielte Anpassung des Abstands zwischen einzelnen Buchstaben machen auf dem kleinen 3,7-Zoll-Display des X3 einen spürbaren Unterschied. Das Schriftbild wirkt dadurch deutlich ruhiger und gleichmäßiger als bei der Original-Software von Xteink.
Crosspoint unterstützt zudem ein Plug-in-System. Darüber lassen sich unter anderem DRM-geschützte Inhalte aus Kobo und über Libby/Overdrive beziehen, womit sich auch geliehene Bücher aus Onlinebibliotheken auf dem X3 lesen lassen. Die Verbindung mit Calibre ist ebenfalls möglich, wodurch der X3 zum Teil der eigenen E-Book-Verwaltung wird.
Bild 1/15: Der X3 ist nur fünf Millimeter dick. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 2/15: Mit den Seitentasten lässt sich bequem umblättern. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 3/15: Es können bis zu 256 Gigabyte große microSD-Karten eingesetzt werden. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 4/15: Unten links kann eine Handschlaufe befestigt werden. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 5/15: Auf der Rückseite ist der Pogo-Pin-Anschluss zu sehen. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 6/15: Im Lieferumfang des X3 sind zwei Magnetringe enthalten. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 7/15: Die Xteink-Firmware ist übersichtlich. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 8/15: Die weiteren Einstellungsmöglichkeiten in der Xteink-Firmware. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 9/15: In den Einstellungen kann die Tastenbelegung geändert werden. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 10/15: Xteink X3 mit der alternativen Software Crosspoint Reader. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 11/15: Das Einstellungsmenü ist bei Crosspoint übersichtlicher. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 12/15: Auch in Crosspoint lässt sich die Tastenbelegung anpassen. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 13/15: Die Anbindung an Calibre ist mit Crosspoint ebenfalls möglich. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 14/15: Das Schriftbild wirkt mit Crosspoint angenehmer und Umlaute sind von Haus aus kein Problem. (Bild: Mike Faust / Golem)
Bild 15/15: Beim Schriftbild und Umlauten gibt es mit der Xteink-Firmware kleinere Probleme. (Bild: Mike Faust / Golem)
Wie die Xteink-Software bietet auch Crosspoint die Möglichkeit, Daten mit dem X3 via Browser und WLAN zu synchronisieren. Zusätzliche Funktionen wie mehr Oberflächen-Themes, die Anpassung des Power-Button-Verhaltens, eigene Refresh-Intervalle für das E-Ink-Display, ein Dark Mode und mehr erweitern den Softwareumfang zusätzlich.
Wochenlanges Lesen möglich
Das Flashen eines Geräts birgt allerdings immer das Risiko, dass es im Falle eines Fehlers nicht mehr funktioniert. Aus dem mit der Original-Software etwas eingeschränkten X3 wird dadurch aber eine kleine offene E-Book-Plattform.
Noch ein Wort zur Akkulaufzeit: Der Xteink X3 ist mit einem 650-mAh-Akku ausgestattet, der laut Hersteller bei einer Lesezeit von einer bis drei Stunden pro Tag etwa 10 bis 14 Tage halten soll. Wir haben den Eindruck, dass der Akku deutlich länger hält, da wir auch nach einem Monat mit durchschnittlich einer Stunde Lesezeit pro Tag noch mehr als drei Viertel der Akkuladung übrig hatten.