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XPS 13 mit 8 GByte RAM: Dells neuer Laptop ist als Macbook-Konkurrenz zu teuer

Mit einem US-Preis von 800 US-Dollar ist das XPS 13 mit 8 GByte RAM eine Macbook-Neo-Alternative. In Deutschland ist es teurer.
/ Oliver Nickel
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Das neue XPS 13 hat einen Touchscreen. (Bild: Dell)
Das neue XPS 13 hat einen Touchscreen. Bild: Dell

Dells neues XPS 13 soll mit einem günstigen Preis und mit nur 8 GByte LPDDR5x-Arbeitsspeicher ein klares Konkurrenzprodukt zum Macbook Neo (Test) sein.

Mittlerweile können Kunden in Deutschland das Gerät auch bestellen. Der Preis allein dürfte das Gerät aber als ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt disqualifizieren. Statt für 600 Euro bekommen Kunden das XPS 13 für 800 Euro – und das nur mit Studentenrabatt.

Reguläre Kunden bezahlen für das Grundmodell des neuen XPS 13 1.050 Euro(öffnet im neuen Fenster), was weit über den in den USA angekündigten 800 US-Dollar liegt. Ein Macbook Neo kostet aktuell etwa 600 Euro und bei Apple direkt 700 Euro.

X86 statt ARM

Wie das Macbook Neo setzt das XPS 13 auf 8 GByte RAM. Allerdings wird hier ein x86-Chip von Intel und keine ARM-basierte CPU verwendet.

Genauer gesagt kommt der Intel Core 5 320 der neuen Generation Wildcat Lake zum Einsatz. Der greift auf sechs Cores zu, von denen zwei als P-Cores gelten. Die TDP von 15 Watt ist zudem höher als die Leistungsaufnahme des Apple A18 Pro. Die Akkulaufzeit könnte deshalb etwas geringer ausfallen.

Allerdings hat das XPS 13 ein 2,5K-Display mit einer Helligkeit von 500 cd/m² und einem integrierten Touchscreen. Hier könnte Dell etwas besser als Apple dastehen. Auch ist eine austauschbare NVMe-SSD mit 512 GByte Kapazität ein Plus.

2 USB-C-Buchsen mit DP Alternate Mode

Der Laptop hat zwei USB-3.2-Gen2-Ports und verzichtet wie das Neo auf andere Anschlüsse. Allerdings sind beide Ports beim XPS 13 mit Displayport und Power Delivery kompatibel.

Das XPS 13 kostet in der Grundausstattung 1.050 Euro und kann für insgesamt 1.200 Euro auf 16 GByte RAM aufgerüstet werden. Das entspricht etwa den Startpreisen älterer XPS-13-Modelle – trotz Speicherkrise und höheren Speicherpreisen. Eine wirkliche Konkurrenz für das Macbook Neo dürfte es aber nicht sein.


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