• IT-Karriere:
  • Services:

XPS 13 (9380) im Test: Dell macht's ohne Frosch und Spiegel

Und wir dachten, die Kamera wandert nach oben und das war es - aber nein: Dell hat uns überrascht und das XPS 13 (9380) dort verbessert, wo wir es nicht erwartet hätten, wohl aber erhofft haben.

Ein Test von und veröffentlicht am
Testvideo zu Dells XPS 13 (9380) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Als Dell im vergangenen Jahr mit dem XPS 13 (9370) sein populäres Ultrabook ziemlich radikal überarbeitete, entfachte das nicht nur Begeisterung: Es gab keine klassischen USB-A-Buchsen mehr und das spiegelnde statt matte 1080p-Display rief ebenso Unmut hervor wie der kleinere Akku und die somit im Vergleich zum XPS 13 (9360R) von 2017 geringere Laufzeit. Mit dem aktuellen XPS 13 (9380) hat Dell dagegen gute Entscheidungen getroffen: Der Hersteller hat auf seine Kunden gehört und einige Änderungen am Design vorgenommen.

Inhalt:
  1. XPS 13 (9380) im Test: Dell macht's ohne Frosch und Spiegel
  2. Flotte CPU unter mattem Panel
  3. Schöner Linux-Support
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Auch das aktuelle XPS 13 misst 302 x 199 mm und fällt mit 8 bis 12 mm flach aus, wenngleich die gummierten Fußleisten es ein bisschen höher machen als auf dem Papier angegeben. Das Gewicht liegt bei 1,22 kg. Damit ist das Gerät genauso schwer wie das Vorjahresmodell und ähnlich dick wie das noch etwas schwerere Matebook 13 von Huawei. An der Verarbeitung des aus Aluminium gefertigten Gehäuses haben wir nichts auszusetzen, es ist verwindungssteif - gerade der Deckel - und weder knarzt es noch können wir die stabile Basiseinheit merklich eindrücken.

  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9360) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9360) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Erneut verbaut Dell drei USB-C-Buchsen, die sich allerdings bei der internen Verschaltung unterscheiden. Schön ist dabei, dass sich das Ultrabook über alle Buchsen aufladen lässt. Beim Matebook 13 etwa unterstützt das Aufladen nur einer von zwei Ports, was im Alltag teils nervt. Das XPS 13 hat links zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse, der dazugehörige Controller hängt intern an vier PCIe-Gen3-Lanes, was wichtig für externe Grafikkarten (eGPUs) ist. Die TB3-Ports transferieren Daten per Thunderbolt 3 (40 GBit/s) und per USB 3.2 Gen2 (10 GBit), zudem eignen sie sich für 4K-Displays mit 60 Hz. Der dritte USB-C-Port mit 3.2-Gen2-Geschwindigkeit eignet sich für Daten und Bildschirme.

Dell legt einen Adapter für USB-C auf USB-A bei. Damit können beispielsweise ältere Mäuse oder USB-Sticks angeschlossen werden. Der Micro-SD-Reader überträgt mit einer schnellen Karte leicht über 200 MByte/s - einen vollwertigen SD-Leser gab es schon beim Vorgänger nicht mehr. Wie gehabt hat das XPS 13 außerdem eine 3,5-mm-Klinke für Headsets und eine aus fünf LEDs bestehende nützliche Akkuladestandanzeige. Eine Öse für ein Noble-Schloss ist quasi obligatorisch.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Bonn
  2. Schaeffler AG, Nürnberg

Dell hat uns das XPS 13 (9380) in der roségoldenen Variante mit weißer Handballenauflage und weißer Tastatur als Muster zur Verfügung gestellt. Das Chiclet-Keyboard ist zweistufig beleuchtet, wobei das Licht nach einigen Sekunden ohne Tastendruck oder Mausbewegung ausgeht. Im Hellen oder bei völliger Dunkelheit tippen wir sicher, im Halbdunkel ist die Tastaturbeleuchtung aber nahezu unbrauchbar, weil die Beschriftung auf den Kappen kaum noch erkennbar ist. Wer mit zehn Fingern sicher schreibt und die Sondertastenbelegung kennt, dem mag das egal sein, alle anderen sollten ein XPS 13 mit schwarzer Handballenauflage kaufen.

Überdies zeigt die weiße Variante trotz sorgfältiger Nutzung bereits nach wenigen Tagen die unvermeidlichen Anzeichen leichter Verschmutzung, wie sie im Alltag eben auftritt. Im Power-Button befindet sich wie gehabt der Fingerabdrucksensor zur biometrischen Authentifizierung per Windows Hello; unter Linux fehlt dieser.

Hintergrund des Sensors ist, dass Dell beim XPS 13 als Ultrabook anders als bei der Convertible-Variante keine Infrarotkamera verbaut. Dafür hat das aktuelle Modell endlich eine 720p-Webcam oberhalb des Displays. Die rauscht zwar stark, dafür sieht uns unser Gegenüber nicht von (schräg) unten aus der Froschperspektive und Finger auf der Tastatur wirken nicht wie Krakenarme. Auch beim Bildschirm selbst sowie der Hardware hat Dell erfreuliche Änderungen vorgenommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Flotte CPU unter mattem Panel 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

osolemiox 27. Jul 2019

Ansichtssache. Das stimmt IMHO nur, wenn der Platz bei 16:9 nicht für dicke...

osolemiox 27. Jul 2019

Ich habe gerade ein Matebook X Pro mit 3:2 und ein Asus Zenbook UX433 mit 16:Panel...

osolemiox 27. Jul 2019

Schau dir mal die Asus Zenbook 13 und 14 Zöller an, da stimmt das Preis...

Thomas700 11. Mär 2019

Gerne

marcelpape 10. Mär 2019

Bei Sticks habe ich mit USB-C bislang nur Grütze gefunden, von SanDisk gibts nur Ultra...


Folgen Sie uns
       


Die Entstehung von Unix (Golem Geschichte)

Zwei Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang eines der wichtigsten Betriebssysteme.

Die Entstehung von Unix (Golem Geschichte) Video aufrufen
Probefahrt mit E-Vito Tourer: Der Kleintransporter mit der großen Reichweite
Probefahrt mit E-Vito Tourer
Der Kleintransporter mit der großen Reichweite

Der E-Vito Tourer von Mercedes-Benz hat nicht nur einen deutlich größeren Akku bekommen. Auch neue Assistenzsysteme haben wir ausprobiert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Staatliche Förderung BMW erhält 60 Millionen Euro für Akkuforschung
  2. Geländewagen General Motors zeigt Elektro-Hummer
  3. Rivian Erste E-Pick-ups kommen im Juni 2021

Programmierer als Künstler: Von der Freiheit, Neues in Code zu denken
Programmierer als Künstler
Von der Freiheit, Neues in Code zu denken

Abgabetermine und Effizienzansprüche der Auftraggeber drängen viele dazu, Code nach Schema F abzuliefern. Dabei kann viel Gutes entstehen, wenn man Programmieren als Form von Kunst betrachtet.
Von Maja Hoock

  1. Ubuntu Canonical unterstützt Flutter-Framework unter Linux
  2. Complex Event Processing Informationen fast in Echtzeit auswerten
  3. Musik Software generiert Nirvana-Songtexte

Kontaktlos: Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen
Kontaktlos
Eine deutsche Miniserie unter Pandemie-Bedingungen

Weltweit haben Künstler unter Corona-Bedingungen neue Projekte angestoßen. Nun kommt mit Kontaktlos auch eine interessante sechsteilige Serie aus Deutschland.
Eine Rezension von Peter Osteried

  1. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  2. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz
  3. Messe nur digital Die Corona-Realität holt die CES ein

    •  /