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Flotte CPU unter mattem Panel

Beim aktuellen XPS 13 wirbt Dell explizit mit einem Anti-Glare-Display, wohingegen das Vorjahresmodell nur mit Anti-Reflective beschrieben wird. Aus gutem Grund: Das XPS 13 (9370) hat zu unserer Verwunderung eine Glasscheibe vor dem matten Panel, weshalb der Bildschirm bei direkter Lichteinstrahlung spiegelt. Die sogenannte Dynamic Backlight Control oder Content Adaptive Brightness Control findet sich im UEFI-Menü wieder. Sie verringert die Leuchtkraft des Panels abhängig vom dargestellten Inhalt und ist automatisch aktiv. Zwar verlängert CABC die Laufzeit, die Regelung kann aber zu Flackern führen - uns stört es selten.

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Dieses Jahr hat Dell die dynamische Hintergrundbeleuchtung wieder eingeschaltet, ansonsten passt jedoch alles: Die Glasscheibe fehlt, das erneut mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflösende IPS-Panel von AU Optronics spiegelt ergo nicht und mit durchschnittlich maximal 383 Candela pro Quadratmeter sowie 403 cd/m² in der Spitze schafft das Display auch eine anständige Helligkeit. Der Kontrast liegt bei guten 1.533:1. Etwas schade ist, dass sich der Bildschirm anders als bei Thinkpads nicht um volle 180 Grad aufklappen lässt - es sind nur 140 Grad und damit je nach Lichteinfall zu wenig.

  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9360) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dells XPS 13 (9360) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Dells XPS 13 (9380) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Ins XPS 13 (9380) ist ein aktueller Intel-Quadcore eingebaut, die Chips heißen Whiskey Lake. Dell kombiniert sie mit 8 GByte oder 16 GByte verlötetem LPDDR3-2133-Arbeitsspeicher. Zudem hat der Hersteller die thermische Verlustleistung (TDP) des Prozessors in Form des Power-Limits sehr hoch eingestellt: Unser Modell mit einem Core i7-8565U absolviert die zehn Wiederholungen des Cinebench R15 mit 3,1 GHz bei rund 27 Watt und schafft so im Mittel satte 678 Punkte; schneller war bisher kein Ultrabook. Dabei heizt sich der Chip allerdings bis auf 100 Grad Celsius auf und das Gerät wird nach ein paar Minuten ziemlich laut. Im Akkubetrieb sinkt die Geschwindigkeit deutlich, dann sind es aber immer noch starke 521 Punkte.

Wer den Dell Power Manager nutzt, kann die Leistung der CPU anpassen: Standard der nützlichen Software ist der Optimiert-Modus, mit der Leistung-Einstellung gibt es volle Performance auch per Akku und das Ruhig-Profil drosselt den Prozessor auf 11 Watt, was auch die beiden Lüfter langsamer drehen lässt - im Leerlauf oder bei leichter Last stehen sie ohnehin meist still. Der Kühlen-Modus macht das XPS 13 vor allem lauter, aber unseren Messungen zufolge nicht schneller. Apropos Software: Das Dell Update aktualisiert alle Treiber und die Firmware, wir haben mit der v1.1.1 getestet. Leider verzichtet der Hersteller nicht auf Windows-typische Bloatware wie Candy Crush Saga und bei der Inbetriebnahme nervt das McAfee-Pop-up.

Als weitere Hardware setzt Dell wieder auf ein verlötetes Killer-1435-Modul mit Bluetooth 4.2 und ac-2x2-WLAN (866 MBit/s brutto) statt auf das neuere ac-9560 von Intel, das Bluetooth 5 und theoretisch doppelt so flottes Wi-Fi beherrscht. Als NVMe-SSD steckt ein austauschbares M.2-2280-Kärtchen im XPS 13, unser Sample war mit einer PC401 von SK Hynix bestückt. Bis zu 2,6 GByte/s lesend überzeugen, die niedrige Schreibrate von rund 800 MByte/s entspricht allerdings den Angaben von SK Hynix. Die XG5 von Toshiba im XPS 13 (9370) ist hingegen langsamer als erwartet, offenbar drosselte Dell die SSD aus uns unbekannten Gründen.

Der Akku des XPS 13 (9380) hat erneut 52 Wattstunden, das zwei Jahre alte XPS 13 (9360R) hatte noch 60 Wattstunden. Bei normierten 200 cd/m² Helligkeit (entspricht Stufe 5/10) schafft das aktuelle Ultrabook im Productivity-Test des Futuremark Powermark, der leichte Weblast simuliert, sehr gute 11:47 Stunden und damit 30 Minuten mehr als das Vorjahresmodell. Dieses lief noch mit 150 cd/m², weshalb fast zwölf Stunden ein klasse Wert sind. Überdies lädt das winzige 45-Watt-Netzteil das XPS 13 via USB-C in einer Stunde fast vollständig auf.

 XPS 13 (9380) im Test: Dell macht's ohne Frosch und SpiegelSchöner Linux-Support 
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Thomas700 11. Mär 2019

Gerne

marcelpape 10. Mär 2019

Bei Sticks habe ich mit USB-C bislang nur Grütze gefunden, von SanDisk gibts nur Ultra...

Maceo 10. Mär 2019

Rechne es doch noch auf einzelne Tage um, dann klingt es noch billiger.

Thomas700 09. Mär 2019

Ich arbeite seit mehr als zwei Jahren mit dem Vor-Vorgänger 9360 und bin, da viel...

rener 07. Mär 2019

Es liegt nicht umbesinnt an billig, sondern am Design, rechteckig, flach, etc. bei diesen...


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