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Das XPS 13 eignet sich als digitaler Zeichenblock sehr gut.
Das XPS 13 eignet sich als digitaler Zeichenblock sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Das Dell XPS (9365) 13 2-in-1 gibt es in mehreren Konfigurationen bei Dell oder bei Dritthändlern in Deutschland zu kaufen. Der Preis fängt für das kleinste Modell mit Core i5-7Y54-CPU, 128-GByte-SSD und 4 GByte Arbeitsspeicher bei 1.400 Euro im Dell-Shop an. Das ist merklich mehr als die kleinste Konfiguration des Vergleichsnotebooks, der bei 1.350 Euro beginnt. Je besser die Konfiguration ist, desto mehr treiben die Preise auseinander. Unser Testmodell etwa ist mit 1.600 Euro bereits um 150 Euro teurer als das vergleichbare traditionelle XPS 13. Die teuerste Version des 2-in-1-Gerätes mit Core-i7-CPU, 8 GByte RAM und Terabyte-SSD kostet bereits 1.900 Euro und damit 250 Euro mehr als ihr XPS-13-Pendant.

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  • Das XPS 13 2-in-1 reiht sich designtechnisch in die bestehenden Modelle ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel mit Dell-Logo ist wieder aus Aluminium. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam und die Infrarotkamera sind an der unteren Seite des Displays angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist identisch mir dem XPS 13 3960. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite ist nur ein Thunderbolt-3-Port, ein Kopfhöreranschluss zu finden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rechts sind der USB-C-Anschluss, ein Kensington-Schloss und der Micro-SD-Kartenleser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das 360-Grad-Scharnier ist gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display lässt sich beliebig einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist bei neuen Modellen mit dabei.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell XPS 13 2-in-1 (9365) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät lässt sich beliebig einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Testgerät ähnelt dem klassischen XPS 13 sehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Geräte sind fast gleich groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links: Convertible, Rechts: Clamshell-Notebook (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Büroalltag hält das Convertible wesentlich kürzer durch als das Standardmodell... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unter mehr Last wird der Abstand kleiner. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Deckel mit Dell-Logo ist wieder aus Aluminium. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

Das XPS 13 (9365) 2-in-1 ist ein optisch ansprechendes und sehr gut verarbeitetes Convertible, das die gleiche gute und beleuchtete Tastatur wie das beliebte klassische XPS 13 (9360) und ein gutes Touchpad verwendet. Das fast randlose Display und die Materialien aus Kohlefaser und Aluminium tragen zum positiven ersten Eindruck bei. Das Dell opfert jedoch unserer Meinung nach zu viele gute Merkmale des XPS 13 für das 360-Grad-Scharnier und die Touch-Eingabe.

Dabei ist die Touch-Eingabe auf dem kapazitiven Full-HD-Bildschirm gerade in Verbindung mit den Apps des kürzlich veröffentlichten Creators Updates für Windows 10 ein großer Vorteil. Zeichnen und Schreiben mit dem Finger ist mit dem Skizzenblock, Paint3D oder der von Dell vorinstallierten App Wacom Bamboo Paper praktisch und macht Spaß. Das Display lässt sich durch das exzellente Scharnier in beliebige Positionen stellen und dort halten. Außerdem können wir uns per IR-Kamera und Fingerabdrucksensor am Betriebssystem anmelden, was praktisch ist und Zeit spart.

Einen Intel-Y-Prozessor zu verbauen, der lüfterlos gekühlt wird, war eine gute Entscheidung seitens Dell. Hier schlägt das Convertible den klassischen Laptop klar. Selbst unter Last ist das Gerät nicht hörbar. Die Gehäusetemperaturen steigen im Betrieb zwar an, sind aber vertretbar.

Der offensichtliche Nachteil ist hingegen das unnötige Einsparen von Anschlüssen, um das Gehäuse möglichst schlank zu machen. Dabei ist schon das erste XPS 13 dünn genug und kann trotzdem mehrere USB-A-Anschlüsse vorweisen. Selbst wenn USB-Typ-C im Kommen ist, sind zwei Anschlüsse für ein Arbeitsgerät zu wenig.

Auf Kosten des dünnen Gehäuses geht auch der Akku, der die Laufzeit des Convertibles im Vergleich verkürzt. Die Akkulaufzeit ist mit etwa 10 Stunden in Ordnung und gerade unter Last mit 4 Stunden und 40 Minuten im Test gut, kommt aber nie an das Vergleichsgerät heran. Das Display ist hingegen mit durchschnittlich 290 cd/m2 merklich dunkler und nicht entspiegelt. Das ist gerade in hellen Umgebungen nervig.

Die Nachteile, die das XPS 13 2-in-1 gegenüber dem klassischen XPS 13 hat, rechtfertigen unserer Meinung nach nicht den gerade in größeren Konfigurationen hohen Aufpreis. Es ist dennoch ein gutes Convertible, das für kreative Einsätze eher geeignet ist als für klassische Anwendungen im Büroalltag.

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strike 27. Mai 2017

Wenn wir schon dabei sind, unsere persönlichen Erfahrungen mit Leuten zu teilen, die...

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Yooga 24. Mai 2017

Genau das gleiche Problem haben wir auch. Ich seh nicht mal die MAC-Passthrough im BIOS...

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on(Golem.de) 24. Mai 2017

Hallo pk_erchner, im Test habe ich die Stabilität nicht näher beleuchtet. Das Gerät ist...

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Kondratieff 24. Mai 2017

Lieber Herr Nickel, vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und für die Anpassung des...

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