Abo
  • Services:

XPS 13 (9360) im Test: Wieder ein tolles Ultrabook von Dell

Das neue Dell XPS 13 ist wieder herausragend: Das kompakte Ultrabook überzeugt bei den Anschlüssen und der Geschwindigkeit sowie mit einer extrem langen Laufzeit. Die Helligkeit ist allerdings geringer als vom Hersteller angegeben und mit Ubuntu Linux gibt es (un)erwartete Probleme.

Ein Test von und veröffentlicht am
Dell XPS 13 [9360]
Dell XPS 13 [9360] (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir könnten den Test von Dells aktuellem Ultrabook XPS 13 (9360) in einem Satz zusammenfassen: Es ist eins der besten Geräte auf dem Markt. Doch diese Kurzfassung wird dem neuen XPS 13 einfach nicht gerecht, dafür gefällt es uns einfach zu gut. Denn Akkulaufzeit und Ausstattung sind exzellent - es gibt nur einen leicht enttäuschenden Punkt.

Bei der 9360-Version handelt es sich um ein aktualisiertes Modell, das äußerlich identisch mit dem Vorjahresmodell 9350 ist, jedoch ein überarbeitetes Innenleben hat. Wir hatten zuletzt das XPS 13 (9343) im Frühling 2015 getestet, das ein anderes Gehäuse hat als die aktuelle Variante und die aus dem vergangenen Jahr.

Wie gehabt, ist das Ultrabook nicht der dünnste Vertreter des 13,3-Zoll-Segments, sehr wohl aber das kompakteste Modell: Mit laut Dell 304 x 200 mm konkurriert das XPS 13 mit vielen 11,6-Zoll-Geräten. Die Höhe gibt der Hersteller mit bis zu 15 mm an, was uns im direkten Vergleich zum XPS 13 Convertible wenig erscheint. Mit der Schublehre nachgemessen, kommen wir auf 17,6 mm und inklusive der länglichen Gummifüße sogar auf 20,1 mm. Gerade angesichts seiner geringen Stellfläche wirkt das XPS 13 daher dicker als andere Ultrabooks. Auf Nachfrage beharrt Dell irritierenderweise auf die im Datenblatt stehenden 15 mm. Das Gewicht unseres Modells beträgt typische 1,22 kg.

Die Verarbeitung ist ohne Fehl und Tadel, keine Stelle knarzt. Auffällige Spaltmaße konnten wir ebenfalls nicht finden. Auf der rechten Seite befinden sich eine Öse für ein Kensington-Schloss, ein USB-3.0-Port in klassischer Type-A-Bauweise und ein SD-Kartenleser mit halber Tiefe. Der hängt intern an einer PCIe-Gen2-x1-Lane und erreicht mit einer Toshiba Exceria Pro N101 (UHS-II) satte 255 MByte pro Sekunde lesend. Die Karte ist eine der momentan schnellsten am Markt.

  • Dell XPS 13 [9360] (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Linke Seite: Stromanschluss, Thunderbolt 3, USB 3.0 Type A und eine LED-Leiste für den Akkustand (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rechte Seite: Kensington-Öse, USB 3.0 Type A und ein SD-Kartenleser (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell ist mit einem Core i7-7500U ausgestattet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die heiße Abwärme pustet das XPS 13 unter dem Display ins Freie. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innenleben des XPS 13 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell verbaut einen 60-Wh-Akku. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Wi-Fi-Modul ist eine Killer 1535. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Muster verwendet eine SK Hynix PC300. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Dell XPS 13 [9360] (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Qimia GmbH, Köln
  2. Gentherm GmbH, Odelzhausen

Auf der linken Seite des XPS 13 gibt es eine Statusleiste aus fünf LEDs, die auf Knopfdruck den Akkuladestand anzeigt, eine kombinierte Kopfhörer-Mikrofon-Buchse, einen dedizierten Stromanschluss für das 45-Watt-Netzteil, einen weiteren USB-3.0-Type-A-Port und obendrein Thunderbolt 3 via USB Type C. Darüber können wir das Ultrabook ebenfalls laden.

Ein vielseitiger Port

Der Thunderbolt-3-Anschluss lässt sich aber auch für Peripherie wie Displays oder externe Speichermedien wie eine Sandisk Extreme 900 SSD für fast ein GByte pro Sekunde per USB 3.1 Gen2 nutzen. Im Test klappte alles, auch ein Dell-U2417H-Monitor per Adapter von Thunderbolt 3 auf HDMI funktionierte anstandslos. Grafikboxen wie Razers Core laufen mit der derzeitigen Firmware nicht, der TB3-Controller ist überdies nur mit zwei PCIe-Gen3-Lanes angebunden.

Sicher wäre ein Gerät mit mehr als einem Thunderbolt-3-Anschluss nominell zukunftssicherer, wir aber empfinden Dells Entscheidung für zwei USB-3.0-Type-A- und einen Thunderbolt-3-Port als guten Mittelweg. Die wenigsten Nutzer dürften ausreichend Peripherie mit Type-C-Anschluss besitzen, selbst bei USB-Sticks ist dieser längst noch kein Standard und für fast jede Maus abseits einzelner Ausnahmen braucht es einen Adapter.

So gut uns Maße und Anschlüsse des XPS 13 gefallen, so überrascht sind wir über das Infinity-Display, wie es Dell nennt: Bisher überzeugte dessen Sharp-Panel. Das Panel unseres Modells und zwei (!) weitere der 9360-Reihe hingegen enttäuschten etwas.

Falsch beworbene Bildschirmhelligkeit 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung C27H711Q für 309€, MSI Optix MPG27C für 359€ und PlayStation Plus...
  2. (u. a. Adobe Photoshop Elements & Premiere Elements für 77,90€ und Corsair STRAFE RGB für 109...

EriboBo 14. Mär 2018

Hallo zusammen, ich habe auch ein massives Problem mit der WLAN Verbindung. Ich habe...

ms (Golem.de) 03. Mär 2017

Die Kollegen sind AFAIK dran.

tbone 27. Feb 2017

immernoch kein Termin für neue Boards mit fix fürs wahrscheinliche fiepen: http://de...

_Pluto1010_ 26. Feb 2017

Kann ich auch nur bestätigen. Wir haben eins von 2015 hier und das neue 13er mit...

Narancs 23. Feb 2017

Dann kennst du dich in der professionellen Musikproduktion nicht aus. Da, wo Software...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 - Test

Das Spiel des Jahres - in punkto Hype - kommt 2018 von den GTA-Machern Rockstar. Im Test sortieren wir es im Genre ein.

Red Dead Redemption 2 - Test Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

    •  /